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Höhere Kommunalverbände tagen in Köln

Soziales steht im Mittelpunkt: Schwerpunktthemen Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und Inklusion / Verbände fordern finanzielle Entlastung der Kommunen bei Sozialleistungen


Köln. 23. April 2012. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Höheren Kommunalverbände veranstaltet ihre jährliche Plenartagung derzeit in Köln beim Landschaftsverband Rheinland (LVR). Die Kommunalverbände aus acht Bundesländern, die regionale Aufgaben vor allem in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend und Schule sowie Kultur wahrnehmen, beraten heute und morgen gesetzliche Reformvorhaben und aktuelle Umsetzungsfragen.

Ein Schwerpunkt der Sitzung ist unter anderem die Reform der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. „Es geht uns darum, verstärkt Initiativen zur gesellschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderung auf den Weg zu bringen. Bundes- und Landesgesetzgeber müssen aber auch ihre finanzielle Verantwortung bei diesem gesellschaftlich wichtigen Thema übernehmen und die Kommunen bei den Kosten der Eingliederungshilfe entlasten", erklärten die LVR-Direktorin Ulrike Lubek und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Höheren Kommunalverbände, LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Weitere Themen der zweitägigen Plenartagung sind die Reform der Pflegeversicherung und die Frage privatrechtlicher Organisationsformen im Maßregelvollzug.

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Höhere Kommunalverbände (HKV) bei der Plenartagung im April 2012 in Köln.

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Höhere Kommunalverbände (HKV) bei der Plenartagung in Köln. Neben dem Vorsitzenden und LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch  in der unteren Reihe, v.l.n.r.: Norbert Kraxenberger vom Verband der bayerischen Bezirke, LVR-Direktorin Ulrike Lubek, Prof. Roland Klinger, Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. In der oberen Reihe, v.l.n.r.: Andreas Werner, Kommunaler Sozialverband Sachsen, Manfred Petry, Bezirksverband Pfalz und Jörg Rabe, Kommunaler Sozialverband Mecklenburg-Vorpommern. (Foto: Lothar Kornblum,  LVR)

Die Höheren Kommunalverbände in der Bundesrepublik Deutschland (HKV) repräsentieren die kommunalen Interessen Ihrer Mitgliedsverbände im sozial- gesundheits-, schul- und jugendpolitischen sowie kulturellen Bereich in Form einer Arbeitsgemeinschaft. Zu der Bundesarbeitsgemeinschaft der Höheren Kommunalverbände (BAG HKV) haben sich 18 höhere Kommunalverbände aus 8 Bundesländern zusammengeschlossen. Vorsitzender der BAG HKV ist der LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, die Geschäftsstelle ist beim LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) angesiedelt.
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Pressekontakt:

Martina Krause
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel. 0221 – 809 – 7767
Martina.krause@lvr.de