LVR zeigte Oberhausen, was in ihm steckt
„Viele verpassten eine Chance", so titelte die Neue Ruhr Zeitung (NRZ) Oberhausen am Montag nach dem LVR-Tag auf dem Friedensplatz in Oberhausen. Tatsächlich hätten noch mehr Besucherinnen und Besucher ihren Weg in die Innenstadt finden können – denn hier präsentierte sich der LVR am 25. September 2010 mit all seinen Angeboten und Dienstleistungen – und alles zum Mitmachen.
Um 11 Uhr eröffneten Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, und Oberbürgermeister Klaus Wehling gemeinsam den LVR-Tag auf der Bühne am Friedensplatz. Oberbürgermeister Klaus Wehling freute sich, dass der Verband im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 seine Stadt als Ort für den LVR-Tag gewählt hatte und bekräftigte: „Wir zahlen die Umlage total gerne!"
Auf der Bühne war den ganzen Tag Musik und Unterhaltung angesagt. Durch das Programm führte Radio Oberhausen-Moderator Thorsten Krappa. Nach der Eröffnung begeisterte die A-Cappella-Gruppe „Scampi", es trommelten die Jungs und Mädels von „Rendezvous des Tambours", Dr. Georg Cornelissen vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte ließ die Oberhausener in einem Sprachquiz gegeneinander antreten, „Milchkaffe Blau" aus Oberhausen trat auf und die Tanzgruppen der Karnevalsgesellschaften Narrenzunft Oberhausen und der Blauen Funken Oberhausen machten die Bühne unsicher. Natürlich durfte auch der LVR-Chor nicht fehlen, der unter anderem „Wir halten zusammen" sang.
Alle sechs Schauplätze des LVR-Industriemuseums - Oberhausen, Ratingen, Solingen, Bergisch Gladbach, Engelskirchen und Euskirchen - präsentierten ihre Angebote und luden zum Mitmachen ein: Fahren auf dem Stromfahrrad, Spinning Jenny, Bälle filzen, Papierschöpfen, "Buchstabenschlagen", Heißer Draht, die Locomobile, Malen mit "feurigen" Farben – all dies und noch mehr zeigten die Kultureinrichtungen des LVR. Mit dabei war auch der LVR-Archäologische Park Xanten mit römischen Spielen und römischer Kleidung und das LVR-Kulturmobil.
Das Team der LVR-Förderschule und der Gesamtschule Weierheide zeigte integrativen Rollstuhlbasketball, auf der Hüpfburg war Toben angesagt und die LVR-Jugendhilfe hatte eine Werkstation zum Basteln und einen Niedrigseilparcours im Gepäck, an dem man seine Balance testen konnte. Besonderen Zuspruch fand auch die Fotoaktion „Willkommen zu Hause" vom LVR-HPH-Netz Niederrhein. In einem echten Wohnzimmer mitten auf dem Friedensplatz konnten sich die Gäste fotografieren lassen und den passenden Rahmen dazu kreativ gestalten.
Das LVR-Dezernat Soziales und Integration informierte zu den Unterstützungen des LVR für Menschen mit Behinderung. Ob es um die berufliche Integration, um Wohn-Unterstützung, Werkstatt-Beschäftigung oder die Leistungen des sozialen Entschädigungsrechts ging: Hier fanden Interessierte alle Informationen und Gesprächspartner.
Auch die KoKoBe – die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung - stellte sich vor. Daneben backte der „Hamborner Ratskeller" Flammkuchen für den Friedensplatz – das neu gegründete Integrationsunternehmen aus Duisburg beschäftigt Menschen mit und ohne Behinderung.
Mit interessanten und vielfältigen Informationen kamen auch der LVR-Klinikverbund und die LVR-Heilpädagogischen Hilfen auf den Friedensplatz, die unter anderem die Arbeit der Traumaambulanzen präsentierten. Der Fachbereich Ausbildung des LVR informierte zu beruflichen Feldern und Chancen beim Landschaftsverband Rheinland und die Kulturinfo Rheinland lockte mit Kinderschminken, einer Luftballonaktion und vielen Infos und Service zu den Angeboten der LVR-Museen.




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