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LVR-Aktionsplan

Am 3.12.2010 hat der Landschaftsausschuss den LVR-Aktionsplan für Gleichstellung, Familienfreundlichkeit und Gender Mainstreaming einstimmig beschlossen.

Er ersetzt den Leit-Frauenförderplan, der seit Herbst 2000 unsere Richtschnur für die entsprechenden Zielsetzungen und für die konkrete Ausgestaltung des Landesgleichstellungsgesetzes NW (LGG NW) war und nun der Überarbeitung bedurfte.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen haben sich inzwischen grundlegend geändert, einige Zielsetzungen sind erreicht, neue sind hinzu gekommen, entsprechende Regelungen bedurften der Anpassung.

Neben der immer noch verbliebenen Zielsetzung, den Anteil von Frauen in Führung und Leitung von rund dreißig Prozent nachhaltig zu erhöhen, steht nun die Zielsetzung, insbesondere auch junge Männer zu motivieren, zu ermutigen, sich für Berufsbereiche wie Pflege, Betreuung und Therapie zu entscheiden.

Das Aufweichen von stereotypen Rollenzuweisungen zwischen Männern und Frauen führt dazu, dass zunehmend auch Männer die Unterstützung des Arbeitgebers LVR bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie einfordern. Schon in der Vergangenheit richteten sich selbstverständlich alle Maßnahmen, die zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen sollten, gleichermaßen an Frauen wie Männer, sie wurden aber fast ausschließlich von Frauen wahrgenommen.

Auch diesem Aspekt wird unser neuer LVR-Aktionsplan für Gleichstellung, Familienfreundlichkeit und Gender Mainstreaming in stärkerem Maße gerecht.

Zu guter letzt werden die Regelungen und die hieraus resultierenden Bemühungen um Geschlechtersensibilität und Geschlechtergerechtigkeit, also um die Implementierung von Gender Mainstreaming im gesamten Leistungsspektrum des LVR, in den LVR-Aktionsplan integriert.

LVR-Aktionsplan

Stand: Dezember 2010

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