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Mädchenarbeit in der Kinder- und Jugendförderung

Das LVR-Landesjugendamt fördert die Sozialarbeit mit Mädchen und jungen Frauen. Es leistet Beratung und Fortbildung und informiert über Bildungsangebote, Förderprogramme und innovative Konzepte für die Mädchenarbeit.

PISA, die große internationale Vergleichsstudie fand es heraus: Die Mädchen haben von ihrem schulischen Leistungsvermögen her die Jungen nicht nur eingeholt, sie haben sie überholt.

Die Politik der Europäischen Union fordert Gender Mainstreaming. Politik und gesellschaftliches Handeln sollen immer die Bedingungen und Konsequenzen für beide Geschlechter berücksichtigen. Zwei gute Gründe, die bewährte Mädchenarbeit aufzugeben? Nein!

Einerseits bezieht sich Mädchenarbeit in der Kinder- und Jugendförderung nicht allein auf Benachteiligung. Sie reflektiert die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen Mädchen und Jungen aufwachsen, und die verschiedenen gesellschaftlichen Erwartungen an die Frauen- und Männerrolle - z. B. die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie.

Allein der Vorsprung der Mädchen in der Schule, der schon länger beobachtet wird, führt nicht zur Gleichstellung in Beruf und Gesellschaft. Mädchen müssen auch heute noch ermutigt und gestärkt werden, um das Ziel der Gleichberechtigung zu verwirklichen.

Das Recht: Der gesetzliche Auftrag zur Bereitstellung von geschlechtsbezogenen Angeboten ist im Kinder- und Jugendhilfegesetz verankert. § 9 Abs. 3 KJHG fordert dazu auf, "die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern".

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Martina Leshwange

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Servicebereich zum Thema

  • Dokumentationen

    Mädchenarbeit

    • Fachtagung zur Mädchenarbeit "Offen für alle?" vom 13. April 2016

      Eine Kooperationsveranstaltung des Landesjugendamts Rheinland-Pfalz und der LAG Mädchenarbeit NRW. Mehr Informationen
    • Fachtagung "Die Weiterentwicklung von Mädchen- und Jungenarbeit kommunal steuern: Die Jugendämter sind gefordert" am 20. Januar 2010

      eine Kooperationsveranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V. mit dem LVR-Landesjugendamt Rheinland Mehr Informationen
    • Fachtagung vom 23.05.2007 - "Alle Türen offen? - Lebenswelten von Mädchen und jungen Frauen im Blick"

      Mehr Informationen
  • Arbeitshilfen

    Auf dieser Seite finden Sie Arbeitshilfen zu folgenden Querschnittsthemen der Jugendhilfe:

    Jungenarbeit

    Arbeitshilfe „Querschnittsaufgabe Jungenarbeit in Qualitätsentwicklungsprozessen der Kinder- und Jugendförderung“

    Die Arbeitshilfe soll den Prozess der Qualitätsentwicklung von geschlechtsbezogener Jungenarbeit in den Handlungsfeldern Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und beim erzieherischen Kinder- und Jugendschutz unterstützen. Zielgruppe sind die Verantwortlichen in den Jugendamtsverwaltungen, den Jugendhilfeausschüssen sowie bei freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe – und hier vor allem die kommunalen Jugendpfleger und Jugendpflegerinnen.

    Neben der Arbeitshilfe stehen Arbeitsmaterialien zur Verfügung, mit dem Verfahrensschritte und Fragen aus der Arbeitshilfe aufgegriffen und so dargestellt werden, dass sie abschnittsweise in der Praxis eingesetzt werden können.

    1. PDF-Dokument

      Querschnittsaufgabe Jungenarbeit in Qualitätsentwicklungsprozessen der Kinder- und Jugendförderung (PDF, 334 kB)

    2. Arbeitshilfe der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Nordrhein-Westfalen e.V., des LVR-Landesjugendamt Rheinland und des LWL-Landesjugendamt Westfalen

    Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit: Ein Fortbildungskonzept zur Qualifizierung von Multiplikatoren/ Trainern für die geschlechtsbezogene Arbeit mit Jungen

    Hinweis: Auf der Grundlage der Konzeption bietet das LVR-Landesjugendamt Rheinland gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V. jährlich den Praxis begleitenden Qualifizierungskurs „Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit“ an.

    Fortbildungen des LVR-Landesjugendamtes

    1. PDF-Dokument

      Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit (PDF, 471 kB)

    2. Ein Fortbildungskonzept zur Qualifizierung von Multiplikatoren/ Trainern für die geschlechtsbezogene Arbeit mit Jungen.
      Expertise der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW e.V., erstellt 2000/2001 im Auftrag des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW

    Mädchenarbeit

    1. PDF-Dokument

      Praxishilfe: Konzeptentwicklung für die Mädchenarbeit (PDF, 85 kB)

    2. Leitlinien zur strukturellen Verankerung der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in der Jugendhilfe

    Migration und Flucht

    1. PDF-Dokument

      "Jung, fremd, defizitär und bereichernd" (PDF, 36 kB)

    2. Zum interkulturellen Diskurs in den Erziehungswissenschaften, Vortrag von Doron Kiesel im Jugendhof Rheinland, Königswinter, 2001

    Inklusion

    „Die offene Ganztagsschule als inklusiven Bildungsort entwickeln“ – Arbeitshilfe und Methodenkoffer zur kommunalen Steuerung und Prozessbegleitung vor Ort

    Das LVR-Landesjugendamt Rheinland unterstützt die Entwicklung von inklusiven Konzepten auf kommunaler Ebene, in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule sowie im Gemeinwesen insgesamt.

    Ein Augenmerk liegt dabei auf der Zusammenarbeit von Familie, Jugendhilfe und Schule, z.B. beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule mit ihrem offenen Ganztag und weiter in die allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II und hin zu den Angeboten der offenen Kinder- und Jugend-, sowie Jugendverbandsarbeit.

    Unter dieser Zielsetzung finden Sie nun eine Arbeitshilfe im Netz: „Die offene Ganztagsschule als inklusiven Bildungsort entwickeln“. Sie ist das Ergebnis eines Projekts im Rahmen des LVR-Traineeprogramms für Humanwissenschaftler/-innen, das in diesem Fall im LVR-Landesjugendamt Rheinland, im Fachbereich Jugend, Abteilung Jugendförderung verortet war und von Frau Stefanie Heber durchgeführt wurde.

    Mehr zur Inklusion im Offenen Ganztag

    Ihre Ansprechpartnerinnen:

    Stefanie Heiber, LVR-Fachbereich Schulen und Serviceleistungen, stefanie.heiber@lvr.de, Tel.: 0221-809 6925

    Dr. Karin Kleinen, LVR-Fachbereich Jugend, Abteilung Jugendförderung, karin.kleinen@lvr.de, Tel.: 0221-809 6940