Zum Inhalt springen

Auswahl der Sprachversion

Pressemeldung

Zurück zur Übersicht

Newsletter Soziales und Integration - 2/2017

Allgemeiner Arbeitsmarkt statt Werkstatt

Der LVR-Landschaftsausschuss hat in seiner Sitzung am 4. April das Modellprojekt „Übergang 500 plus – mit dem LVR-Kombilohn“ bis Ende 2017 verlängert. Das Modellprojekt verfolgt seit 2011 das Ziel, mindestens 500 Personen aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bringen oder die WfbM-Aufnahme bei schwerbehinderten Schülerinnen und Schülern zu vermeiden. Das Vorhaben wird mit großem Erfolg umgesetzt. Es konnten bereits über 575 Personen vermittelt werden.

Zum 1. Januar 2018 wird das bisher in NRW modellhaft erprobte Budget für Arbeit zur gesetzlichen Leistung der Eingliederungshilfe im Rahmen des neuen Bundesteilhabegesetzes.

Nach oben

Fachtagung am 17. Mai: Peer Counseling - Blick zurück nach vorn

Das LVR-Dezernat Soziales veranstaltet am 17. Mai eine Fachtagung zum Peer Counseling, um die Forschungsergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts sowie erste Handlungsempfehlungen vorzustellen.

An insgesamt zehn Standorten im Rheinland werden verschiedene Ansätze des Peer Counselings erprobt und wissenschaftlich evaluiert. Die Beratung von Menschen mit Behinderung durch Menschen mit Behinderung – Peer Counseling – stellt einen wichtigen Beitrag zur Selbstbestimmung dar. Sie steht im Kontext der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und ist inzwischen auch im Bundesteilhabegesetz verankert.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Anmeldungsschluss ist der 2. Mai.

Nach oben

Neue Wege für die neuen Alten

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der LVR-Fachtagung „Neue Alte – Neue Wege“ des LVR-Dezernates Soziales am 21. März in Köln über die richtige Unterstützung für älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung.

In Vorträgen und Workshops wurden die Folgen des demographischen Wandels bei der Gruppe der Menschen mit Behinderungen aus zahlreichen Perspektiven thematisiert. So leitete Prof. Friedrich Dieckmann von der Katholischen Hochschule NRW aus seiner Studie zur Lebenssituation älterer Menschen mit lebenslangen Behinderungen Anforderungen an Unterstützungsstrukturen im Gemeinwesen ab. Professor Brigitte Caster von der TH Köln warb für Strategien zur Inklusion schon bei Planung, Gestaltung und Bau von (öffentlichen) Räumen. Vielfältige Berichte aus bundesweiten Modellen und Praxisbeispielen der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe und der kommunalen Sozialplanung und Quartiersentwicklung rundeten das Programm der Fachtagung ab, die auf Wunsch der politischen Vertretung des LVR als gemeinsame Sondersitzung der LVR-Ausschüsse Soziales, Heilpädagogische Hilfen und Inklusion stattfand.

Deutlich wurde, dass für älter werdende Menschen mit Behinderungen im Wesentlichen das gleiche gilt, wie für den Rest der älter werdenden Gesellschaft: ein eigenständiges Leben in gewohnter Umgebung hat für alle Priorität.

Nach oben

Tag der Begegnung am 20. Mai: Vielfältiges Programm

LVR-Inklusionsbotschafter Mitmän spricht mit Besuchern auf dem Tag der Begegnung. (Foto: Lothar Kornblum / LVR)

Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung findet am Samstag, den 20. Mai 2017, wieder von 10 bis 18 Uhr im Kölner Rheinpark statt. Ein vielfältiges Bühnenprogramm und zahlreiche Mitmachaktionen bieten Erwachsenen und Kindern jede Menge Spiel und Spaß. Für musikalische Unterhaltung sorgen u.a. der deutsche Reggae-Musiker Gentleman und der ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner Thomas Godoj.

Im großen LVR-Zelt können Besucherinnen und Besucher am Stand des LVR-Dezernats Soziales Schmuck aus Lederbändern und Holzperlen basteln. Wer lieber Buttons mag, kann sich diese mit einem Wunsch-Motiv, zum Beispiel mit dem LVR-Maskottchen Mitmän, selbst herstellen und mit nach Hause nehmen.

Die Teilnahme an der Kreativwerkstatt sowie am gesamten Programm der Veranstaltung ist kostenfrei.

Nach oben

DGSP-Fachtagung zum Bundesteilhabegesetz beim LVR am 27. Juni

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) veranstaltet gemeinsam mit der Rheinischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie, der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland und dem Landschaftsverband Rheinland als Gastgeber am 27. Juni einen Fachtag zu den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes auf Menschen mit psychischer Behinderung und einem hohen oder komplexen Hilfebedarf. Unter dem Titel „Teilhabe für alle! – Übergänge gestalten“ werden in Referaten und Diskussionsforen erfolgreiche Ansätze und Umsetzungsschwierigkeiten thematisiert.

Es wird eine Tagungsgebühr von 69 Euro erhoben. Die Anmeldung ist bis zum 9. Juni möglich.

Nach oben

Erster LVR-Jahresbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention veröffentlicht

Der LVR-Aktionsplan „Gemeinsam in Vielfalt“ bildet seit 2014 die zentrale Grundlage für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im LVR. Im Mittelpunkt des Aktionsplans stehen zwölf Zielrichtungen.

Der erste LVR-Jahresbericht dokumentiert, welche zentralen Aktivitäten zur Umsetzung der jeweiligen Zielrichtung bisher stattgefunden haben. Beispielsweise hat das LVR-Dezernat Soziales verstärkt Maßnahmen ergriffen, um die Leistungen in Form des Persönlichen Budgets zu steigern.

Nach oben

Mit der App durchs Rheinland

Das haben wohl die meisten schon einmal erlebt: Bei dem Ausflug durch das Rheinland fällt die stillgelegte Fabrik, eine Allee oder eine Burg ins Auge. Damit einher geht die Frage nach dem Namen, der Datierung und der Geschichte.
Mit der neuen kostenlosen KuLaDig-App (Kultur. Landschaft. Digital.) haben Interessierte nun die gewünschten Informationen gut aufbereitet, informativ und leicht verständlich auf ihrem Smartphone. Sie können direkt vor Ort kulturhistorische Informationen abrufen und die Objekte anschauen. Der Datenbestand wird ständig erweitert, so dass es sich lohnt, immer mal wieder hineinzuschauen.

Die App KuLaDig ist kostenlos in der Android-Version im Google Play Store oder in der iOS-Version im itunes-Store erhältlich.

Nach oben

LVR-Stellenmarkt

Sie haben Interesse an einer Stelle beim Landschaftsverband Rheinland? Das LVR-Dezernat Soziales und das LVR-Dezernat Schulen und Integration sind regelmäßig auf der Suche nach qualifiziertem Personal. Stellenangebote in den Bereichen sind den Rubriken Verwaltung oder Gesundheits-/Sozialwesen zugeordnet.

Nach oben

Zurück zur Übersicht