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Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze

Betriebsintegriert Arbeiten

Ein wichtiges Element um die Inklusion in der Arbeitswelt voranzubringen und möglichst vielen Menschen mit Behinderung den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen sind betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze – Außenarbeitsplätze der Werkstatt für behinderte Menschen vor Ort in einem regulären Unternehmen, einer Verwaltung oder Organisation.

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze sind organisatorisch, aber nicht räumlich, an eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen angebunden. Sie bieten Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes bei weiterer Betreuung und Verantwortung der Werkstatt. Neben der Begleitung erfolgt auch die Entlohnung und Versicherung der Beschäftigten weiter über die Werkstatt.

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze können als Einzel- und auch als Gruppenarbeitsplätze eingerichtet werden.

Die Kooperation zwischen Arbeitgeber und Werkstatt wird vertraglich geregelt. Der Arbeitgeber zahlt der Werkstatt für die erbrachte Dienstleistung des Beschäftigten ein vertraglich vereinbartes Entgelt.

Im Dezember 2014 haben im Rheinland rund 6 Prozent aller Werkstattbeschäftigten betriebsintegriert gearbeitet.

Landesinitiative zur Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderung

Im Jahr 2013 bis 2015 führten die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS) und in Kooperation mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit das Modellprojekt "Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen / Betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte als Chance zur Inklusion auf dem Arbeitsmarkt" durch. Mit der Modellprojekt wurde das Ziel verfolgt, die Zahl der betriebsintegrierten Berufsbildungs- und Arbeitsplätze landesweit um bis zu 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu erhöhen und somit Menschen mit Behinderung eine Beschäftigungsmöglichkeit in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zu erschließen. Mit Abschluss der Landesinitiative wurden landesweit 839 neue betriebsintegrierte Arbeitsplätze geschaffen.

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