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Ausgleichsabgabe und Beschäftigungspflicht

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten sind verpflichtet, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.

Hier finden Sie Hinweise und Informationen

Webseite des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln zum Download der Software „ elan “ zur Erstellung einer elektronischen Anzeige und Hinweise nach den Vorschriften des § 80 Absatz 2 SGB IX (Sozialgesetzbuch neuntes Buch)

Ausgleichsabgabe: gestaffelt in drei Stufen

Foto zeigt eine Personalsachbearbeiterin, einen gewerblichen Arbeitnehmer und den Beauftragten des Arbeitgebers stehend mit Einsicht  in eine Akte.
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Im Rahmen der Beschäftigungspflicht (s.a. § 71 ff. SGB IX) wird für nicht besetzte Pflichtplätze eine Ausgleichsabgabe erhoben. Seit dem 01.01.2012 gelten die gestaffelten Abgabewerte 115 bis 290 Euro.

Die Staffelung richtet sich nach dem Erfüllungsgrad der Pflichtquote. Wer keine behinderten Menschen beschäftigt oder eine Beschäftigungsquote von unter zwei Prozent hat, zahlt den Höchstsatz von 290 Euro. Bei einer Quote zwischen zwei und unter drei Prozent beträgt die Ausgleichsabgabe 200 Euro, zwischen drei und unter fünf Prozent werden pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz 115 Euro fällig.
Einmal jährlich melden die Arbeitgeber die Zahl ihrer schwerbehinderten Beschäftigten an die zuständige Agentur für Arbeit. Die Höhe der Ausgleichsabgabe errechnen die Arbeitgeber in Selbstveranlagung und überweisen sie bis zum 31. März des Folgejahres an das LVR-Integrationsamt.

Berechnung aufgrund von Jahresdurchschnittswerten

Dabei gilt: Die Beschäftigungsquote errechnet sich aufgrund von Jahresdurchschnittswerten. Auch die Zahl der Pflichtarbeitsplätze wird als Gesamtjahreswert ermittelt. Zudem gibt es die Möglichkeit der Mehrfachanrechnung. Ein schwerbehinderter Auszubildender kann beispielsweise auf zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden. Eine Reduzierung der Ausgleichsabgabe ist auch möglich, wenn Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen erteilt werden.
Für kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 60 Arbeitsplätzen gelten erleichternde Sonderregelungen.

Das LVR-Integrationsamt bietet den Betrieben eine eintägige Schulung zur Berechnung der Ausgleichsabgabe an.

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Bei Fragen zur Erhebung der Ausgleichsabgabe helfen wir Ihnen gerne weiter!

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Ausgleichsabgabe

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0221 809-4362

E-Mail

Weitere Informationen zur Ausgleichsabgabe

finden Sie auch auf der Internetseite der

Mittel aus Ausgleichsabgabe für Förderung von Arbeitgebern schwerbehinderter Menschen

Die Mittel aus der Ausgleichsabgabe werden ausschließlich für die berufliche Behindertenhilfe verwendet. Damit fördert das LVR-Integrationsamt Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen beschäftigten, die betroffenen Menschen selbst sowie Öffentlichkeitsarbeit und Schulungsmaßnahmen zum Thema Behinderung und Beruf.

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