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Bauprojekte

Das Dezernat Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (GLM), Umwelt, Energie, RBB realisiert Bauprojekte für die LVR-Kliniken, die HPH-Netze, für die LVR-Förderschulen, sowie für die Kultureinrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland.

Neben eigener Planung und Projektleitung arbeitet das Dezernat mit freischaffenden Architekten und Ingenieuren zusammen. Die interdisziplinär arbeitenden Abteilungen setzen sich aus 2 Hochbauteams, einem Bauunterhaltungs- und einem Technik-Team zusammen.

Neubau-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen gehören zu unseren Leistungen. Ziel ist es, mit den Bauten für die Liegenschaften eine Qualitätsverbesserung der Standorte unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erzielen.

LVR-Klinik Viersen - Neubau einer Aufnahmeklinik für die Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ansicht der neuen Aufnahmeklinik
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Neubau Aufnahmeklinik

Planung: GLM / hks architekten
Projektleitung: LVR Köln / GLM
Bauzeit: Aug. 2010 – Mai 2013
Umbauter Raum: 31.675 cbm
BGF: 7.034 qm
Investitionsvolumen: ca. 20.000.000 €

An der Horionstraße ist auf einem ca. 13.500 qm großen Grundstück die neue Aufnahmeklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie entstanden. Das Gebäude besteht aus einem Therapie-/ Verwaltungstrakt und einem Stationsgebäude.
Der Neubau bietet Platz für 60 Betten, sowie für die dazu gehörigen Therapieräume und Büros, in welchen die heutigen Ansprüche zur Anwendung zeitgemäßer Therapiekonzepte umgesetzt wurden.
Damit stehen in der vollstationären Krankenhausbehandlung moderne Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sich die Kinder und Jugendlichen in einer offenen Atmosphäre wohl fühlen können. Der Klinikneubau wurde in massiver Bauweise zukunfts-orientiert im Passivhausstandard errichtet. Das Verwaltungs- und Therapiegebäude ist als dreigeschossiger Baukörper mit Pultdach konzipiert. Zwei hintereinander gestaffelte, gebogene Gebäudeflügel, mit zentral liegendem „Foyer“ bilden die Gesamtform.

Das Raumprogramm
Im Erdgeschoss befinden sich die allgemeinen Verwaltungsräume sowie Therapieräume. Im 1. und 2. Obergeschoss sind Personal- und weitere Therapie-räume angeordnet. Das zentrale „Foyer“ ist in allen Geschossen durchgehend und sehr transparent gestaltet. Eine aufgeweitete Flurzone dient als Wohn- und Aufenthaltsbereich für die Patienten. Im Erdgeschoss befinden sich 2 Kinderstationen, im 1. Obergeschoss 2 Jugendstationen und im 2. Obergeschoss sind die geschützten Stationen für Jugendliche untergebracht.

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LVR-Klinik Düren - Ersatzbau Haus 11, 1. Bauabschnitt

Ansicht des Ersatzbaus Haus elf
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Ersatzbau Haus 11

Planung: GLM / Bergstermann+Dutczak
Projektleitung: LVR Köln /GLM
Bauzeit: Juli 2012 – April 2013
Umbauter Raum: 28.197 cbm
BGF: 7.600 qm
Investitionsvolumen: 20.000.000 €

Mit der Realisierung der in Modulbauweise errichteten Fachklinik wurde Ersatz für das seit langer Zeit abgängige Haus 11 geschaffen. Dieser erste Bauabschnitt umfasst vier Stationen à 24 Betten, welche sich in einen zweigeschossigen, stationsführenden Teil und einen dreigeschossigen Teil, den Zentralbereich gliedert. Im Stationsbereich gruppieren sich die Räume von jeweils zwei baugleichen, gespiegelten Stationen je Geschoss um zwei begrünte Innenhöfe von ca. 15 x 20 m. Der aus 140 Raummodulen zusammengesetzte Komplex wird von einem naturnah gestalteten Grünbereich umschlossen. Zusammen mit den externen Planungsbüros wurde vom Gebäude- und Liegenschaftsmanagement ein Energiekonzept entwickelt, das einen Primärenergiebedarf von 100 kwh/m²a ausweist. Die komplette Wärmeerzeugung erfolgt über eine reversible Wärmepumpe, die Wärmeverteilung im Gebäude über eine Fußbodenheizung. Als Wärmequelle wird mit Geothermie gearbeitet, erschlossen mittels Erdsonden oder Energiekörben. Im Sommer kann das Gebäude mittels der Wärmepumpe gekühlt / entwärmt werden.
Die elektrische Energie für das Gebäude wird von einer auf den Dächern installierten Photovoltaik-Anlage mit 76 kwp zur Verfügung gestellt. Die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderte Visualisierung der PV-Anlage erfolgt über ein Display im Eingangsbereich.

Das Raumprogramm
Die Stationen enthalten Einzel- und Doppelzimmer für die Patienten, Therapie- und Gymnastikräume, Wohn- und Essbereiche, Stationsküchen, einen Verwaltungsbereich und Arzträume. Im 3-geschossigen Zentralbereich sind Arzt- und Untersuchungsräume, Büro- und Therapieräume, sowie Aufnahmezimmer und Entsorgungsraum untergebracht.

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