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Ganztag in der Sekundarstufe I: Chance für kooperative Praxis

Der Ausbau von Ganztagsschulen und ganztagsorientierten Angeboten in NRW geht einher mit einer weitreichenden „Öffnung von Schule“. Außerschulische Bildungspartner und kommunale Ämter sollen bei der Planung und Gestaltung von Ganztagsangeboten mitwirken – eine Chance für den quantitativen und qualitativen Ausbau kooperativer Praxis.

Ein Mädchen und ein Jungen wollen in der Kletterwand „hoch hinaus“.
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Mädchen und Junge an einer Kletterwand. (Quelle: hps, Köln)

Nach dem Ausbau der offenen Ganztagsschule im Primarbereich schreitet seit 2006 schrittweise der Ausbau von gebundenen Ganztagsschulen und ganztagsorientierten Angeboten an allen Schulformen der Sekundarstufe I voran.

Die Kooperation mit außerschulischen Trägern und Fachkräften, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe, ist in den entsprechenden Erlassen des Schulministeriums konzeptionell verankert und betrifft insbesondere:

  • die Gestaltung von Bildungsangeboten am Schulort,
  • die Kooperation von Schulen mit Jugendeinrichtungen, Jugendverbänden und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit im Sozialraum,
  • die Abstimmung von Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung
  • sowie die Beteiligung der kommunalen Ämter bei der Schulentwicklung.

Der Auftrag zur Zusammenarbeit ist im Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW (KJFöG) in § 7 formuliert. Die freien Träger der Jugendhilfe und die Jugendämter sind aufgefordert, bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit den Schulen zusammenwirken. Sie sollen die Kooperation mit Schulen verstärken und Bildungsangebote an (Ganztags-)Schulen mitgestalten.

Auch der Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen hebt den Ausbau der Kooperation von Jugendhilfe und Schule hervor. Die Bildungsangebote sollen dem jeweiligen örtlichen Bedarf entsprechen.

Ganztag in der Sek. I: Impuls für kooperative Praxis?...!

Die Ausgabe 1/2010 der LVR-Online-Zeitschrift „Jugendhilfe & Schule inform“ bietet umfangreiche Fachtexte und Praxisbeispiele rund um das Thema „Ganztag Sek. I“.

Die Fachberatung im LVR-Landesjugendamt begleitet die Umsetzung der Ganztagsprogramme und ist Ansprechpartner für Träger der Jugendhilfe und schulische Akteure.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter

Portrait von Dr. Karin Kleinen

Dr. Karin Kleinen

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workTelefon:
0221 809-6940
faxTelefax:
0221 8284-1207

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Servicebereich zum Thema

  • Rundschreiben

    1. PDF-Dokument

      Nr. 43/1/2011 vom 20.01.2011: (PDF, 3,39 MB)

    2. Ganztagsschulen und außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote in Nordrhein-Westfalen: Informationen zur Änderung und Zusammenfassung der Erlasse zum Ganztag sowie über aktuelle Materialien

    1. PDF-Dokument

      Nr. 43/6/2007 vom 02.05.2007: (PDF, 188 kB)

    2. Der Runderlass zur Überwachung der Schulpflicht vom 04.02.2007 sieht unter anderem die stärkere Einbindung der Jugendämter vor.

      Der Erlass vom 08.01.2007 regelt Aufgaben, Laufbahn, Einstellungsvoraussetzungen und Eingruppierung von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen.

  • Dokumentationen

    Ganztag in der Sekundarstufe I

    • Fachtag am 17. Juni 2015 im LVR in Köln

      Was geht? – Gestaltungsspielräume von Jugendarbeit und Schule im Ganztag der Sekundarstufe I Mehr Informationen
    • Praxistag am 7. November 2013 im LVR in Köln

      Den Ganztag in der Sekundarstufe I gemeinsam mit der Kinder- und Jugendarbeit gestalten Mehr Informationen
    • Fachtagung vom 13.07.2011 - Von Visionen und Hindernissen zu Gelingensbedingungen – Kooperative Praxis von Jugendhilfe(trägern) und Schulen im Ganztag der Sek. I gemeinsam entwickeln

      Mehr Informationen
    • Informationsveranstaltung für Träger der Kinder- und Jugendhilfe" vom 28.11.2009 - "Der Ganztag in der Sekundarstufe: Ein Praxisfeld für Jugendhilfe(-träger)?...!“

      Mehr Informationen