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Modell zur Bildung, Betreuung und Förderung von Kinder mit Behinderung vor dem 3 Lebensjahr

Das Modellprojekt soll mit Hilfe der wissenschaftlichen Begleitung die Fragestellungen klären, welche pädagogischen, räumlichen und konzeptionellen Rahmenbedingungen nötig sind, um Kinder mit Behinderung vom ersten Lebensjahr bis zur Einschulung qualitativ gut zu betreuen.

Die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Kindertageseinrichtungen wird im Rheinland seit 1983 praktiziert. Bedarfsanfragen von Eltern jüngerer Kinder mit Behinderungen und das Recht auf Teilhabe an früher Förderung, Bildung und Betreuung (UN-Konvention) macht die Weiterentwicklung des integrativen Tagesstättenangebotes erforderlich.

Dies hat das LVR-Landesjugendamt im Jahre 2008 als Auftrag angenommen und ein Modellprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung initiiert.

Das Modellprojekt soll mit Hilfe der wissenschaftlichen Begleitung die Fragestellungen klären, welche pädagogischen, räumlichen und konzeptionellen Rahmenbedingungen nötig sind, um Kinder mit Behinderung vom ersten Lebensjahr bis zur Einschulung qualitativ gut zu betreuen. Die wissenschaftliche Begleitung endet zum 31.07.2011.

Derzeit nehmen insgesamt 96 Einrichtungen an 64 Standorten im Rheinland am Modell teil.

Ziele des Modellversuches:

  • Erprobung von Gruppenformen für die Bildung, Betreuung und Förderung von Kindern unter drei Jahren mit Behinderung
  • Bedarfsgerechte Beratung von Trägern
  • Weiterqualifizierung von pädagogischen und therapeutischen Fachkräften
  • Weiterqualifizierung in interdisziplinärer Zusammenarbeit

Derzeit ist noch nicht abschließend geklärt, wie die langfristige Implementierung in die Praxis aussehen wird.

Auswertung des Modellprojektes

Dokumentation der 17. Jugendhilfekonferenz - Vielfalt entfalten

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen des Sozialpädagogisches Institut NRW (SPI) zu dem Modellprojekt, zur wissenschaftlichen Begleitung und deren Erkenntnissen finden Sie unter folgenden Links:

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