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Neuigkeiten

Cornelia Faßbender, Piet Hülsmann und Volker Boeckenbrink am Messestand.
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Cornelia Faßbender, Piet Hülsmann und Volker Boeckenbrink (v.l.n.r.).

Berufliche Inklusion

Internationale Handwerksmesse

Handwerk – Die nächste Generation, so das Motto des von der Messegesellschaft initiierten Gemeinschaftsstandes auf der Internationalen Handwerksmesse München. Neben einigen Handwerksbetrieben und Institutionen, die ihre Ansätze unter der Überschrift „Digitalisierung im Handwerk“ präsentierten, war auch die Tischlerei stilfabrik*GmbH aus Neuss mit einem eigenen Stand vertreten. Piet Hülsmann, Geschäftsführer der 2004 gegründeten Tischlerei, stellte seine Konzeption des stilfabrik*shop vor. 2015 machte er sich auf die Suche nach einem neuen Mitarbeiter mit besonderen Fähigkeiten: Präzise Tischlerarbeiten in sich wiederholenden Arbeitsschritten. Warum nicht einen Tischlergesellen mit Schwerbehinderung einstellen – gefragt, gesagt, getan. Unter dem Titel: „Berufliche Inklusion – ganz einfach!?“ konnte Piet Hülsmann täglich im Rahmen des standeigenen Vortragsforums sein Konzept und seine Erfahrungen mit der beruflichen Inklusion dem Publikum vorstellen. Unterstützt und begleitet wurde der Tischlermeister im Rahmen des Messeauftritts dabei von Cornelia Faßbender, Fachberaterin aus dem Bereich „Übergang Schule Beruf“ beim Integrationsfachdienst Neuss und Volker Boeckenbrink, Inklusionsberater der Handwerkskammer Düsseldorf.

Fachkräfte sichern

LVR-Integrationsamt und Kammern beraten Unternehmen

Kein Talent soll ungenutzt bleiben. In Zeiten eines hohen Fachkräftebedarfs gilt das mehr denn je. Wissen, Einsatzfreude und Verlässlichkeit – das wünscht sich jeder Arbeitgeber von einem Mitarbeiter. Vieles andere ist zweitrangig, zum Beispiel eine Behinderung. Die sagt für sich genommen nämlich nichts über die Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters aus. Genau hier helfen die Ingenieure des Technischen Beratungsdienstes beim LVR-Integrationsamt und die Inklusionsberater von Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie der Landwirtschaftskammer: Wie sie Hand in Hand arbeiten und Arbeitgeber beraten, zeigt ein aktueller Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

"Zu 100 Prozent integriert"

LVR-Integrationsamt und Fachstelle unterstützen Ingo Hofmann am Arbeitsplatz

Viele Arbeitgeber haben Vorbehalte, wenn es darum geht, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Dabei übersehen sie oft, dass auch diese einen wertvollen Beitrag für ihr Unternehmen leisten können.
Ein Fallbeispiel ist Ingo Hofman. Er hat großes Glück gehabt. Als er mit elf Jahren auf einem Bahngelände spielt, passiert es: Er gerät zu nah an eine Stromleitung – die elektrische Spannung schießt durch seine rechte Körperhälfte über den Arm bis runter zum Fuß und verletzt ihn schwer. Sein Unterarm war danach nicht mehr zu retten und musste schließlich amputiert werden, genau wie ein Zeh am rechten Fuß.
Wie das LVR-Integrationsamt, dessen Technischer Beratungsdienst und die zuständige Fachstelle das Arbeitsleben von Ingo Hofman unterstützen, können Sie hier nachlesen:

Lecker unterwegs

Kölner Integrationsprojekt bietet Food-Truck an

Das Restaurant, Cafe und Cateringunternehmen "Buerger'z" aus Köln-Deutz bietet nun auch Catering aus dem Food-Truck an.

Neue Seminarthemen

Von Job-Coaching bis Leichte Sprache

Das LVR-Integrationsamt hat in seinem Kursangebot für 2018 einige neue Themen aufgenommen, darunter „Die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung für Bürokräfte“ und „Autismus“. Im Kurs „Inkludierte Gefährdungsbeurteilung“ erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles darüber, was bei der Gefährdungsbeurteilung für schwerbehinderte Beschäftigte zu beachten ist. Das Seminar „Jobcoaching“ vermittelt Informationen zu dem betrieblichen Arbeitstraining, wie es finanziert wird und wo es angewandt werden kann. Wie die Kommunikation im Betrieb mit „Leichter Sprache“ gestaltet werden kann, vermittelt das Seminar „Leichte Sprache“.

Filmprojekt

Gute Beispiele aus Köln

Ein neuer Film des LVR-Integrationsamtes und der Industrie- und Handelskammer Köln zeigt gute Beispiele gelungener Inklusion in Köln. Gedreht wurde bei Ford, bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungshilfegesellschaft (DEG) und beim Kurierdienst Quick-Line. Der Film liefert interessante Einblicke in die Möglichkeiten der technischen Unterstützung und Hilfsmittel, zur Zusammenarbeit zwischen Integrationsamt und Kammerberatung sowie darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Behinderung reibungslos ablaufen kann und das Arbeitsklima bereichert. Der Film wird im Dezember auf den Internetseiten des LVR und der IHK veröffentlicht.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter

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