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1. Arbeitssitzung: Architektur - Gegenstand und Dokumentationsziele
2. Arbeitssitzung: Erschließen und Erhalten
3. Arbeitssitzung: Archivierungsmodelle
Teilnehmende (pdf-Datei, 45 kB)
Am 11. und 12. September 2007 fand in der Abtei Brauweiler die Tagung „Architektur im Archiv – Der archivische Umgang mit Überlieferungen aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Ingenieurwesen" statt. Mehr als vierzig Gäste waren der Einladung des Rheinischen Archiv- und Museumsamts, des Historischen Archivs der Stadt Köln sowie des Architekturforums Rheinland e.V. gefolgt, um erstmals in einem Kreis aus Fachleuten der verschiedenen Bereiche über die Sicherung der archivischen Überlieferung zu diskutieren.
Nach der Eröffnung der Tagung durch Corinna Beck, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, richteten Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, und Kaspar Kraemer, Präsident des Bundes Deutscher Architekten,
herzliche Grußworte an die Teilnehmenden, in denen bereits deutlich wurde, dass die derzeitige Überlieferungssituation zur Architektur in der rheinischen Archivlandschaft unbefriedigend ist und dringender Handlungsbedarf für deren Sicherung besteht. Alle Redner dankten daher den Veranstaltern und äußerten die Erwartung, mit dieser Tagung das Thema ins Bewusstsein sowohl der beteiligten Fachleute als auch der Kulturpolitik zu bringen.
Die erste Arbeitssitzung, moderiert von Dr. Peter Weber, Rheinisches Archiv- und Museumsamt, und Dipl.-Ing. Walter von Lom, Architektur Forum Rheinland, widmete sich dem Thema „Architektur – Gegenstand und Dokumentationsziele".
Klaus Anton Altenbuchner M.A., Architekturmuseum der TU München, ging im ersten Vortrag des Tages auf das Thema „Das Profil von Architekturüberlieferungen an der Schnittstelle von Forschung, Lehre, Museum und Archiv" ein. Am Beispiel des Architekturmuseums München zeigte er die Wandlungen, die seine Institution seit ihrer Einrichtung im 19. Jahrhundert durchlaufen hat. Diente sie bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts vorwiegend als historische Vorbildsammlung der Ausbildung junger Architekten, wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem auch der Öffentlichkeit zugänglichen Archiv umgewandelt. Der Sammlungsschwerpunkt lag zunächst auf der (süd-) deutschen Architektur, wobei unter anderem zahlreiche Nachlässe von Professoren und ehemaligen Studierenden der TU sowie Zeichnungen und Bauakten in großer Zahl aufbewahrt wurden. In den letzten Jahrzehnten verlagerte sich das Profil der Institution hin zu einer international ausgerichteten Forschungseinrichtung, die nun auch Nachlässe von Architekten weit über den süddeutschen Raum hinaus sammelt. Das Architekturmuseum München praktiziert eine enge Bindung der Bereiche Archiv – Museum – Universität, um so die Bewahrung, die Ausstellung und die Erforschung der architektonischen Überlieferung zu sichern.
„Archivische Sammlungsprofile zur Architektur" stellte Dr. Eberhard Illner vom Historischen Archiv der Stadt Köln in seinem Referat vor. Er ging zunächst auf die Arbeitsfelder ein, die unter den Begriff „Architektur" im weitesten Sinne fallen, und verwies auf die damit verbundene Überlieferungsvielfalt, mit der Architektur sammelnde Archive konfrontiert werden und die sowohl im Material als auch im Format erheblich vom herkömmlichen Archivgut abweicht. Zu der Frage, wie die Architektur-Überlieferung überhaupt in ein Archiv komme, konstatierte Illner, dass die verwaltungsinterne Aktenabgabe an das zuständige Sprengelarchiv in der Regel nicht verlässlich und aussagekräftig genug sei, sondern dass der Archivar an die Quelle der Überlieferung, nämlich die Architekturschaffenden selber, herantreten müsse, um hier die Überlieferung zu sichern. Das Historische Archiv der Stadt Köln sammelt bereits seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert aktiv Architektennachlässe und ist so mittlerweile zu einem der wichtigsten Träger architektonischer Überlieferung in der Bundesrepublik Deutschland geworden. Abschließend ging der Referent auf Bewertungskriterien zu architektonischen Überlieferungen ein. Nicht nur die Gebäude großer, berühmter Architekten gelte es archivisch zu dokumentieren, sondern auch Unterlagen unspektakulärer Bauwerke seien unter dem Gesichtspunkt der Abbildung der sozialen Lebenswirklichkeit der Menschen unter Umständen durchaus archivwürdig, ebenso wie Planungsunterlagen letztlich nicht realisierter Projekte. Damit orientieren sich die Kriterien an dem bereits im Jahre 1972 von Hans Booms entwickelten Überlieferungsprofil, welches gesellschaftliche, politische, kulturelle und ökonomische Aspekte in den Blick nahm.
