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Erste Schritte für DDR-Häftlinge

Sie sind im Rahmen des sozialen Entschädigungsrechtes anspruchberechtigt, wenn Sie in der ehemaligen DDR eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben entweder durch:

Politische Haft

Deutsche Staatsangehörige und deren Hinterbliebene, die aus politischen Gründen in der ehemaligen DDR oder in den im Bundesvertriebenengesetz genannten Vertreibungsgebieten inhaftiert worden sind und dadurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben, sind nach dem Häftlingshilfegesetz (HHG) anspruchsberechtigt im Rahmen des Sozialen Entschädigungsrechts.

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Rechtsstaatswidrige strafrechtliche Entscheidung oder Einweisung in eine psychiatrische Anstalt

Das Gleiche gilt nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) für Personen, die eine gesundheitliche Schädigung infolge rechtsstaatswidriger strafrechtlicher Entscheidungen erlitten haben oder durch eine rechtsstaatswidrige Einweisung in eine psychiatrische Anstalt geschädigt wurden. Auch Hinterbliebene gehören in den Kreis der Versorgungsberechtigten.

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Rechtsstaatswidrige Verwaltungsmaßnahme

Auch für diejenigen Menschen gibt es staatliche Entschädigungsleistungen, die infolge einer rechtsstaatswidrigen Verwaltungsmaßnahme der DDR-Organe gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Schaden erlitten haben. Dies gilt auch für ihre Hinterbliebenen. Grundlage ist das Verwaltungsrechtliche Rehabilitierungsgesetz (VwRehaG).

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Hier finden Sie Hinweise und Informationen

Hinterbliebene von Geschädigten

Auch Hinterbliebene von Geschädigten haben Anspruch auf Leistungen des LVR-Fachbereiches Soziale Entschädigung.