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Pressemeldung

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Newsletter Soziales und Integration - 5/2017

Präsentation des NRW-weiten Bedarfsermittlungsinstruments BEI_NRW am 12.12.

Am 1. Januar 2018 tritt ein weiterer Teil des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Kraft, der vorsieht, dass die Träger der Sozialhilfe die Leistungen der Eingliederungshilfe unter Berücksichtigung der Wünsche des Leistungsberechtigten feststellen. Die Ermittlung des individuellen Bedarfs soll durch ein Instrument erfolgen, das sich an der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit orientiert. Beide Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Monaten gemeinsam ein einheitliches Bedarfsermittlungsinstrument (BEI_NRW - Bedarfe ermitteln, Teilhabe gestalten) entwickelt. Die Leistungsanbieter, die Interessensvertretungen der Menschen mit Behinderungen und andere Akteure wurden in einem Workshop beteiligt und haben zahlreiche Anregungen zum Instrument gegeben. Nach einer erneuten Überarbeitung möchten die Landschaftsverbände in einer gemeinsamen Präsentationsveranstaltung am 12. Dezember 2017 in Köln das Instrument der Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung selbst ist ausgebucht, wird jedoch von 10:00 bis 12:30 Uhr live im Internet übertragen und im Nachgang als Aufzeichnung mit Untertiteln zur Verfügung gestellt.

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Untersuchungsbericht: Wirkfaktoren auf die wirtschaftliche Situation einer Werkstatt für behinderte Menschen

Die wirtschaftliche Entwicklung der 43 Werkstätten im Rheinland verläuft seit einigen Jahren trotz gleicher Leistungsentgelte unterschiedlich. Aus Sicht des LVR sowie der rheinischen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege war eine systematische Analyse der betriebswirtschaftlichen Wirkzusammenhänge von WfbM notwendig. Die vorliegende Untersuchung der Wirkfaktoren auf die wirtschaftliche Situation einer Werkstatt für behinderte Menschen wurde durch die Prognos AG im Zeitraum Dezember 2015 bis Juni 2017 erarbeitet. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Faktoren, Rahmenbedingungen und Managemententscheidungen maßgeblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg von Werkstätten für behinderte Menschen haben und liefert Handlungsempfehlungen und Steuerungsansätze, um die wirtschaftliche Situation einer WfbM gezielt zu verbessern.

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Job-Speed-Dating in Düsseldorf und Essen

Die 16-jährige Amie sprach beim Job-Speed-Dating mit Vertreterinnen und Vertretern von 3M, der Deutschen Post DHL Group und Galeria Kaufhof. Foto: Guido Schiefer/LVR

Beim „Job-Speed-Dating“ in Essen und Düsseldorf trafen insgesamt 170 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung auf Großkunden der Bundesagentur für Arbeit und erstmals auch auf regionale Arbeitgeber und Integrationsunternehmen. Die Jugendlichen stellten sich in der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Essen und in der LVR-Schule am Volksgarten in Düsseldorf bei den Arbeitgebern für Betriebspraktika, Arbeits- und Ausbildungsstellen vor. Organisiert wurde das Job-Speed-Dating vom LVR-Integrationsamt in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und mit der IHK zu Essen.

Mit den Job-Speed-Datings bieten das LVR-Integrationsamt und seine Partner eine gute Möglichkeit, junge Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten Körperlich-motorische Entwicklung, Geistige Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen und Sprache – sowie an alle Schülerinnen und Schüler mit Schwerbehindertenausweis an Förderschulen und Schulen des Gemeinsamen Lernens. Weitere Job-Speed-Datings finden in Köln (22. Januar 2018) und Aachen (21. Februar 2018) statt.

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Fachtagung „I have a dream – Perspektiven der Eingliederungshilfe“ am 28.02.