Dr. Godehard Hoffmann, Rheinisches Amt für Denkmalpflege, der dankenswerter Weise kurzfristig ein Statement für die erkrankte Prof. Dr. Karin Wilhelm vorbereitet hatte und sich dabei teilweise auf deren Thesen stützen konnte, nahm nach der Mittagspause Stellung zum Thema Architektur im Archiv aus der Sicht der Denkmalpflege und beschrieb die „Erwartungen der bauhistorischen Forschung an Architektursammlungen". So sei es wünschenswert, Nachlässe nicht auseinander zu reißen bzw. bereits auseinander gerissene Nachlässe wenigstens medial wieder zusammen zu führen. Generell könnte eine stärkere Präsenz von Findmitteln und Reproduktionen im Internet die Arbeit der Denkmalpfleger erheblich vereinfachen. Daneben stellte er fest, dass in vielen vorhandenen Architekturbeständen wichtiges Material wie Detailpläne u.ä. fehlten, welche aber für die bauhistorische Forschung oft von größter Bedeutung seien. Zudem sei derzeit ein Großteil der Architektenüberlieferung vom Verlust bedroht, da es kaum eine aktive, geschweige denn eine systematische Akquirierung von Nachlässen gebe. Auch er verwies außerdem auf das Problem der Archivierung digitaler Daten.
Dr. Florian Gläser, Rheinisches Archiv- und Museumsamt, stellte in seinem Vortrag die Frage nach dem „Informationswert von Architektennachlässen und ihrer komplementären Überlieferung". Der Referent skizzierte die Erstellung eines Dokumentationsprofils „Architektur" an, welches archivübergreifend relevante Dokumente und Dokumentarten und deren Aufbewahrungsort ermittelt und damit einerseits Archivaren als Bewertungshilfe, andererseits Nutzern als Recherchehilfe im Sinne eines Sachinventars zu Verfügung stehen sollte. Wichtig sei, dieses Dokumentationsprofil unter Einbeziehung von Fachleuten aller beteiligten Fachrichtungen zu erarbeiten: nur zusammen könnten Archivare, Architekten, Stadtplaner sowie Bauforscher und Denkmalpfleger ein Kriterienmodell entwickeln, das retrospektive und prospektive Bewertung der entstehenden Unterlagen zulasse und auch Unterlagen, die sich nicht (oder nicht mehr) in Architektennachlässen finden, in den Blick nehmen. Ein solches Modell müsse dann durch die berufsständischen Vereinigungen in die Architektenschaft hineingetragen werden. Ebenfalls biete sich die technische Möglichkeit, dieses Instrument online zur Verfügung zu stellen und so den Zugriff und damit die Nutzung zu vereinfachen.
Dr. Bettina Schmidt-Czaia, Historisches Archiv der Stadt Köln, und Dipl.-Ing. Jörg Beste, Architekturforum Rheinland, moderierten die zweite Arbeitssitzung mit dem Thema „Erschließen und Erhalten".
Zunächst referierte Inge Wolf, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, über „Bauhistorische Sammlungen und ihre Nutzer: Möglichkeiten und Grenzen der inhaltlichen Erschließung". Die noch recht junge Sammlung des Deutschen Architekturmuseums – sie existiert erst seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts – besteht derzeit aus rund zweihunderttausend Plänen und Zeichnungen, etwa tausend Modellen und über vierzig Architektennachlässen. Vorwiegend Architekten, Forscher und Fachjournalisten nutzen die Sammlung. Trotz geringer Personalstärke sind die Pläne und Zeichnungen fast vollständig einzelblatterfasst und auch die Nachlässe sind zu einem großen Teil in einer Datenbank verzeichnet. Mittlerweile sind hier auch digitale Daten archiviert, die in einem externen Laufwerk gesichert sind. Als problematisch gilt allerdings die häufige parallele Verwendung verschiedener Softwareprodukte innerhalb eines Projekts, welche die Erhaltung der Daten erschwert.
