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Pressemeldung

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Newsletter Soziales und Integration - 5/2016

LVR-Integrationsamt auf der Messe Rehacare 2016

Politiker des NRW-Landtages bestaunen den Messeauftritt.
Vertreterinnen und Vertreter des Sozialausschusses des nordrhein-westfälischen Landtages im Gespräch mit dem Integrationsunternehmen Kadomo GmbH (Foto: Uwe Weiser / LVR)

Die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) haben sich und ihre Arbeit vom 28. September bis 1. Oktober 2016 auf der Rehacare in der Messe Düsseldorf präsentiert. Der Gemeinschaftsstand stand in diesem Jahr unter dem Thema „Neue Wege zur Inklusion im Arbeitsleben“. Im Rahmen einer „Gläsernen Manufaktur“ rüstete das Integrationsunternehmen Kadomo GmbH aus Hilden in einer mobilen Werkstatt ein Auto in nur vier Tagen behinderungsgerecht um. Die Messegäste, neben der LVR-Direktorin Ulrike Lubek und Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin für Schulen und Integration u.a. auch Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Gabriele Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Elisabeth Veldhues, Beauftragte der NRW-Landesregierung für Menschen mit Behinderung konnten dies live erleben und mit den Mitarbeitenden, die teilweise mit einer Behinderung leben, ins Gespräch kommen. Erstmalig boten die Integrationsämter auch verschiedene Vorträge direkt in der Messehalle im Themenpark „Menschen mit Behinderung im Beruf“ an, die für alle Gäste kostenfrei zugänglich waren. Außerdem stand die Beratung der beiden Integrationsämter auf der Messe im Fokus.

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LVR-Integrationsamt auf der Messe Zukunft Personal 2016

Das LVR-Integrationsamt ist zum elften Mal mit einem Informations- und Beratungsstand zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement und zu den Leistungen des Integrationsamtes, bei der größten Branchenmesse des Personalwesens in Europa, der Zukunft Personal, vertreten. Mehr als 730 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen vom 18. – 20. Oktober in Köln den rund 16.000 erwarteten Fachbesuchern. Sie finden den Stand des LVR-Integrationsamtes in Hallo 2.1, Stand V.26.

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Autismus-Fachtagung am 29. November: Jetzt anmelden

Das LVR-Dezernat Soziales veranstaltet am 29. November eine Fachtagung zum Thema „Autismus: Was gibt es? – Was braucht es?“ in Köln. Die Veranstaltung hat das Ziel, Fachkräften und Interessierten eine aktuelle Orientierungshilfe im Hinblick auf die Beantragung autismusspezifischer Maßnahmen an die Hand zu geben. Außerdem bietet sie den verschiedenen Akteuren die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 28. Oktober.

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Fachtagung zum Persönlichen Budget am 15. Dezember: Jetzt anmelden

Die Förderung des Persönlichen Budgets ist eines der zentralen Ziele des LVR-Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention. Als überörtlicher Sozialhilfeträger möchte das LVR-Dezernat Soziales mit einer Fachtagung am 15. Dezember in Köln seine proaktive Haltung zum Persönlichen Budget bekräftigen, verschiedene Perspektiven beleuchten und im Gespräch mit unterschiedlichen Akteuren Erfolgsfaktoren, wichtige Rahmenbedingungen aber auch Hemmnisse erkennen und benennen.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 25. November.

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Tag der Begegnung am 20. Mai 2017 in Köln

Blick auf den Rhein
LVR-Maskottchen Mitmän freut sich auf den Tag der Begegnung 2017 in Köln. (Foto: Matthias Jung/LVR)

Der nächste Tag der Begegnung des LVR findet am 20. Mai 2017 im Kölner Rheinpark statt. Europas größtes Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung möchte im nächsten Jahr durch inklusive Mitmachangebote, eine größere Barrierefreiheit und neue Programmhighlights das Miteinander auf dem Fest stärken.

Der LVR feiert den Tag der Begegnung seit 1998 als Signalveranstaltung für ein besseres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung. Er reagierte damit auf ein Gerichtsurteil, das einer Wohngruppe von Menschen mit geistiger Behinderung zu bestimmten Tageszeiten die Nutzung des eigenen Gartens verbot, weil sich Nachbarn gestört fühlten.

