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Baranivka / Ukraine

Das Friedenscamp fand vom 12.06.2010 bis 21.06.2010 statt. Dabei wurden an der Gedenkstätte dringende Arbeiten zum Erhalt durchgeführt. Partner der deutschen Gruppe ist die Berufsschule in Yaresk´ky. Durchführendere deutscher Träger ist das Kolping-Bildungswerk Neuss.

Zwei Jugendliche arbeiten an einer Treppe zu einem Gedenkstein.
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Arbeit am Gedenkstein

Das Dorf wurde am 10.11.1941 von deutschen Truppen im Zuge einer Vergeltungsmaßnahme überfallen und völlig zerstört. 14 Menschen wurden ermordet. Im Zuge des deutschen Rückzuges wurde das teilweise wieder aufgebaute Dorf am 17.09.1943 zum zweiten Mal völlig zerstört. Glücklicherweise konnte die gewarnte Bevölkerung sich rechtzeitig in den Wäldern verstecken, verloren dabei allerdings wiederum ihr Hab und Gut.

Trotz erheblicher organisatorischer Hürden sowohl im Vorfeld wie auch bei der Durchführung der Maßnahme gelang es der Gruppe, das Arbeitsvorhaben in vollem Umfang umzusetzen. Die Kontakte mit der Berufsschule entwickelten sich ausgesprochen freundschaftlich und verlässlich.

Die Gruppe hat es vermocht, eine Brücke zu unseren Partnerinnen und Partnern in der Ukraine zu schlagen und hat durch ihre Arbeit eine sehr gute Grundlage für die weiteren Planungen geschaffen. Die ukrainischen Verantwortlichen begrüßen die Fortführung des Programms und haben uns die volle Unterstützung zugesagt.

Mit dem Medienzentrum Rheinland wird im Zusammenhang mit dem Friedenscamp eine Zeitzeugendokumentation angelegt, da es nur noch sehr wenige Zeitzeugen gibt, die zu den historischen Geschehnissen der nachwachsenden Generation authentisch berichten können.

Ziel der Arbeit ist es, neben einem Beitrag zur Sicherung der Geschichte des Ortes selbst Material zu gewinnen, dass in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden kann. Dieses Teilprojekt innerhalb des Programms wird auch in Ano Viannos/Griechenland umgesetzt.

Weitere Impressionen aus Baranivka

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Portrait von  Klaus Nörtershäuser

Klaus Nörtershäuser

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