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Richtfest für neue Schule in Oberhausen

LVR investiert 17 Millionen Euro in Förderschule für körperbehinderte Kinder / Förderung von 120 Kindern aus Oberhausen, Essen und Kreis Wesel / Ökologische Bauweise

Oberhausen, 22. September 2006. An der Von-Trotha-Straße in Oberhausen-Sterkrade baut der Landschaftsverband Rheinland (LVR) eine neue Schule für körperbehinderte Kinder. Gestern wurde das Richtfest gefeiert, der Schulbetrieb soll zum kommenden Schuljahr im Sommer 2007 beginnen. Etwas später, im November 2007, soll auch der Sportbereich mit Turnhalle und Therapie-Schwimmbecken fertig sein.

„Wir feiern in Oberhausen einen Anlass, der in den vergangenen Jahren, in denen überall gespart wird, eher ungewöhnlich geworden ist: das Richtfest für eine neue Schule", sagte Harry Voigtsberger, der Stellvertretende Direktor und Baudezernent des LVR. Rund 120 Kinder aus Oberhausen, dem nordwestlichen Teil der Stadt Essen und aus Teilen des Kreises Wesel werden ab dem Schuljahr 2007/2008 von 60 Lehr-, Therapie- und Pflegekräften in Sterkrade unterrichtet und gefördert.

Die LVR-Dezernenten Harry Voigtsberger und Michael Mertens stoßen vor dem Richtkranz auf die neue Schule in Oberhausen an
Die LVR-Dezernenten für Bau, Harry Voigtsberger (links), und für Schulen, Michael Mertens (rechts), stoßen mit Leuten vom Bau vor dem Richtkranz auf die neue Schule in Oberhausen an. Foto: Ludger Ströter/ LVR

Der Neubau für rund 17 Millionen Euro war nötig geworden, weil die Schülerzahlen an den Rheinischen Förderschulen des LVR seit Jahren ansteigen. Durch die Oberhausener Schule werden die bestehenden Schulen in Duisburg, Essen und Krefeld entlastet.

Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal an der Von-Trotha-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer städtischen Gesamtschule entsteht ein eingeschossiges Gebäude mit Klassentrakt, Fachräumen, Therapiezimmern, Küche und Sanitäranlagen. Die Holzglasfassaden wirken leicht und lassen sehr viel Licht in das Gebäude. Der geschlossenen Fassaden werden mit dem regional üblichen Klinker verblendet. Besonderen Wert hat der LVR auf die ökologischen Aspekte des Baus gelegt: Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht installiert, und Regenwasser wird teilweise als Brauchwasser zum Beispiel für Toilettenspülungen verwendet. Die Außenanlagen werden mit heimischen Bäumen und Sträuchern bepflanzt.

Ninja Klein

Pressemeldungen aktuell im Internet unter www.presse.lvr.de