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Pressemeldung

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Newsletter Soziales und Integration - 1/2016

Inklusive Urlaubsmaßnahmen: Jetzt noch Anträge einreichen

Das LVR-Dezernat Soziales fördert ab sofort jährlich bis zu 100 inklusive Urlaubsmaßnahmen. Der Fokus liegt dabei auf einer innovativen und inklusiven Gestaltung der Reiseaktivitäten. Hierzu gehören die gemeinsame Teilnahme von Menschen mit und ohne Behinderung sowie Urlaubsziele und Aktivitäten am Urlaubsort, die nicht speziell für Menschen mit Behinderung ausgerichtet sind.

Neben den bisherigen Anbietern können auch andere Veranstalter, die dem LVR entsprechende Konzepte für Urlaubsmaßnahmen vorlegen, eine Förderung beantragen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Urlaubsmaßnahme kann in in der Regel zwischen zwei und zehn Menschen mit Behinderung liegen. Für jede Urlaubsmaßnahme ist eine Förderung von bis zu 600 Euro pro Person möglich. Voraussetzung ist, dass die Person bereits Leistungen der Eingliederungshilfe seitens des LVR erhält. Einsendefrist für Anträge für das laufende Jahr ist der 31. März 2016.

Mehr Informationen (auch in Leichter Sprache)

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Inklusionspreis NRW 2016: Jetzt bewerben

Die Landesregierung hat zum zweiten Mal den Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis wird in diesem Jahr in der Kategorie „Barrieren abbauen - Zugänge schaffen“ vergeben. Gemeint sind sowohl bauliche als auch mentale Barrieren. Darüber hinaus gibt es vier Fachpreise in den Kategorien „Arbeit und Qualifizierung“, „Schulische und außerschulische Bildung und Erziehung“, „Freizeit, Kultur und Sport“ sowie „Partizipation“.

Auf die erstmalige Ausschreibung des Inklusionspreises NRW im vergangenen Jahr hatten sich insgesamt 275 Projekte und Initiativen beworben. Die Jury besteht mehrheitlich aus Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe, aber auch Gewerkschaften und Arbeitgeber sind beteiligt. Bewerben können sich u.a. Vereine, Unternehmen, freie und öffentliche Träger aus NRW. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2016.

Mehr Informationen und Bewerbung

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Zweiter nahkauf als Integrationsprojekt in Köln-Weiden eröffnet

Die Zug um Zug Rheinkauf gGmbH betreibt in Zusammenarbeit mit der REWE Zweigniederlassung West bereits seit drei Jahren im Kölner Stadtteil Alt-Niehl einen nahkauf-Supermarkt als Integrationsunternehmen. Nun wurde ein zweiter Markt in Köln-Weiden eröffnet. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels bietet der Markt Lebensmittel und andere Waren für den täglichen Bedarf.

Der Erfolg in Alt-Niehl hat die gGmbH darin bestärkt, einen zweiten Supermarkt in Köln Weiden zu eröffnen und damit weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Integrationsunternehmen sind selbständige Unternehmen mit sozialem Anspruch und bieten Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Der barrierefreie Markt in Weiden beschäftigt insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, davon fünf mit Schwerbehinderung. Das Projekt kooperiert mit der REWE Group und wird finanziell gefördert vom Land NRW, vom LVR-Integrationsamt, der Aktion Mensch und dem Arbeitslosenfond der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

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Zielvereinbarungen mit den rheinischen Werkstätten ausgewertet

Mit einer Berichtsvorlage und einer Präsentation berichtete das LVR-Dezernat Soziales in der Februar-Sitzung des LVR-Sozialausschusses über die Ergebnisse der Ende 2014 ausgelaufenen Zielvereinbarungen mit den rheinischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Die Verwaltung hatte mit allen 43 Werkstätten im Rheinland Vereinbarungen über individuelle Ziele in sechs gemeinsamen Handlungsfeldern abgeschlossen. Nun liegt die Auswertung der erreichten Ergebnisse vor. Beim Thema Übergänge auf den Arbeitsmarkt wurden 2013 und 2014 insgesamt 188 Übergänge aus der Werkstatt in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht. Die Zahl betriebsintegrierter Arbeitsplätze für Werkstatt-Beschäftigte steigt weiter, auf insgesamt 2.052 Ende 2014. Dies entspricht einem Anteil von 5,68 Prozent der Werkstatt-Beschäftigten insgesamt. Ebenfalls steigend ist der Anteil Derjenigen, die in Teilzeit arbeiten: Er lag Ende 2014 bei 12 Prozent. Diese Möglichkeit wird insbesondere von Menschen mit psychischer Behinderung genutzt. Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen sowie den Ergebnissen bei den Handlungsfeldern „Zusammenarbeit mit dem Werkstattrat“, „Förderung der Mobilität“ und „Persönliches Budget“ enthält die Vorlage 14/1030. Die Vorlage beinhaltet auch den Text der aktuellen Zielvereinbarung für den Zeitraum 2015 bis 2017.

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Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit von Werkstätten gestartet

Welche Faktoren haben Einfluss auf die wirtschaftliche Lage einer Werkstatt für behinderte Menschen? Diese Frage untersucht nun die Firma Prognos AG im Auftrag des LVR-Dezernates Soziales. Die wirtschaftliche Entwicklung der 43 Werkstätten im Rheinland ist durchaus unterschiedlich. 2013 verzeichnete etwa die Hälfte der rheinischen Werkstätten eine positive Entwicklung ihrer wirtschaftlichen Ergebnisse im Vergleich mit dem Vorjahr, während bei der anderen Hälfte die Lage stagnierte oder sich verschlechterte. Bei etwa einem Drittel der Werkstätten verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation bereits seit einigen Jahren. Aufgrund dieser auseinandergehenden Entwicklung hat die politische Vertretung des LVR den Auftrag erteilt, eine externe wissenschaftliche Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit der Werkstätten durchzuführen. Die Eckpunkte für diese Untersuchung sind gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege im Rheinland entwickelt worden. Nun ist auf der Basis dieser Eckpunkte die Auftragsvergabe an die Prognos AG erfolgt.