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Werkstatträte-Workshop: Lebendiger Meinungsaustausch

Fast 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich für den vierten Werkstatträte-Workshop am 14. September in Köln. Das LVR-Dezernat Soziales hatte die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Beschäftigten mit Behinderung aus den 43 rheinischen Werkstätten eingeladen, um sich über die Arbeit der Werkstatträte und aktuelle Entwicklungen auszutauschen. In mehreren Arbeitsgruppen, die jeweils von einem Mitglied eines Werkstattrats und einem LVR-Mitarbeitenden durchgeführt wurden, ging es unter anderem um betriebsintegrierte Arbeitsplätze, die Aufgaben von Frauenbeauftragten, das Persönliche Budget oder auch die Mitbestimmungsrechte der Werkstattbeschäftigten. Dabei wurde deutlich, dass viele Werkstatträte gerne auf das Informationsangebot des LVR zurückgreifen.
„Wir haben bereits in den vergangenen Jahren viele Anregungen für unsere Arbeit aus den Werkstatträteworkshops mitgenommen. Die Rechte der Werkstattbeschäftigten zu stärken, wird uns auch zukünftig ein Anliegen sein", sagte LVR-Fachbereichsleiterin Gabriele Lapp. Die Veranstaltung war von LVR-Mitarbeitenden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW vorbereitet worden.

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Regionaltagungen des LVR-Integrationsamtes

Im August und September 2016 hat das LVR-Integrationsamt seine Netzwerk-Partner rund um die berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu insgesamt zehn Regionaltagungen eingeladen. Insgesamt trafen sich etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Institutionen aus dem ganzen Rheinland in Köln, um über die Zusammenarbeit und Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren und sich besser kennenzulernen.

Ziel der Tagungsreihe war es, die Akteure auf dem Feld der Vermittlung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben besser zu vernetzen und den Austausch untereinander zu intensivieren. An den Regionaltagungen nahmen die regionalen Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsagenturen, der Fachstellen für Menschen mit Behinderungen, der Integrationsfachdienste, der Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammern sowie der Rentenversicherung teil.
Vom LVR-Integrationsamt waren die Expertinnen und Experten für Kündigungsschutz, begleitende Hilfe im Arbeitsleben, Integrationsbegleitung und technische Beratung dabei. Außerdem nahmen auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Eingliederungshilfe teil. Vor allem beim Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten die LVR-Fachbereiche sehr eng zusammen.
Einige Aspekte wurden übergreifend als wichtige Zukunftsthemen identifiziert. Unter anderem ging es darum, wie die verschiedenen Förderungen und Angebote in Richtung der Bedarfe von Arbeitgebern weiterentwickelt werden können. Auch das Thema der engen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu wachsenden Herausforderungen, die sich unter anderem aus der UN-Behindertenrechtskonvention und der Lage am Arbeitsmarkt ergeben, beschäftigt die Teilnehmenden immer stärker. Auch für den LVR ergeben sich verschiedene Arbeitsaufträge, zum Beispiel zur besseren Übersicht über die Ansprechpartner und zum Schulungsangebot.

Die Tagungsreihe wurde von Frau Dr. Spülbeck und jeweils einem Abteilungsleiter des LVR-Integrationsamtes moderiert. Das LVR-Integrationsamt plant, die Tagungsreihe, die zuletzt 2014 stattfand, fortzusetzen.

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Das Persönliche Budget – Neue Broschüre mit Fallbeispielen

Seit 2008 gibt es einen Rechtsanspruch auf ein Persönliches Budget. Menschen mit Behinderung können wählen, ob sie die Unterstützung als Sachleistung bekommen wollen oder lieber als Geldbetrag. Mit diesem Geld können sie sich dann die Unterstützungsleistung selbst einkaufen und bezahlen.
Die Broschüre liefert umfangreiche Informationen und erzählt von Menschen, die das Persönliche Budget bereits nutzen. Das Heft beinhaltet zudem eine Zusammenfassung und ein Fallbeispiel in Leichter Sprache.

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Das Integrations-Amt stellt sich vor – Ein Heft in Leichter Sprache

Leichte Sprache ist ein entscheidender Schlüssel, der vielen Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderung dabei hilft, gut informiert und selbständig am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das LVR-Integrationsamt hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen e.V. eine neue Broschüre in leichter Sprache veröffentlicht. Darin stellt es seine Arbeit und Aufgaben vor. Das Heft „Das Integrations-Amt stellt sich vor“ kann im Internet unter bestellt werden. Es steht dort ebenfalls als Download zur Verfügung.

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Was macht der LVR? – Ein Heft in Leichter Sprache

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat viele unterschiedliche Aufgaben. Er betreibt 41 Schulen, zehn Kliniken, drei Heilpädagogische Netze sowie 19 Museen und Kultureinrichtungen. Als größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland engagiert sich der LVR für eine inklusive Gesellschaft. Das Heft erklärt in Leichter Sprache, was der LVR für die Menschen im Rheinland leistet.

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