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Symposium 23./24. März 2017: Missionsgeschichtliche Sammlungen heute. Herausforderungen, Chancen, Visionen

Das Symposium wurde veranstaltet vom Landschaftsverband Rheinland (LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit / Museumsberatung) und dem LWL-Museumsamt für Westfalen

Tagungsort:
Museum Haus Völker und Kulturen
Arnold-Janssen-Straße 26
53757 Sankt Augustin
www.haus-voelker-und-kulturen.de

Tagungsdatum:
Donnerstag, 23. März bis Freitag, 24. März 2017

Sowohl im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs als auch in der Presse wird die Zukunft von ethnologischen Museen auf vielfältige Weise besprochen. Daran knüpfen unter anderem Umbenennungen von ehemaligen „Völkerkundemuseen“ und ihre Neukonzeptionen an. Beispielhaft ist ebenso die lebhafte Debatte zum „shared heritage“ im Zusammenhang mit dem Humboldt Forum in Berlin zu nennen.

Die zahlreichen missionsgeschichtlichen evangelischen wie katholischen Sammlungen in Deutschland verfügen ebenfalls über einen sehr umfangreichen und wertvollen Besitz an ethnologischen Objekten. Dennoch führen diese bisweilen ein Schattendasein. Liegt dies an den zum Teil nur ungenügend wissenschaftlich erschlossenen Bestandsgruppen, geringen Öffnungszeiten, mangelndem Bekanntheitsgrad und/oder einer schwierigen Personal- und Finanzsituation?

Das Symposium „Missionsgeschichtliche Sammlungen heute. Herausforderungen, Chancen, Visionen“ hat hier eingesetzt und ein Forum für Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Ordensmitglieder, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie interessierte Laien geboten. Neben dem historischen Kontext der Sammlungen wurden in den Vorträgen insbesondere Fragen zur aktuellen Situation und zum Umgang mit den Objekten sowie zu möglichen Zukunftsperspektiven erörtert.

Impressionen der Veranstaltung