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Lose Ersteinrichtung

Gem. § 33 GemHVO NRW können bei einem Wert unter 60 Euro die Vermögensgegenstände unmittelbar als Aufwand verbucht werden.

Investiv zuzuordnen sind für die Berechnung der Folgelasten die Anschaffungskosten für Vermögensgegenstände der losen Ersteinrichtung (bewegliches Anlagevermögen) mit einer Wertgrenze von > 60 Euro (brutto).

Konsumtiv mit vollständiger Abschreibung (AfA) im Jahr der Anschaffung zugeordnet werden die Anschaffungskosten für Vermögensgegenstände mit Wertgrenzen < 60 Euro. Nicht aktivierbar und damit ebenfalls konsumtiv zuzuordnen sind in Gänze die Kosten zu den Planungsleistungen für die lose Ersteinrichtung, d.h. sie sind konsumtiv unabhängig davon, ob die Planung durch externe Büros oder durch Eigenplanungsleistungen erbracht wird. Die Kosten für die Bauherren- und Projektsteuerleistungen sind ebenfalls konsumtiv zuzuordnen.

Wegen der unterschiedlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern/ Abschreibungsdauern werden für das Gebäude, die Außenanlagen und die Betriebsvorrichtungen (BV0`s) die entsprechenden Kostenbestandteile in gesonderten Rubriken erfasst. Nur so ist die Ermittlung der planmäßigen Abschreibung gem. NKFG NRW ordnungsgemäß. Die nicht aktivierbaren (konsumtiven) Kosten der losen Ersteinrichtung gehen nicht in die Folgelastenberechnung ein. Die konsumtiven Anteile an der Investition und die nicht aktivierungsfähigen Eigenleistungen und Bauherren- und Projektsteuerungsleistungen (Aufwand) werden aber im Abschnitt Finanzierung der Maßnahme im Ausgabeblatt in Summe ausgewiesen.