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LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte

Inklusion braucht Dialog

Gelingende Inklusion braucht Austausch auf Augenhöhe – zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Dazu hat der LVR nun das neue barriere-arme Veranstaltungsformat „LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte“ entwickelt.

Der LVR versteht den Dialog als weiteren Schritt hin zu einer Kultur der Beteiligung, die Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eng an sie betreffenden Entscheidungen in öffentlichen Angelegenheiten konsultiert und aktiv einbezieht.

Mehr zum Thema Partizipation im LVR finden Sie hier.

Rückblick auf den 1. LVR-Dialog im November 2017

Raul Krauthausen im „Schlagabtausch“ mit Josef Wörmann. Foto: Heike Fischer/LVR
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Raul Krauthausen im „Schlagabtausch“ mit Josef Wörmann. Foto: Heike Fischer/LVR

Am 22. November 2017 haben der LVR-Ausschuss für Inklusion mit seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte zum ersten Mal zum LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte nach Köln eingeladen. Der Einladung folgten zahlreiche Vertreterinnen und Vertretern des LVR sowie Gäste aus Fach- und Selbstvertretungsverbänden von Menschen mit Behinderungen sowie Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe.

Die rund 120 Teilnehmenden tauschten sich intensiv und konstruktiv zu den Fragen aus: Wo steht der LVR bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Welche Schwerpunkte sollen zukünftig gesetzt werden?

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Berliner Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen, dem der Ausschuss und sein Beirat bereits während ihrer Studien- und Informationsreise im März 2017 nach Berlin begegnet waren. Gemeinsam mit Josef Wörmann, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Inklusion des LVR, sprach Krauthausen zum Auftakt über die Chancengleichheit von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Am Vormittag widmete sich die Veranstaltung dem Schwerpunktthema „Kinderwunsch und Elternschaft von Menschen mit Behinderungen“ – einem wichtigen Thema aus der Staatenprüfung Deutschlands . In einem Impulsvortrag stellte Dr. Marion Michel aktuelle Ergebnisse der bundesweiten Studie „Unterstützte Elternschaft – Angebote für behinderte und chronisch kranke Eltern“ vor ( Vortragsfolien (PDF, 1,58 MB) ). In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde vertieft. Der Abschlussbericht zur Studie wurde inzwischen veröffentlicht.

Podiumsdiskussion zum Thema Elternschaft von Menschen mit Behinderungen. Foto: Heike Fischer/LVR
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Podiumsdiskussion zum Thema Elternschaft von Menschen mit Behinderungen. Foto: Heike Fischer/LVR

Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen zu den Aktionsbereichen „Selbstvertretung und Personenzentrierung“, „Zugänglichkeit und Barrierefreiheit“ sowie „Bewusstseinsbildung und Menschenrechtsbildung“ über bisherige und mögliche neue Aktivitäten des LVR. Grundlage dafür war der aktuelle LVR-Jahresbericht „ Gemeinsam in Vielfalt 2017 (PDF, 2,65 MB, barrierefrei) ".

Das vollständige Programm der Veranstaltung können Sie dem Einladungsflyer (PDF, 384 kB) entnehmen.

Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse des 1. LVR-Dialogs werden nun für die LVR-Politik und Verwaltung aufbereitet und gesichtet. Die Dokumentation erfolgt im nächsten Jahresbericht „Gemeinsam in Vielfalt 2018“.

Es ist geplant, dass der LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte ab jetzt jährlich stattfindet.

Der LVR-Dialog 2018 findet voraussichtlich am 6. Dezember 2018 in Köln statt. Nähere Informationen folgen.

Die LVR-Stabsstelle Inklusion und Menschenrechte ist natürlich auch „zwischendurch“ für Ihre Anliegen rund um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im LVR ansprechbar. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Gemeinsam in Vielfalt 1948

Hier finden Sie das barrierefreie PDF zu der Broschüre „ Gemeinsam in Vielfalt 1948. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (PDF, 132 kB, barrierefrei) “, die im Rahmen des 1. LVR-Dialoges verteilt wurde.