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Peer Counseling

Erprobung von Peer Counseling im Rheinland

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle
Das Peer-Counseling-Projekt "Unsere Erfahrungen für Deine Zukunft" in Aachen

Im Kontext der Umsetzung der UN-Behindertenrechtkonvention erprobt das LVR-Dezernat Soziales in mehreren Regionen des Rheinlandes insgesamt zehn neue Konzepte des Peer Counseling.

Peer Counseling ist eine Beratungsmethode und meint hier konkret die Beratung von Menschen mit Behinderung durch Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, eine Beratung auf gleicher Augenhöhe anzubieten und somit partizipatorische Prozesse und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu fördern.

Die vom LVR geförderten Anlaufstellen und Beratungsangebote des Peer Counseling richten sich zum einen insbesondere an Menschen, die im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen wesentlich behindert sind oder von einer solchen Behinderung bedroht sind. Zum anderen richten sie sich an Menschen mit Behinderung, die an einer Schnittstelle ihrer beruflichen Entwicklung stehen. Konkret an Schülerinnen und Schüler mit (Schwer-)Behinderung und sonderpädagogischem Förderbedarf, die sich mit dem Übergang auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigen.

Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinischen Werkstätten für behinderte Menschen, Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt suchen, zum Beispiel ein Praktikum machen oder auf einem betriebsintegrierten Arbeitsplatz arbeiten möchten, können sich hier von „Peers“, also anderen Menschen mit Behinderung und ähnlicher Erfahrung, beraten lassen.

Die Förderung ist zunächst auf drei Jahre (1. Juni 2014 - 31. Mai 2017) befristet. Die zehn Beratungsangebote werden begleitend evaluiert.

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Hier finden Sie Hinweise und Informationen

Praxisbeispiele

Menschen mit unterschiedlichen Formen der Behinderung erzählen, wie sie die Beratung auf Augenhöhe empfunden haben.

Praxisbeispiele zum Peer Counseling

  1. Peer Counseling im Rheinland

    Peer Counseling im Rheinland

    Der Flyer „Peer Counseling“ erklärt das Konzept der Beratung auf Augenhöhe, das heißt die Beratung von Menschen mit Behinderung durch Menschen mit Behinderung. Zudem sind alle vom LVR geförderten Anlaufstellen im Rheinland aufgeführt. Der Flyer beinhaltet eine Übersetzung in Leichter Sprache sowie in Brailleschrift. Mehr Informationen und Bestellung

    Mai 2015

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Ansprechperson

Portrait von Dr. Klaus-Peter Pfeiffer

Dr. Klaus-Peter Pfeiffer

Telefon

workTelefon:
0221 809-6717