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Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration (SPKoM)

Der LVR fördert sieben Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren für Migration (SPKoM). Aufgabe dieser Kompetenzzentren ist es, psychisch kranken Menschen mit Migrationshintergund den Zugang zu gemeindepsychiatrischen Hilfen zu erleichtern.

Detaillierte Informationen zu Zielen, Aufgaben, Adressen und weiterführende Publikationen finden Sie hier:

Weiterentwicklung migrantenspezifischer Hilfen

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördert schon seit einigen Jahren Maßnahmen zur Weiterentwicklung migrantenspezifischer Hilfeangebote in den LVR-Kliniken und in der gemeindepsychiatrischen Versorgung.

Das Kölner Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten wird seit 1998 gefördert, das Kompetenzzentrum Migration des Sozialpsychiatrischen Zentrums Duisburg-Nord in Trägerschaft der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg gGmbH seit 1999 und das Kompetenzzentrum Migration des Trägerverbundes der Sozialpsychiatrischen Zentren im Bergischen Land in Trägerschaft des Psychosozialen Trägervereins Solingen e. V. seit 2006.

Im Jahr 2008 folgte das Kompetenzzentrum Migration für das südliche Rheinland in Bonn (AWO Bonn/Rhein-Sieg e. V) und 2009 das fünfte Kompetenzzentrum Migration für das westliche Rheinland des Trägerverbundes der SPZ der StädteRegion Aachen, dem Kreis Düren und dem Rhein-Erft-Kreis (Aachener Verein e. V.).

Diese Kompetenzzentren nennen sich seit 2007 Sozialpsychiatrische Kompetenzzentren Migration (SPKoM).

Seit dem 1.7.2016 fördert der LVR ein sechstes SPKoM für die Versorgungsregion der Städte Mülheim a. d. Ruhr, Stadt Essen und Stadt Oberhausen (MEO-Region) des Trägerbundes Sozialpsychiatrisches Netzwerk Integration und Inklusion (SoNII e. V.).

Die flächendeckende Versorgung des Rheinlandes durch das Beratungsangebot der SPKoM wurde durch die Einrichtung des siebten SPKoM in Trägerschaft des Vereins für Rehabiltation psychisch Kranker Mönchengladbach e. V. und der Graf-Recke Stiftung in Düsseldorf für das Versorgungsgebiet der Städte Mönchengladbach und Düsseldorf sowie des Rhein-Kreis-Neuss, Kreis Viersen und Kreis Heinsberg ab dem 1.1.2017 realisiert.

Mit Hilfe der SPKoM soll kein neues und spezifisches Versorgungssystem für psychisch kranke Menschen mit Migrationshintergrund aufgebaut werden. Ziel der SPKoM ist es vielmehr, den Zugang zu den bestehenden gemeindepsychiatrischen Einrichtungen für Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Die SPKoM entwickeln modellhaft zielgruppenspezifische Angebote und kultursensible Ansätze. Sie beraten Einrichtungen, Verbände und Organisationen bei interkulturellen Fragen.

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Aufgaben der SPKoM

  • Entwicklung von Leitlinien und Qualitätsstandards
  • Bündelung interkultureller Kompetenzen und Erfahrungen
  • Kooperation und Vernetzung
  • Intervision und Beratung
  • Aktivierung der Selbsthilfe Betroffener und Angehöriger
  • Qualifikation und Fortbildung
  • Öffentlichkeitsarbeit

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SPKoM Tagung 2017

Interkulturalität in der Gemeindepsychiatrie - 10 Jahre SPKoM in Zusammenarbeit mit den SPZ im Rheinland

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Arbeitsansatz der SPKoM

Eine Zusammenfassung des Arbeitsansatzes der SPKoM finden Sie im Informationsflyer SPKoM.

Fachforum "Hilfen für psychisch kranke Flüchtlinge"

In Kooperation mit der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. und den SPKoM veranstaltete der Landschaftsverband Rheinland am 19. Mai 2009 ein Fachforum, das sich mit der Situation psychisch kranker Flüchtlinge im Rheinland befasst.

Dokumentation "Interkulturalität in der Gemeindepsychiatrie"

Am 29. April 2008 veranstaltete der Landschaftsverband Rheinland gemeinsam mit den SPKoM eine Fachtagung mit dem Titel „Interkulturalität in der Gemeindepsychiatrie".

Dokumentation "Psychiatrische Versorgung von Migrantinnen und Migranten im Rheinland"

Am 6. November 2003 wurde schon einmal eine Fachveranstaltung zum Thema „Psychiatrische Versorgung von Migrantinnen und Migranten im Rheinland" vom Landschaftsverband Rheinland gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten Köln und der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg durchgeführt.

Dokumentation "Psychiatrische Versorgung von Migrantinnen und Migranten im Rheinland"

Am 6. November 2003 wurde schon einmal eine Fachveranstaltung zum Thema „Psychiatrische Versorgung von Migrantinnen und Migranten im Rheinland" vom Landschaftsverband Rheinland gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten Köln und der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft Duisburg durchgeführt. Die Tagungsveröffentlichung können Sie hier herunterladen:

Tagungsdokumentation 2003

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Guido Gierling

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