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Informationen zum Konzept von STAR

Das STAR-Konzept beinhaltet ein modulares System der Berufsorientierung. Die Angebote werden von den Integrationsfachdiensten (IFD) je nach Bedarf in Gruppen- bzw. in Einzelsettings durchgeführt. Wichtig ist eine betriebsnahe und bedarfsorientierte Berufsvorbereitung, die bereits drei Jahre vor der Schulentlassung beginnt.

Die Standardmodule des Konzepts sind:

Modul 1: Potenzialanalyse

Modul 2: Berufsfelderkundung

Modul 3: Praktikum

Modul 4: Elternarbeit

Die Module berücksichtigen die individuellen Bedarfe der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Weitere Module, wie z.B. Betriebserkundungen, Mobilitätstraining und Training arbeitsrelevanter sozialer Kompetenzen sind fakultativ und kommen je nach individuellem Bedarf zum Einsatz. Eine intensivere, individuelle Begleitung wird sich auf die Schülerinnen und Schüler konzentrieren, denen eine realistische Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Aussicht gestellt werden kann. Der Integrationsfachdienst setzt die Module mit den Schülerinnen und Schülern im Auftrag des Landschaftsverbandes Rheinland und in Kooperation mit den Schulen und anderen Partnern vor Ort um.

Das System der Module wurde in enger Abstimmung der Landschaftsverbände LVR und LWL, dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit weiterentwickelt.

STAR wird vom nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds und durch Ausgleichsabgabemittel der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe als Projektträger finanziert. Als Finanzierungsgrundlage zur Umsetzung der Module dient das Bundesprogramm „Initiative Inklusion“.

In enger Kooperation mit den Ministerien für Arbeit, Integration und Soziales sowie für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit soll mit vereinten Kräften das Ziel erreicht werden, die Rahmenbedingungen im Übergang von der Schule in den Beruf zu optimieren und so die Chancen der Jugendlichen für den Berufseinstieg zu erhöhen.