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Stiftung Anerkennung und Hilfe

Bund, Länder und Kirchen haben zum 1. Januar 2017 die „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ eingerichtet. Sie richtet sich an Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den Jahren 1949 bis 1975 (BRD) beziehungsweise 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben. Die Stiftung Anerkennung und Hilfe hat eine fünfjährige Laufzeit bis Ende 2021. Bis Ende 2019 können sich Betroffene anmelden.

Ein blauer Kreis mit zwei Strichen darunter, daneben steht "Stiftung Anerkennung und Hilfe".

Individuelle Anerkennung und Hilfe

Die Stiftung soll in Ergänzung der gesetzlichen Sozialleistungssysteme dazu dienen, das erlittene Leid und Unrecht der Betroffenen anzuerkennen und die Betroffenen bei der Bewältigung heute noch bestehender Folgewirkungen zu unterstützen. Ziel ist es, die damaligen Verhältnisse und Geschehnisse öffentlich anzuerkennen, wissenschaftlich aufzuarbeiten und das den Betroffenen widerfahrene Leid und Unrecht durch Gespräche individuell anzuerkennen. Weiterhin sollen Betroffene Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen erhalten, bei denen aufgrund erlittenen Leids und erlebten Unrechts während der Unterbringung heute noch eine Folgewirkung besteht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung Anerkennung und Hilfe.