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Welche Leistungen gibt es?

Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“. Dabei hören wir Ihnen aufmerksam zu und verlangen keine detaillierten Schilderungen des erlebten Unrechtes, wenn Sie dies nicht möchten. Es reicht, wenn Ihre Angaben zur Unterbringung nachvollziehbar sind und das erlebte Unrecht und dessen Folgen im Gespräch deutlich werden.

Junge Männer arbeiten an Werkbänken in einer Werkstatt.
Viele Menschen mussten während ihrer Unterbringung arbeiten. Oft wurde nicht in die Rentenversicherung eingezahlt. Foto: LVR

Finanzielle Leistungen aus der Stiftung

Als Ergebnis des Gesprächs können bis zu 9.000 Euro als einmalige pauschale Leistung vereinbart werden, um Betroffene bei der Bewältigung der Folgewirkungen ihrer Erlebnisse zu unterstützen. Viele Menschen, die von 1949 bis 1975 in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen gelebt haben, wurden ab dem 14. Lebensjahr zu regelmäßiger täglicher Arbeit genötigt. Oft wurde hierfür nicht in die Rentenversicherung eingezahlt. Für diesen Fall können Rentenersatzleistungen von bis zu 5.000 Euro vereinbart werden.

Hilfe bei der Aufklärung Ihrer Vergangenheit

Darüber hinaus können wir auf Wunsch versuchen, für Sie herauszufinden, ob es noch Unterlagen in Archiven über Sie gibt und dann die Akteneinsicht organisieren. Vielleicht benötigen Sie Hilfe, um Ihre Zukunft trotz den Belastungen aus der Vergangenheit positiv anzugehen. Wir versuchen gemeinsam mit Ihnen hierfür eine Idee zu entwickeln. Dazu gehört vielleicht eine therapeutische Anbindung.

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