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Fachberatung in schwierigen Einzelfällen der Erziehungshilfe

In schwierigen Einzelfällen der Erziehungshilfe bietet die Fachberatung des LVR-Landesjugendamtes Unterstützung an. Das Beratungsangebot reicht von telefonischer Beratung über Einzelfallbesprechungen mit Fachkräften vor Ort bis hin zu Inhouse-Fortbildungen zum Thema "Fallverstehen".

Wohn- und Betreuungsverzeichnis

Kinderzeichnung eines Hauses mit Wegweisern
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Das Wohn- und Betreuungsverzeichnis für junge Menschen im Rheinland ist die Info-Börse der Jugendhilfeanbieter und informiert über freie Plätze.

Fachberatung in schwierigen Einzelfällen

Ziel der Fachberatung ist eine genaue Einschätzung des jeweiligen Einzelfalls und des individuellen Hilfebedarfs. Davon ausgehend wird ein passendes Setting entwickelt und geprüft, welche Einrichtung das benötigte Setting bietet.

Bei der Fachberatung werden drei mögliche Wege beschritten:

  1. Die Unterstützung erfolgt auf dem Weg telefonischer Beratung - mit oben stehender Zielsetzung. Der dafür notwendige Zeitaufwand liegt in der Regel bei 1 bis 2 Stunden.
  2. Die Fachberatung des LVR-Landesjugendamtes bietet die Möglichkeit an, Einzelfallbesprechungen mit Fachkräften vor Ort zu moderieren. Das Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte ermöglicht es, die verschiedenen Sichtweisen und fachlichen Einschätzungen des Falls einzubeziehen. Hierbei geht es vornehmlich darum, ein gemeinsames Verständnis des Falls und seiner Biografie zu entwickeln. Die fachlich begründeten Unterschiede im Verständnis des Falls werden herausgearbeitet. Im Anschlus daran werden gemeinsam der „individuelle Hilfebedarf“ ermittelt und das weitere Vorgehen abgestimmt.
  3. Darüber hinaus bietet die Fachberatung des LVR-Landesjugendamtes Inhouse-Fortbildungen zum Thema "Fallverstehen" an. Dieses Fortbildungsangebot umfasst:
  • einen Einführungsvortrag zum Thema "Methoden des Fallverstehens",
  • Training der Fachkräfte in einer speziellen Methode der "kollegialen Beratung" sowie
  • die Moderation von Arbeitsgruppen, die sich mit der Frage befassen, wie unterschiedliche Methoden des Fallverstehens in der Arbeit des Jugendamtes nutzbar gemacht und strukturell verankert werden können.

Für die Nutzung des Fortbildungsangebotes ist im Vorfeld eine auf die jeweilige Bedarfslage abgestimmte Konzeptentwicklung notwendig.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter

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Uli Rahmfeld

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