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Unterstützung im Studium

Für blinde und sehbehinderte Studentinnen und Studenten

  • Elektronische Hilfsmittel, wie zum Beispiel PC-Anlagen mit den behinderungsbedingt erforderlichen Zusatzgeräten werden finanziert, wenn diese Hilfsmittel zur Durchführung eines ordnungs-gemäßen Studiums unter ähnlichen Bedingungen wie bei Studenten ohne Behinderung notwendig sind, soweit nicht andere Sozialleistungsträger, insbesondere die Krankenkassen, vorrangig zuständig sind.
  • Kosten für Vorlesekräfte, soweit diese nicht von der Hochschule bereitgestellt werden können.

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Für gehörlose und schwerhörige Studentinnen und Studenten

Die Bedarfssituation für gehörlose und schwerhörige Studierende ist ganz besonders von der Art und dem Umfang der Hörbehinderung abhängig. Es sind Situationen denkbar, in denen mit der richtigen Hilfsmittelversorgung weitere behinderungsbedingte Bedarfsvorlagen grundsätzlich nicht mehr auftreten. So ist zum Beispiel bei der Verwendung einer Mikroport- bzw. Mikrolinkanlage der Studierende weitgehend in der Lage, ohne weitere Hilfen am regulären Studienbetrieb teilzunehmen.

In diesem Zusammenhang müssen wir darauf hinweisen, dass die Krankenkasse für die Beschaffung einer entsprechenden Anlage zuständig ist, wenn diese nicht nur für das Studium, sondern auch im täglichen Leben notwendig ist.
Bitte stellen Sie daher einen entsprechenden Antrag bei Ihrer Krankenkasse.

Sollten Sie der Auffassung sein, dass eine Mikroport- bzw. Mikrolinkanlage für Sie nicht geeignet ist oder nicht ausreicht, bitten wir um Übersendung einer ausführlichen Begründung.

In diesem Fall sind folgende weitere Hilfen möglich:

  • Zuschüsse für die Anfertigung von ausgearbeiteten Mitschriften der Präsenzveranstaltungen durch Kommolitonen können gezahlt werden, soweit diese nicht von der Hochschule bereitgestellt

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Für Studentinnen und Studenten mit einer Körperbehinderung

Wenn wegen der Behinderung die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich ist, können Kosten für einen Fahrdienst oder einen eigenen PKW übernommen werden.

Allerdings kann der Sozialhilfeträger diese Hilfe nur in notwendigem Umfang übernehmen. Das bedeutet, dass von hier nur die kostengünstigste Möglichkeit des Transportes zur Universität/FH übernommen werden kann.

Zur Ermittlung der kostengünstigsten Möglichkeit haben wir eine Vergleichsberechnung anzustellen, das heißt die Kosten, die mit der Finanzierung eines geeigneten Kraftfahrzeuges im Zusammenhang stehen - einschl. der Kosten für die Hilfen zur Instandhaltung und zum Betrieb eines Kraftfahrzeuges, sowie ggf. zum Erwerb der Fahrerlaubnis, den Kosten für die erforderlichen Fahrten mit einem Taxiunternehmen/Behindertenfahrdienst gegenüberzustellen.

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Ihre Ansprechpersonen im Überblick

Für Ihre Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Mülheim, Remscheid, Solingen, Rhein-Kreis-Neuss, Kreis Kleve, Städteregion Aachen, Köln (K)

Petra Breuer
Telefon: 0221 809 - 6852
Fax: 0221 8284 - 0794
E-Mail: petra.breuer@lvr.de

Essen (M-Z), Reinisch-Bergischer Kreis, Düren, Duisburg, Köln (E-H)

Katrin Gasser
Telefon: 0221 809 - 6922
Fax: 0221 8284 - 2269
E-Mail: katrin.gasser@lvr.de

Bonn, Rhein-Erft-Kreis, Mettmann, Heinsberg, Köln (A-D + M-Z)

Ingrid Külheim-Strzebin
Telefon: 0221 809 - 6532
Fax: 0221 82 84 - 0912
E-Mail: ingrid.kuelheim-strzebin@lvr.de

Düsseldorf, Essen (A-L), Mönchengladbach, Viersen, Leverkusen, Köln (I-J,L), Oberbergischer Kreis

Sandra Leischner
Telefon: 0221 809 - 7312
Fax: 0221 8284 - 0827
E-Mail: sandra.leischner@lvr.de

Wesel, Euskirchen, Wuppertal, Krefeld, Oberhausen

Katja Salentin
Telefon: 0221 809 - 6683
Fax: 0221 8284 - 1426
E-Mail: katja.salentin@lvr.de

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