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Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn

Im Januar 2011 startete das Modell "Übergang 500 plus – mit dem LVR-Kombilohn" mit dem Ziel der Förderung des Übergangs von Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Landschaftsverband Rheinland bietet damit dieser Personengruppe mit dem Wunsch einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine gezielte Unterstützung bei der Integration in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis an.

Das Modell "Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn" bietet Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern fachliche Beratung und langfristige, verlässliche finanzielle Zuschüsse bei einer Einstellung von Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen. Bei vorliegendem Bedarf kann im Rahmen der Berufsbegleitung ein intensives Job-Coaching finanziert werden.

Zielgruppen des Modells

Zielgruppen des Modells "Übergang 500 plus – mit dem LVR-Kombilohn" sind zum einen schwerbehinderte Beschäftigte aus dem Arbeitsbereich einer Werkstatt. Sie können mit Unterstützung in ein sozialversicherungspflichtiges, tariflich bzw. ortsüblich entlohntes Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnis wechseln.

Weiterhin können schwerbehinderte Abgängerinnen und Abgänger von (Förder-) Schulen mit vorliegender Werkstattempfehlung durch den Rehabilitationsträger und einer wesentlichen Behinderung sowie schwerbehinderte Werkstattbeschäftigte aus dem Berufsbildungsbereich mit einer wesentlichen Behinderung von den Leistungen des Modells "Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn" profitieren.

Die Fördermöglichkeiten im Einzelnen

Das Modell "Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn bietet folgende Fördermöglichkeiten für die oben genannten Zielgruppen:

Beim Wechsel in ein Arbeitsverhältnis auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erhält die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren einen monatlichen pauschalierten finanziellen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent vom Arbeitnehmerbruttolohn.

Zudem stehen der/dem Beschäftigten sowie der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber bei der Begleitung des Arbeitsverhältnisses der Integrationsfachdienst bzw. die Werkstatt unterstützend zur Seite.

Neben diesen Leistungen ist aus dem Modell „Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn” auch die Bezuschussung eines intensiven Job-Coachings am Arbeitsplatz möglich.

Beim Wechsel in ein Integrationsprojekt erhält das Unternehmen neben der regulären Förderung von Integrationsprojekten durch das LVR-Integrationsamt aus dem Modell "Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn" einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent zum Arbeitnehmerbruttolohn.

Auch hier ist die Bezuschussung eines intensiven Job-Coachings am Arbeitsplatz möglich.

Während der betrieblichen Ausbildung einer Person der Zielgruppe erhalten Arbeitgeber/innen zum Ausgleich der personellen Unterstützung einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 210 Euro monatlich aus Mitteln der Ausgleichsabgabe.

Rückkehrrecht

Beschäftigte aus dem Arbeitsbereich erhalten ein unbegrenztes Rückkehrrecht in die Werkstatt für behinderte Menschen falls das Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beendet wird und die Rückkehr in die WfbM unverzüglich erfolgt.

Weitere Informatinonen zu diesem Thema finden sie auch in den "Durchführungshinweisen zum Modell "Übergang 500 plus - mit dem LVR-Kombilohn":

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Norbert Wosnitzka

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