Das LVR-Dezernat Soziales veranstaltet am 28. Februar 2018 eine Fachtagung zu den Perspektiven der Eingliederungshilfe. Was ist gelungen, wenn für die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention die angemessenen Vorkehrungen getroffen sind? Was bedeutet es, wenn Menschen mit und ohne Behinderungen Nachbarn in gleichartigen Wohnverhältnissen sind und nicht mehr in Bürger und Heimbewohner zu unterscheiden sind? Wir möchten uns darüber austauschen, wie die Zukunft in einer Gesellschaft aussehen kann, in der Menschen mit Beeinträchtigungen nicht eine besondere Gruppe, sondern ein selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens sind.
Es wird keine Tagungsgebühr erhoben. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Fachtagung: LVR fördert weiterhin umfangreich die Teilhabe am Arbeitsleben

Das LVR-Integrationsamt und das LVR-Dezernat Soziales haben in einer gemeinsamen Fachtagung zur Teilhabe am Arbeitsleben am 6. November in Köln die Fachszene über die zukünftigen Leistungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes informiert. Im Fokus standen das „LVR-Budget für Arbeit – Aktion Inklusion“ als gemeinsame Leistung der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes sowie die „anderen Leistungsanbieter“ als eine Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Darüber hinaus wurden auch die Gestaltungsmöglichkeiten des Übergangs von der Schule in den Beruf beleuchtet.
Insgesamt ließ sich festhalten, dass der LVR viele Leistungen des Bundesteilhabegesetzes zur beruflichen Förderung von Menschen mit Behinderung bereits seit Jahren erprobt und erfolgreich umsetzt.

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Rehacare 2017: Arbeitsplätze, an denen alle arbeiten können

Arbeitsplatz-Beispiel in der Kommissionierung
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Auch LVR-Direktorin Ulrike Lubek informierte sich über die Möglichkeiten der Arbeitsplatzgestaltung.

Die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) präsentierten sich und ihre Arbeit in der Zeit vom 4. bis 7. Oktober 2017 auf der Rehacare in der Messe Düsseldorf. Der Gemeinschaftsstand stand in diesem Jahr unter dem Thema „Arbeitsplätze, an denen alle arbeiten können!“ An drei Arbeitsplätzen aus den Bereichen Büro, Industrie und Kommissionierung zeigten die Integrationsämter, welche Grundvoraussetzungen vorhanden sein sollten, um Arbeitsplätze zu schaffen, an denen alle arbeiten können. Dabei muss es den Beschäftigten vor allem möglich sein, gut zu hören und gut zu sehen. Ebenso wichtig ist eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung.
Die Rehacare ist Europas größte Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration und findet nächstes Jahr vom 26. bis 29. September in Düsseldorf statt.

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Neue Fachbereichsleitung Sozialhilfe: Dr. Dieter Schartmann

Dr. Dieter Schartmann ist seit Oktober 2017 neuer Leiter des Fachbereichs Sozialhilfe II im LVR-Dezernat Soziales. Sein Vorgänger Lothar Flemming ist nach über 30-jähriger Dienstzeit beim LVR in den Ruhestand gegangen.
Dr. Dieter Schartmann begann seine Karriere beim LVR bereits 1998 als Koordinator im Integrationsamt für die Integrationsfachdienste, insbesondere für den Übergang Schule-Beruf. Zuletzt leitete er den Medizinisch-Psychosozialen Fachdienst im LVR-Dezernat Soziales.
Im Fachbereich Sozialhilfe II arbeiten über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Einzelfallhilfe in fünf Regionalabteilungen sind hier die Hilfen für Blinde und Gehörlose (GHBG) sowie Hochschul- und Hilfsmittel angesiedelt. Thematischer Schwerpunkt ist die Qualitätssicherung bei den Leistungen zum Wohnen.

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LVR erweitert sein barrierefreies Serviceangebot

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat sein Online-Angebot um eine zentrale Anwendung erweitert. Die Web-App „Wege zum LVR“ führt Nutzerinnen und Nutzer bis zum Gebäudeeingang des gewünschten Zielortes. Eine detaillierte Wegbeschreibung zu etwa 100 LVR-Dienststellen und Einrichtungen weist auf mögliche Hindernisse wie Steigungen und Treppen hin und liefert Lösungen in Form von alternativen Wegen. Die Web-App unterstützt bei der Reiseplanung im Vorfeld ebenso wie bei kurzfristig benötigten Orientierungshilfen vor Ort. Grundlage des Kartenmaterials ist die OpenStreetMap (OSM), ein Projekt der Zivilgesellschaft mit frei nutzbaren Geodaten.
Der Service kann als Web-App unter wege-zum.lvr.de im Internet aufgerufen werden.

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