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Aktuelle Termine

Diese Veranstaltungsübersicht informiert über aktuelle Fortbildungsangebote des LVR-Landesjugendamtes. Angeboten werden Fachtagungen, Seminare und Zertifikatskurse für hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe.

S wie Sichere Orte für Mädchen und Jungen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung S wie Sichere Orte für Mädchen und Jungen
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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung S wie Sichere Orte für Mädchen und Jungen

12. Juni 2013, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die OGS ein Haus der Achtung der persönlichen Grenzen von Mädchen und Jungen

Viele Mädchen und Jungen werden mit Formen von (sexueller) Gewalt innerhalb und außerhalb von Institutionen konfrontiert – in der realen wie der virtuellen Welt.

Die Fachtagung, die mit Zartbitter Köln konzipiert und durchgeführt wird, stellt diese Problematik ins Zentrum. Praxisnah werden Informationen zum Problembereich Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe gegen und unter Kindern vermittelt und Bausteine präventiver Strukturen vorgestellt. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie im Team der Lehr- und pädagogischen Fachkräfte mit Mädchen, Jungen und ihren Eltern eine verantwortliche Präventionsarbeit gegen Grenzverletzungen, Übergriffe und strafrechtliche Formen der Gewalt gestaltet werden kann.

Präventionsangebote sind dabei immer auch Interventionsangebote, die durch eine lebensfrohe Gestaltung die Solidarität der Kinder und Erwachsenen mit den Opfern fördern und Betroffenen Möglichkeiten der Hilfe und Wege der Bewältigung aufzeigen.

Besonders aussagekräftig sind dabei Theaterstücke für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Im Rahmen der Fachtagung wird es einen entsprechenden „Leckerbissen“ geben: So sind Sie herzlich eingeladen, an der „Vor-Premiere“ des mit viel Humor und Lebensfreude inszenierten Theaterstücks „BEI UNS (doch) NICHT!! – Schutz vor sexuellen Übergriffen in Institutionen“ teilzunehmen.

Juleica konkret: Konzepte für die Ausbildung von Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleitern

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Juleica konkret
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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Juleica konkret

13. Juni 2013, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Rahmenbedingungen für den Erhalt einer Juleica sind in NRW abgestimmt: Neben dem Erste-Hilfe-Kurs und der persönlichen Eignung werden mindestens 35 Stunden Schulung zu relevanten Themen empfohlen.

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung der Juleica-Ausbildung initiieren das LVR-Landesjugendamt Rheinland und der Landesjugendring NRW einen Austausch über unterschiedliche Konzepte in der Jugendleiter/-innen-Ausbildung.

Auf der gemeinsamen Tagung von Landesjugendring NRW und dem LVR-Landesjugendamt Rheinland werden die verschiedenen Ausbildungskonzepte durch einen Input durch den jeweiligen Verband/Jugendamt vorgestellt. Anschließend haben die Teilnehmenden an zwei von fünf Thementischen Gelegenheit zu verschiedenen Inhalten und Konzepten der Juleica-Schulung zu diskutieren.

Das bietet eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Kontaktaufnahme und zur Information rund um das Thema Juleica.

Vielfalt gestalten! - Im Dialog mit Familien

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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Vielfalt gestalten

18. Juni, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Eine Voraussetzung für eine gelingende Bildungspartnerschaft ist eine von Wertschätzung geprägte Haltung zu den Eltern. Aber wer sind »die« Eltern? Eltern haben vielfältige Lebens- und Erziehungskonzepte, unterschiedliche Wünsche und Erwartungen an die pädagogischen Fachkräfte und verschiedene Wege sich einzubringen.

Ein Konzept zur vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Eltern braucht Differenzierung, Wertschätzung und Transparenz.

Die Fachtagung will die Vielfältigkeit der Lebensformen von Familien heute in den Blick nehmen, förderliche Konzepte gelingender Bildungspartnerschaften vorstellen und Raum für einen Dialog zwischen Wissenschaft, Fachkräften und Elternvertretern bieten.

Das Neue Bundeskinderschutzgesetz: Die Umsetzung in Kitas und Kindertagespflegestellen

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Das Neue Bundeskinderschutzgesetz
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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Das Neue Bundeskinderschutzgesetz

24. Juni 2013, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Das Bundeskinderschutzgesetz hat die Aufgabe von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen, Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen, nicht nur mehr als bisher ins Bewusstsein gerückt, sondern auch explizit als Verpflichtung gesetzlich verankert. Zum einen stehen die ErzieherInnen und Tagespflegepersonen damit vor neuen konzeptionellen Herausforderungen, zum anderen sind Fragen, die sich diesbezüglich in der Praxis stellen, nach wie vor weitgehend ungeklärt: Was ist unter Kindeswohl zu verstehen und wie kann eine Gefährdung zuverlässig erkannt werden? Wie komme ich mit den Eltern über Gefährdungen ins Gespräch und welche Hilfen stehen zur Verfügung? Was tun, wenn Hilfen nicht angenommen werden oder nicht ausreichen? Wie muss die Zusammenarbeit mit anderen Diensten gestaltet werden?

