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Dezernatsmeldungen

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Gesucht: Mehr Mut machende Praxisbeispiele

Über 100 Personen haben am 27. Juni an der Fachtagung zu innovativen Wohnformen für gehörlose und taubblinde Menschen teilgenommen.

Das LVR-Dezernat Soziales hat die Fachtagung in Kooperation mit der Universität zu Köln durchgeführt. Nach der Begrüßung durch LVR-Sozialdezernent Dirk Lewandrowski, der die gute Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und LVR lobte, wurden erstmalig die Ergebnisse der vom Spitzenverband der Kranken- und Pflegekassen (GKV) geförderten Studie „Innovative Wohnformen für pflege- und betreuungsbedürftige gehörlose und taubblinde Menschen“ vorgestellt. An der Befragung der Universität zu Köln haben sich über tausend Menschen mit einer Hör- oder/und Sehbehinderung beteiligt. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort für die Betroffenen bei der Wahl ihrer Wohnform entscheidend sind. Gehörlose und taubblinde Menschen möchten mit dem Pflege- und Betreuungspersonal ohne Hürden – zum Beispiel in Gebärdensprache – kommunizieren können.

Fachleute und Betroffene waren sich einig, dass es erfolgreiche Erfahrungsbeispiele braucht, um mehr gehörlose und taubblinde Menschen zu ermutigen, in den eigenen vier Wänden zu leben. Lothar Flemming, LVR-Fachbereichsleiter Sozialhilfe II, betonte, es sei dem Landschaftsverband Rheinland ein besonderes Anliegen, seinen Beitrag zu selbstständigen Wohnformen mit bedarfsgerechter Unterstützung für diese Gruppe von Menschen zu leisten.

Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes veröffentlicht.

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