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Antragsverfahren für Opfer von Gewalttaten

Informationen zur Antragstellung

Für geschädigte Opfer ist es wichtig, den Antrag so früh wie möglich zu stellen. Denn: Wenn zwischen Gewalttat und Antrag mehr als 12 Monate Zeit vergangen sind, wird die Leistung in der Regel erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR klären den Sachverhalt auf, stellen Ermittlungen an, ziehen u.a. auch medizinische Unterlagen hinzu, befragen Zeugen und fordern Gutachten an. Antragstellerinnen und Antragsteller sind verpflichtet, alle erforderlichen Angaben zu machen und, sofern es zumutbar ist, auch an der Aufklärung des Sachverhaltes mitwirken.

Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Antragsformulare zur direkten Texteingabe. Der ausgefüllte Antrag ist zu richten an

Landschaftsverband Rheinland
LVR-Fachbereich 54 - Soziales Entschädigungsrecht

50663 Köln

Wichtige Formulare für Opfer von Gewalttaten

  1. Antrag auf Leistung für Gewaltopfer nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) (Online-Formular, barrierefrei, 15.02.2016)

    Antrag auf Leistung für Gewaltopfer, wenn der Antragsteller/in durch eine Gewalttat einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat, können Leistungen nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) geleistet werden.

  2. Antrag auf Gewährung von Witwen(r)-/Waisenversorgung (OEG) (Online-Formular, barrierefrei, 26.01.2016)

    Antrag auf Versorgung für Hinterbliebene, wenn der Verstorbene als Opfer einer Gewalttat an den Folgen dieser Schädigung gestorben ist. Hinterbliebene sind Ehegatten, Lebernspartner/innen, Kinder und Eltern