Inklusion im Alltag
Inklusion geht über den Begriff der Integration hinaus. Nicht die Menschen mit Behinderung sollen sich an die bestehenden Strukturen anpassen. Die Strukturen sollen so beschaffen sein, dass jede und jeder teilhaben kann, von Anfang an.
Es geht also um den Abbau von Barrieren – in den Köpfen wie in den Strukturen und auf den Straßen und Plätzen. Es geht um Teilhabe-Möglichkeit und das Recht, über das eigene Leben zu entscheiden.
Mit Unterstützung mittendrin sein:
Drei Beispiele:

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- Foto: Matthias Jung
Als Paar in der eigenen Wohnung
Als Paar in der eigenen Wohnung leben – das können Anke und Lothar Kitzmann mit Hilfe des LVR seit 2008. Vorher lebte Lothar Kitzmann, der im Rollstuhl sitzt, im Wohnheim, Anke Kitzmann, die Lernschwierigkeiten hat, bei ihrer Mutter.
Von der Förderschule zur Gesamtschule
Vanessa ist von der Förderschule auf die Gesamtschule gewechselt. Die Schülerin ist mit einer spinalen Muskelathrophie geboren worden. Sie benutzt einen Elektrorollstuhl und besuchte bis zur 10. Klasse die LVR-Anna-Freud-Schule in Köln.
Im Sommer 2010 wechselte sie an die Europaschule – eine Gesamtschule in Troisdorf. Da sie in Troisdorf lebt, kann sie jetzt leichter Kontakte knüpfen zu Gleichaltrigen aus ihrer Nachbarschaft. Und endlich Italienisch lernen, ein Wunsch, der sich in der Kölner Förderschule nicht realisieren ließ. Vanessas Fahrt mit dem Rollstuhl-geeigneten Bus zur neuen Schule wird organisiert und finanziert von der Stadt Troisdorf. Die Europaschule erhielt zwei Rollstuhlrampen – den Löwenanteil der Kosten übernahm der LVR, bezahlt aus Mitteln der Inklusionspauschale.

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- Foto: Paul Esser
Von der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt
Hadi Reissi hat es geschafft. Vier Jahre lang hatte er in der Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung gearbeitet. Dann gelang ihm mit Hilfe des LVR der Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

















Was ist das?