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Fortbildungen und Fachtagungen

Die Fachberatungen Teilhabe ermöglichen und Frühe Hilfen veranstalten Fachtagungen und Fortbildungen. Darüber hinaus organisieren sie Netzwerktreffen.

Führungsseminar für Jugendamtsleitungen!

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Netzwerke und Präventionsketten brauchen Linien- und Netzwerkorganisation zugleich.

Was bedeutet das für die Jugendamtsleitung?

Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut im Landesjugendamt Rheinland bietet in diesem Jahr ein Führungsseminar für Jugendamtsleitungen an. Die bewährten und funktionierenden Linienorganisationen der Jugendämter bekommen mit den Netzwerkstrukturen und Präventionsketten eine Erweiterung, die auch zu Veränderungen in Personalführung, strategischer Planung und Gestaltung der Organisation des Jugendamtes führt.

Das Seminar greift die sich daraus ergebenden führungsrelevanten Fragestellungen auf und wird sie handlungsorientiert und in der Natur bearbeiten. Die Seminarleitung haben Jürgen Vieth, ALEA GmbH in Marburg und Christoph Gilles, LVR-Landesjugendamt Rheinland. Jürgen Vieth hat schon vor einigen Jahren mit uns erfolgreiche Seminare für Jugendamtsleitungen durchgeführt. An diese Tradition knüpfen wir an!

Termin: 1. – 3. August 2018 in Beverungen/Weser und auf der Weser

Für Fragen und weitere Auskünfte steht Christoph Gilles gerne zur Verfügung. christoph.gilles@lvr.de , 0221/ 809 – 6253.

Die Anmeldung ist hier möglich:

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Ist das denn repräsentativ? Teilhabe sichtbar machen – Konzepte für Wirkungsanalysen und Monitoring kommunaler Präventionsketten gegen Kinderarmut

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Fachtag beim LVR am 28.09.2018 in Köln

Vor allem politisch-wirtschaftliche Rahmenbedingungen bestimmen die Zahl der von Armut bedrohten oder betroffenen Kinder und Familien und deren Bezug von Transferleistungen. Präventionsketten können die Kinderarmutsquote nicht verringern, aber Armutsfolgen mindern. Sie bündeln eine Vielzahl von Beratungs- und Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Es geht darum, alle Kinder und Jugendlichen in den Blick zu nehmen und da anzusetzen, wo Angebote und Unterstützungsmaßnahmen aufgrund einer wirtschaftlich prekären Situation nötig sind. Das übergeordnete Ziel ist, Teilhabe zu stärken und gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen und möglichen Folgen von Armut präventiv entgegenwirken.

Aber wie wirksam sind Präventionsketten und die damit verbundenen Maßnahmen? Die oft angefragte "messbare Rendite" der eingesetzten Mittel und Maßnahmen ist in der Regel nicht belegbar. Erkenntnisse über einzelne Bausteine und Maßnahmen der Präventionskette geben aber wertvolle Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung der Präventionsarbeit selbst: Ob die Angebote dem Bedarf der Zielgruppe entsprechen, welches Echo die Teilnehmenden anschließend geben oder in welchen Sozialräumen der Bedarf nach Unterstützungsmaßnahmen besonders hoch ist, sind Fragestellungen, die ausschlaggebend für eine fachlich fundierte Reflexion und Weiterentwicklung der Präventionsarbeit sind.

Der Fachtag stellt die Herangehensweisen des LVR-Praxisentwicklungsprojektes „Monitoring Kommunaler Präventionsketten gegen Kinderarmut“ vor. In diesem Projekt, entwickeln ausgewählte Kommunen einen Instrumentenkoffer, der praxisnah hilft, Effekte und Wirkungen von Präventionsketten überzeugend abzubilden. Darüber hinaus werden Konzepte zur Wirkungsanalyse diskutiert sowie geeignete Methoden zur Datenerhebung und Zielgruppenbefragung. Im Mittelpunkt stehen Fragestellungen zur Reichweite, Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Datenerhebungen ebenso wie die Entwicklung geeigneter Indikatoren mit Relevanz für die Arbeit der Jugendämter und ihrer Partner in den Präventionsnetzwerken.

Das detaillierte Tagungsprogramm erscheint in Kürze. Sie haben bereits Gelegenheit sich über folgenden Link anzumelden:

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