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LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement

Der LVR zeichnet Personen aus dem Rheinland mit dem von ihm gestifteten „LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement“ aus. Jedes Jahr werden bis zu zehn Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise für die Belange von Menschen‚ die Unterstützung benötigen, eingesetzt haben. Denn gerade im sozialen Bereich ist bürgerschaftliches Engagement oft mit hohen Anforderungen und Belastungen verbunden.

LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement

Hohe Bedeutung des Ehrenamts

Die Bedeutung solchen ehrenamtlichen Engagements zeigt sich gerade in den Aufgabengebieten des LVR. Ob in den Förderschulen für behinderte Kinder, den psychiatrischen Einrichtungen, den Diensten und Hilfen für Menschen mit Behinderungen: Vieles wäre ohne den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger im Rheinland nicht möglich. Zahlreiche Einrichtungen gäbe es nicht, hätte nicht am Anfang bürgerschaftliches Engagement gestanden. In diesem Sinne ist das Ehrenamt, also die Übernahme von Verantwortung für Mitmenschen, der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält und Demokratie erst ermöglicht.

Engagement soll Schule machen

Mit der Verleihung dieses Preises will der Landschaftsverband Rheinland das öffentliche Interesse für soziales Engagement wecken und die oft jahrelange ehrenamtliche Arbeit im sozialen Bereich angemessen würdigen. Zudem möchte der LVR, dass ehrenamtliches Engagement Schule macht und will daher positive Beispiele hervorheben.

Der LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement wird nach dem am 23. Juni 2006 vom Landschaftsausschuss beschlossenen Statut vergeben.

Statut vom 23. Juni 2006:

„LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement“

1. Der Landschaftsverband Rheinland stiftet einen Ehrenpreis für herausragendes, ehrenamtliches, soziales Engagement in seinem Zuständigkeitsbereich sowie in den vom LVR geförderten Einrichtungen.

2. Der Preis trägt den Namen: „LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement“.

3. Der Ehrenpreis besteht aus einer Skulptur bzw. Plastik, gefertigt von einem rheinischen Künstler oder einer rheinischen Künstlerin.

4. Ausgezeichnet werden können natürliche und juristische Personen.

5. Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder der Landschaftsversammlung sowie der Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland.
Die Vorschläge müssen eingehend begründet werden.

6. Über die Vorschläge entscheidet der Landschaftsausschuss mit Stimmenmehrheit nach Vorberatung durch eine Kommission.

7. Pro Jahr sollen höchstens zehn Ehrenpreise verliehen werden.

8. Die Verleihung erfolgt durch den Vorsitzenden der Landschaftsversammlung oder dessen Stellvertreter.

Die Skulptur „LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement“

Jede Skulptur ist ein Unikat und wird von der Künstlerin Petra Siering gefertigt. Die Skulptur trägt den Namen „Welle“.

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