Im letzten Referat des Tages stellte Dr. Michael Farrenkopf, Bergbaumuseum Bochum, „das „Bochumer Modell" der Erschließung" am Beispiel der Architekturüberlieferung in dem Wirtschaftsarchiv vor. Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) besitzt das zentrale Wirtschaftsarchiv für den Bergbau in Deutschland mit Beständen aus Konzernen, Einzelzechen, Verbänden und Nachlässen. Die Übernahme des Schupp-Kremmer-Nachlasses im Jahr 2002 sei die Initialzündung für das „Bochumer Modell" gewesen. Der Nachlass bestehe vor allem aus ungeordneten, verschieden großen Plänen in über 300 Mappen, wohingegen der Aktenbestand größtenteils verloren gegangen sei. Zunächst sei eine grobe Ersterschließung erfolgt, deren Ziel die restauratorisch und konservatorisch korrekte Lagerung gewesen sei. Die Erschließung für wissenschaftliche Zwecke wurde durch die Krupp-Stiftung finanziert. In dieser tieferen Erschließung wurde der Gesamtnachlass in einzelne Bauprojekte differenziert, denen wiederum die jeweiligen Baupläne, aber auch Verweise auf relevante Archivalien aus anderen beständen des DBM zugeordnet sind.. Zusätzlich wurden Angaben zum Erhaltungszustand sowie zum Trägermaterial aufgenommen. Eine Digitalisierung aller Pläne zur Schonung der Originale ist geplant, ebenso wie die Veröffentlichung des Bestandskatalogs.
Nach einer Führung mit Dr. Frank Kretzschmar (Rheinisches Amt für Denkmalpflege) durch die historische Abtei Brauweiler und einem Orgelkonzert mit dem Kantor Donatus Haus in der Abteikirche ließen die Tagungsteilnehmer den ersten Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in der Kellerklause der Abtei ausklingen.
Nach der Vorstellung der Referenten durch Dr. Schmidt-Czaia wurde die zweite Arbeitssitzung am folgenden Tag fortgesetzt.
Zunächst referierte Sigrid Quittek, Dipl.-Restauratorin beim Historischen Archiv der Stadt Köln, über die „Besonderheiten der Archivierung von Architekturüberlieferung". Hauptproblem bei Architekturüberlieferungen aus Sicht der Restaurierung sei die Vielfalt der Objektarten und der benutzten Materialien. Sie enthielten häufig verschiedene Papierarten (teilweise schnell alternd, wasserempfindlich, stark säurehaltig), sowie Gewebe, Fotos, Holz, Kunststoffe und Akten. Schäden am Material entstünden häufig bereits durch unsachgemäße Lagerung, bevor die Überlieferung ihren Weg ins Archiv findet. Gerollte und gestauchte, verschmutzte und verschimmelte Unterlagen seien eher die Regel als die Ausnahme. Als erste restauratorische Maßnahmen werden Pläne nach einer Befeuchtung plangelegt und Risse stabilisiert. Um die Materialien langfristig konservatorisch korrekt zu lagern, sollten Zwischenlagematerialien verwendet und die Objekte nach Materialeigenschaften separiert werden. Staubdichte Verpackungen für Modelle schützen diese vor Verschmutzung. Für großformatige Pläne bietet sich außerdem eine hängende Lagerung an, wofür Platz sparende Schiebewände besonders geeignet seien.
Im letzten Vortrag der zweiten Arbeitssitzung sprach Dipl.-Ing. Andreas Noback, TU Darmstadt, über „die Langzeitsicherung von CAD-Arbeiten" (CAD = Computer Aided Design). CAD könne sehr komplex sein und sei zudem in besonderem Maße abhängig von diverser Soft- und Hardware. Häufige Überlagerungen verschiedener Arbeitsvarianten (Layers) machen es schwer, Arbeitsschritte im Nachhinein zuzuordnen. Besonders problematisch im Hinblick auf eine dauerhafte Aufbewahrung sei demnach das Fehlen von Hardware und Software, mit denen die jeweils proprietären Dateiformate ausgelesen werden könnten. Als Strategie zur Lösung dieser Probleme schlug Noback daher eine ständige Konvertierung der Daten vor. Die Emulation älterer Hardware ist der einzig vorstellbare Weg, wirklich dauerhaft mit den Originaldaten arbeiten zu können; sie ist aber nur mit hohem Aufwand für sehr große Institutionen machbar. Als kleinster gemeinsamer Nenner sei daher eine Umwandlung der Dateien in Standardformate wie PDF (Portable Document Format) oder TIF (Tagged Image File Format) denkbar, wobei Verluste zwar zwangsläufig, diese Dateien aber wohl noch lange lesbar seien.
Die letzte Arbeitssitzung der Tagung mit dem Thema „Archivierungsmodelle" wurde von Dipl.-Ing. Walter von Lom und Dr. Florian Gläser moderiert.