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Kurzfristig freie Seminarplätze beim LVR-Integrationsamt

Es gibt noch freie Plätze für einige Seminare des LVR-Integrationsamtes. Die Seminare richten sich an Schwerbehindertenvertretungen und ihre Stellvertreter, Betriebs- und Personalräte sowie an andere betriebliche Akteure, die mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben betraut sind.

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LVR-Integrationsamt arbeitet mit im Netzwerk „bonnfairbindet“

Das LVR-Integrationsamt arbeitet mit im Netzwerk „bonnfairbindet“, einer gemeinsamen Initiative von Bonner Sozialunternehmen, Menschen mit Behinderung, Wirtschaftsverbänden, der Agentur für Arbeit, der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der Stadt Bonn und dem LVR. Ziel der Initiative ist es, einen inklusiven Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Stadt am Rhein zu schaffen. Dazu informiert und berät bonnfairbindet Unternehmen und Betriebe sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. Über die Telefonnummer 0228 - 6044777 ist eine unverbindliche Beratung möglich. Das LVR-Integrationsamt beteiligt sich an verschiedenen Aktionen des Netzwerkes, um zum Beispiel die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen mit Behinderung in Bonn zu verbessern.

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Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik: Zwei vom LVR geförderte Projekte ausgezeichnet

Zwei vom LVR geförderte Projekte sind mit dem Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik ausgezeichnet worden. Den ersten Preis gewann das von den Gemeinnützigen Werkstätten Köln getragene „Kunsthaus KAT 18“, das im Mai 2014 mit Unterstützung des LVR die Atelierräume mit Kaffeebar in der Kölner Südstadt eröffnete. 20 Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung fertigen in den Räumlichkeiten ihre Werke an und laden regelmäßig zu Ausstellungen ein.

Der zweite Platz ging an das Peer-Counseling-Projekt des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener (LPE NRW), eines von zehn im Rahmen eines Modellprojekts des LVR geförderten Projekten zur Förderung der Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung im Rheinland.

Der mit 5.000 Euro dotierte Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik ehrt jährlich Projekte, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in Köln einsetzen.

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Radio-Sendung über Arbeit und Behinderung mit LVR-Gast

Zusammen arbeiten, mit und ohne Behinderung, das ist ein Grundgedanke von Inklusion. Diesem Thema hat sich nun auch das Domradio gewidmet und eine Themensendung zur Inklusion in der Arbeitswelt produziert. In der Sendung, die am 13. Januar ausgestrahlt wurde und noch online abrufbar ist, ging es unter anderem um die Potentiale und Stärken von Menschen mit Behinderung, um Vorurteile und Hemmungen von Arbeitgebern oder im Kollegenkreis sowie um besondere Unternehmensmodelle wie Integrationsunternehmen. Neben verschiedenen Reportagen bestand die Sendung auch aus Gesprächen mit Studiogästen, darunter auch Klaus-Peter Rohde vom LVR-Integrationsamt, der die Abteilung „Integrationsbegleitung und Integrationsunternehmen“ leitet.

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Website des LVR in Leichter Sprache

Große Teile des Internetauftritts www.lvr.de stehen seit 2015 auch in Leichter Sprache zur Verfügung. Das Angebot ist über das bekannte Leichte Sprache-Icon im Kopf der Seite erreichbar oder über den direkten Link www.leichtesprache.lvr.de. Primäre Zielgruppe des Angebots sind Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die Texte in Leichter Sprache sollen dazu beitragen, dass sich jeder und jede im Rahmen seiner oder ihrer Möglichkeiten über relevante Inhalte zur Lebensgestaltung informieren kann. Die Übersetzungen in Leichte Sprache folgen den Regeln des „Netzwerks Leichte Sprache“ aus Münster.

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Neue Publikationen

Landesinitiative zur Förderung betriebsintegrierte Arbeitsplätze – Abschlussbericht veröffentlicht

Der Abschlussbericht zur Landesinitiative "Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen“ wurde veröffentlicht. Das gemeinsame Modellprojekt der beiden Landschaftsverbände und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW verfolgte das Ziel, landesweit die Anzahl betriebsintegrierter Berufsbildungs- und Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte zu erhöhen. Die begleitende wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass mit der Beschäftigungsform für Betriebe wie Beschäftigte ein wertvoller Nutzen verbunden ist. Ein Schlüsselfaktor für das Beschäftigungsmodell bildet die Abstimmung zwischen Betrieb und Beschäftigten, in Hinblick auf die fachlichen und persönlichen Anforderungen. Insgesamt konnten durch die Landesinitiative 839 neue betriebsintegrierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Projekt wurde aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds sowie aus Mitteln des Landschaftsverbands, einschließlich der Ausgleichsabgabe, finanziert.

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Flyer zum Peer Counseling: Jetzt auch in Leichter Sprache und mit Brailleschrift

Der Flyer „Peer Counseling“ erklärt das Konzept der Beratung auf Augenhöhe, das heißt die Beratung von Menschen mit Behinderung durch Menschen mit Behinderung. Zudem sind alle vom LVR geförderten Anlaufstellen im Rheinland aufgeführt. Der Flyer beinhaltet eine Übersetzung in Leichter Sprache sowie in Brailleschrift.

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