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Kompetenz in Förderung

Es gibt in Deutschland und international verschiedene Ansätze, mit denen Kinder mit Behinderung schulisch gefördert werden. Das Land NRW hat sich für die Einrichtung von Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung (KsF) entschieden.

Zusammenarbeit von Regel- und Förderschulen

Ein Kind schreibt in sein Schulheft. Das Kind trägt ein Hörgerät.
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So ermöglicht die Landesregierung Schulträgern mit dem Schulgesetz von 2006, ihre Förderschulen zu Kompetenzzentren auszubauen. Diese fördern Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl innerhalb der Kompetenzzentren als auch in den mit ihnen verbundenen allgemeinen Schulen.

Das Ziel aller Kompetenzzentren ist ein regionales Gesamtkonzept zur sonderpädagogischen Förderung, das eine fachlich abgesicherte, wohnortnahe Förderung der Schülerinnen und Schüler in enger Zusammenarbeit mit den allgemeinen Schulen ermöglichen soll. Der LVR unterstützt seine LVR-Kompetenzzentren mit Personal und übernimmt die anfallenden zusätzlichen Sachkosten, wie zum Beispiel externe Moderation und Begleitung sowie Fortbildungen.

50 Pilotregionen

Die Pilotphase hatte im Schuljahr 2008/2009 mit 20 Regionen begonnen. Später wurden weitere zehn Schulen ausgewählt. Zum Schuljahresbeginn 2010/2011 sind 20 neue Pilotregionen mit Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung in NRW an den Start gegangen.

Das erste Kompetenzzentrum beim LVR gibt es bereits seit 2008: Die LVR-Förderschule Oberhausen mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung kooperiert mit der städtischen Schillerschule, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Zusammen bilden sie das OK – Oberhausener Kompetenzzentrum.

4 LVR-Kompetenzzentren in Oberhausen, Aachen, Köln und Düren

Seit dem Schuljahresbeginn 2010/11 gibt es drei weitere LVR-Kompetenzzentren: Sie wurden eingerichtet an der LVR-David-Hirsch-Schule, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Aachen, der LVR- Johann-Joseph-Gronewald-Schule, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Köln und an der LVR-Louis-Braille-Schule, Förderschwerpunkt Sehen in Düren.

Durch eine enge Kooperation soll eine noch bessere Bündelung der pädagogischen Förderung der Schüler und Schülerinnen erreicht werden – immer mit dem Ziel der Inklusion.

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