Dr. Mark A. Steinert, Kreisarchiv Warendorf, sprach zunächst über „rechtliche Aspekte bei der Akquisition und Verwertung von Architekturüberlieferungen". Da Architektennachlässe in der Regel Privatnachlässe sind, unterliegen sie keiner Anbietungspflicht gegenüber einem Archiv. Das bedeutet, dass der Nachlasser entscheidet, ob, wo, wie und wem er seine Unterlagen anvertraut. Prinzipiell existieren zwei Möglichkeiten, Nachlässe in ein Archiv zu bringen: Entweder verbleibt das Eigentum an den Archivalien beim Eigentümer (Depositum) oder die Archivalien werden übereignet (durch Schenkung, Verkauf, Vermächtnis). Der Depositalvertrag kann besonders dann zum Problem werden, wenn der Eigentümer seine Archivalien zurückfordert oder diese gar im Falle einer Insolvenz in der Insolvenzmasse auf- und somit unter Umständen für das Archiv verloren gehen. Der Referent legte daher nahe, Depositalverträge möglichst detailliert auszugestalten, um den Verbleib im Archiv langfristig zu sichern. Optimaler sei aber die Übertragung des Eigentums an das aufbewahrende Archiv, wobei dem Registraturbildner – in dem Fall also dem Architekturbüro – der Zugang zu den Unterlagen grundsätzlich zu gewähren ist.
„Zusammenarbeit der Architektenschaft mit Archiven und Hochschulen" war das Thema des Referats von Hans-Ulrich Ruf, Stiftung Deutscher Architekten. Als ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW machte er eingangs deutlich, dass dort der Wille besteht, sich zukünftig in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Architekten dem Thema „Architektur im Archiv" zu widmen. In NRW gebe es zwar bislang keine derartigen Aktivitäten, aber die Beispiele aus Hamburg und Schleswig-Holstein, wo sich zwei Archive in der Trägerschaft der Architektenkammern befänden, könnten durchaus Vorbildcharakter bekommen. Dieses Engagement könne in der Bereitstellung von finanziellen und personellen Mitteln bestehen; zudem sei hier eine Kombination mit der Nachwuchsförderung (Promotionsstipendien) denkbar, um die Archivierung und zeitnahe inhaltliche Erschließung zu gewährleisten. Die anstehenden Aufgaben des Themenfeldes Architektur im Archiv seien nur zu meistern, wenn die vorhandene Kompetenz auf breiter Basis, also mit Architektenverbänden, Archiven und Universitäten gemeinsam, genutzt würde. Dafür sei eine politische Lobby notwendig. Hier seien bereits Ansprechpartner gefunden und erste Gespräche gelaufen. Sowohl das Landesministerium für Bauen und Wohnen NRW als auch die für die Kultur zuständige Staatskanzlei NRW seien grundsätzlich positiv eingestellt. Nun seien auch die beiden Landschaftsverbände gefragt, sich zu engagieren und eine solide Konzeption zu entwickeln. Ruf äußerte nachdrücklich die Hoffnung, dass die Tagung keine Eintagsfliege, sondern Anstoß zu ständigem Austausch und Kooperation werde.
Den letzten Vortrag „Zentrale oder dezentrale Archivierung von Architektennachlässen?" gestaltete Dr. Wolfgang Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW. Er forderte zunächst die Teilnehmenden auf, dass es nach dieser Tagung nicht bei bloßem Kopfnicken bleiben dürfe, sondern das Problem ins öffentliche Bewusstsein, vor allem in das von Politikern getragen werden müsse. Letztlich sei es irrelevant, ob ein Architekturarchiv zentral eingerichtet werde oder ob mehrere kompetente Archive dezentral archivieren. Wichtig sei ein zu erarbeitender Masterplan, der von allen Akteuren, also Bauschaffenden und Archivaren getragen wird. Die Bewertungsentscheidung, welche Überlieferung den Weg ins Archiv finden soll, dürfe nicht am Ende des Schaffens stehen. Eine vorarchivische Ordnung in den Architektenregistraturen könne eine transparente Überlieferung herstellen. Kooperationspartner in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seien dafür notwenig, diese gelte es dringend zu mobilisieren.
Nicht nur in der Abschlussdiskussion, sondern auch in den Zwischendiskussionen, denen innerhalb der einzelnen Arbeitssitzungen viel Zeit eingeräumt worden war, wurden die vorgetragenen Thesen unter den Teilnehmenden engagiert diskutiert (Liste der Teilnehmenden, pdf-Datei, 45 kB). Der gelungene Austausch zwischen Architekturmuseen, Archiven, der historischen Bauforschung und den Architekturschaffenden gab dabei Anlass zu der Hoffnung, der von allen Beteiligten als wichtig betrachteten stärkeren Vernetzung - zumindest im Rheinland - ein Stück näher gekommen zu sein.
Dr. Weber dankte im Namen des Hausherrn und der Mitveranstalter abschließend allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre engagierten Tagungsbeiträge. Er sah in dieser Brauweiler Tagung den Auftakt zu einem dringend benötigten „Masterplan", der Auskunft gibt, wie das architektonische Erbe des Rheinlandes, und vielleicht auch darüber hinaus, systematisch gesichert, der Forschung zugänglich und damit der Nachwelt dauerhaft nutzbar gemacht werden kann.
Die Veröffentlichung der Beiträge der Tagung ist geplant.