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Integration und Inklusion

Der LVR bietet verschiedene integrative und inklusive Betreuungsangeote zur gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertageseinrichtungen an. Die Betreuungsangebote ermöglichen Kindern mit Behinderungen eine bessere Teilhabe an qualitativ hochwertiger Bildung und Erziehung.

Die gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderung hat im Rheinland eine lange Tradition. Seit den achtziger Jahren wird die gemeinsame Erziehung gefördert. Der LVR hat seine Angebote zur integrativen und inklusiven Bildung ausgebaut und weiterentwickelt. So sind in vielen Tageseinrichtungen Gruppen entstanden, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam durch den Alltag begleitet werden. Kinder mit ganz unterschiedlichen Behinderungsformen werden in Einrichtungen nahe ihres Wohnorts betreut. Durch die Angebote zur inklusiven Bildung lernen sie gemeinsam mit anderen Kindern und werden in die Gruppe integriert.

Ziel der inklusiven Bildung ist es, dass Kindern mit Behinderungen die gleichen Bildungschancen offen stehen, wie Kindern ohne Behinderung. Durch die gemeinsame Erziehung in Kindertageseinrichtungen lernen alle Kinder miteinander und bauen Vertrauen auf.

Den pädagogischen Rahmen für inklusive Bildung schaffen unterschiedliche Betreuungsangebote, wie zum Beispiel die „integrative Gruppe“. Von insgesamt 15 Betreuungsplätzen in der integrativen Gruppe stehen fünf Plätze für Kinder mit einer Behinderung zur Verfügung.

Die vier Säulen der integrativen/inklusiven Erziehung

Der LVR beschreitet zur Förderung der frühkindlichen inklusiven Bildung im Rheinland ein Vier-Säulen-Modell. Die vier Säulen sind:

  • die integrative Gruppe
  • die heilpädagogische Gruppe
  • die Einzelintegration in einer Regelgruppe sowie
  • das Modell zur Bildung, Betreuung und Förderung von Kindern mit Behinderung vor dem 3. Lebensjahr.

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