Die Veranstaltung möchte dazu beitragen, die Regelungen des Bundeskinderschutzgesetzes zu verstehen, die relevanten neuen Bestimmungen für die Bereiche Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege herauszustellen und Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung zu vermitteln. Darüber hinaus bietet die Tagung ausreichend Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Der Referent, Prof. Dr. Maywald, ist Soziologe, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam und Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Er war viele Jahre in der Jugendhilfe tätig und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen u.a. zur Frühpädagogik, zum Kinderschutz und zu den Kinderrechten.

»Handwerkszeug und Haltung sind gefragt«

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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit

Fachmännern den Weg »Von der Arbeit mit Jungen … zur Jungenarbeit« eröffnen

Start (Neue Termine!): 3. bis 5. Juli 2013; Hennef, Sportschule Hennef

Jungenarbeit ist als Querschnittsaufgabe gesetzlich verankert. Das verpflichtet Jugendhilfeträger, geschlechtsbezogene Angebote anzubieten. Auch im Bereich Schule wächst die Aufmerksamkeit für die spezifischen Belange von Jungen.

Viele Fach- und Lehrkräfte arbeiten täglich mit Jungen, machen aber keine Jungenarbeit! Jungenarbeit heißt, Interessen, Stärken und Entwicklungsbedarfe von Jungen zu erkennen; es geht um eine geschlechtersensible Haltung mit Blick auf Probleme, die Jungen machen – und haben.

Der Fortbildungskurs, der aus drei Seminarmodulen und einem Praxismodul besteht, unterstützt Fachmänner darin, ihre Haltung und (Vorbild)Rolle, ihr Handwerkszeug und ihre Ziele in der Arbeit mit und für Jungen zu qualifizieren.

JALTA: Jugendamtsleiter/innen-Tagung fürs Rheinland

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung JALTA: Jugendamtsleiter/innen-Tagung fürs Rheinland
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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung JALTA: Jugendamtsleiter/innen-Tagung fürs Rheinland

Sommertagung, 7. Juli 2013, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Das Projekt »PALME – Präventives Elterntraining für alleinerziehende Mütter geleitet von ErzieherInnen« ist ein präventiv angelegtes Elterntraining, in dessen Mittelpunkt u.a. die Stabilisierung der Mutter-Kind-Beziehung, die Stärkung der intuitiven Elternfunktionen und die Einübung sozialer und elterlicher Kompetenzen steht. Dr. Ralph SCHÄFER , stellvertretender Projektleiter, und Ursula GONDORF, Jugendamt der Stadt Neuss, werden die Implementierung des Projektes auf kommunaler Ebene vorstellen.

Unter der Federführung des nationalen Zentrums Frühe Hilfen hat eine Gruppe von Expertinnen und Experten das »Kompetenzprofil Familienhebamme« erstellt. Ute LAN GE, Hochschule Osnabrück - Verbund Hebammenforschung, wird das Kompetenzprofil vorstellen und die strukturellen und inhaltlichen Aspekte der Einbindung von Familienhebammen darstellen.

Unter »Kita aktuell« wird Angelika NIELING, LVR-Landesjugendamt Rheinland, aktuelle Informationen zum Betriebserlaubnisverfahren geben. Günther HACHEN, LVR-Landesjugendamt Rheinland, wird zum aktuellen Stand des U3-Ausbaus referieren.

Darüber hinaus gibt es unter »kurz & bündig« aktuelle Informationen aus dem Landesjugendamt und den Jugendämtern und Raum für den fachlichen Austausch.

Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen in NRW

Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen in NRW
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Titelseite des Flyers zur Veranstaltung Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen in NRW

Ein Fachtag für die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Netzwerke Frühe Hilfen

15. Juli 2013, Köln, Zentralverwaltung des LVR

Die Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ fördert den Ausbau und die qualitative Weiterentwicklung der Frühen Hilfen. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Bundesinitiative ist dabei der Aufund Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen nach den Vorgaben des § 3 KKG und der Bund-Länder-Vereinbarung.

Zur Etablierung von Netzwerken Früher Hilfen sollen die Kommunen eine Koordinierungsstelle mit fachlich qualifizierter Koordination einrichten. Die Netzwerke sollen dazu beitragen, Frühe Hilfen als multiprofessionelle und frühzeitige Angebote vorzuhalten und zu gestalten. Mit dieser Aufgabe sind die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren wichtige und zentrale Akteure vor Ort.

Die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen NRW möchte gemeinsam mit den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren aus den Jugendämtern zu einem ersten Fachtag im Rahmen der Bundesinitiative einladen. Der Fachtag soll dazu dienen, ihnen die Bundes- und Landeskoordinierungsstelle vorzustellen und über die Umsetzung der Bundesinitiative zu informieren. Dabei soll auch ein Überblick über die Aktivitäten der Evaluation des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen gegeben werden.

Weiter werden das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen“ und das LVR-Programm „Netzwerke gegen Kinderarmut“ vorgestellt, die Strukturen zum Aufbau von Präventionsketten entlang der Lebensbiografie des Kindes entwickeln. Der Fachtag soll darüber hinaus dazu dienen, den Teilnehmenden Möglichkeit zum Austausch zu geben, Handlungsbedarfe zu formulieren und sich regional oder überregional zu vernetzen.