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Was muss ich tun?

Vom ersten Kontakt bis zum Beratungsgespräch - so läuft eine Vereinbarung mit der Stiftung Anerkennung und Hilfe ab.

Wenn Sie Leistungen aus der Stiftung Anerkennung und Hilfe erhalten wollen, befolgen Sie diese Schritte.

Junge Männer rennen auf einem Sportplatz um die Wette.
Die Anlauf- und Beratungsstelle unterstützt betroffene Menschen dabei, Leistungen aus der Stiftung Anerkennung und Hilfe zu erhalten. Foto: Heike Fischer/LVR

1. Melden Sie sich bei uns

Wenn Sie sich das erste Mal bei uns melden, bitten wir um Ihre Kontaktdaten. Auch fragen wir nach einem vielleicht bestehenden Betreuungsverhältnis und erbitten erste Angaben über Zeit und Ort der damaligen Unterbringung.

Wir werden Sie auch fragen, ob Sie vielleicht in Ihren Unterlagen Belege zu der damaligen Unterbringung haben. Darüber hinaus könnten weitere Recherchen notwendig sein, zum Beispiel eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt oder eine Kontaktaufnahme zu den Einrichtungen. Hierbei helfen wir Ihnen bei Bedarf gerne.

Kontakt

2. Wir klären die Voraussetzungen mit Ihnen

Eine Beraterin oder ein Berater nimmt Kontakt mit Ihnen auf. Dies geschieht in der Regel per Telefon. Wenn dies bei Ihnen nicht möglich ist oder nicht gewünscht wird, erfolgt dieser Kontakt auf anderem Weg. In diesem Gespräch geht es darum, ob Sie grundsätzlich zu dem Kreis der Menschen gehören, die Leistungen aus den Mitteln der Stiftung erhalten können.

3. Wir laden Sie zu einem persönlichen Gespräch ein

Wir vereinbaren mit Ihnen einen Beratungstermin. Dieses Gespräch findet dann entweder bei uns in Köln oder an Ihrem Wohnort statt. Hier können Ihre Fragen und Bedürfnisse besprochen werden, die sich aus der Vergangenheit und dem erlebten Unrecht ergeben. Dazu kann auch eine Beratung zur Bewältigung der Auswirkungen des damals erlebten Unrechtes gehören. Zu diesem Gespräch können Sie gerne ein oder zwei Menschen begleiten, zu denen Sie Vertrauen haben.

Um Rentenersatzleistungen zu erhalten, benötigen wir einen aktuellen Rentenversicherungsverlauf ausgestellt ab 2017. Wenn Sie schon in Rente sind, benötigen wir den letzten ausgestellten Rentenversicherungsverlauf und eine Kopie der Rentenbescheinigung.

4. Wir schließen gemeinsam eine Vereinbarung

Das Gespräch mit Ihnen ist die Grundlage für eine mögliche Vereinbarung mit Ihnen über den Erhalt von finanziellen Leistungen aus der Stiftung. Es unterliegt dem Sozialgeheimnis. Inhalte werden nicht weitergegeben, auch nicht der Geschäftsstelle der Stiftung. Die Vereinbarung wird der Geschäftsstelle zugesandt und auf formale Schlüssigkeit geprüft. Anschließend veranlasst die Geschäftsstelle die Auszahlung der finanziellen Leistungen an Sie. Sie werden gefragt und können freiwillig entscheiden, ob in anonymer Form die Gesprächsinhalte für eine wissenschaftliche Aufarbeitung genutzt werden dürfen.