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Gewinner Klimaaktive Kommune 2017

Moderator Sven Plöger überreicht den Preis an Frau LVR-Direktorin Lubek und Mitarbeitende des LVR-Dezernates Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB
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Die Preisverleihung: LVR-Fachbereichsleiter Umwelt, Baumaßnahmen Thomas Stölting, LVR-Direktorin Ulrike Lubek, Moderator Sven Plöger, LVR-Stabsstellenleiterin Umwelt, Klimaschutz Bärbel Busch, LVR-Abteilungsleiterin Baumaßnahmen Barbara Kaulhausen, LVR-Dezernent Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, RBB Detlef Althoff.

Klimaanpassung in der Kommune durch Gründächer

Der LVR gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“. Die Auszeichnung erhält der Kommunalverband für die konsequente Dachbegrünung auf Gebäuden in seinen großflächigen Liegenschaften. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. LVR-Direktorin Ulrike Lubek nahm den Preis in der Kategorie „Klimaanpassung in der Kommune“ in Berlin entgegen.

25.000 Euro Preisgeld für weitere Vorhaben
Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro muss in die Umsetzung weiterer Vorhaben zur Anpassung an den Klimawandel oder zum Klimaschutz investiert werden. Pläne hierfür gibt es bereits: „Wir möchten die E-Mobilität im LVR weiter vorantreiben, indem wir die Ladesäulen-Infrastruktur ausbauen. Mit Wandladestationen wollen wir die E-Mobilität innerhalb unseres Fuhrparks intensivieren. Auch Besucherinnen und Besuchern unserer LVR-Liegenschaften möchten wir kostenlose Lademöglichkeiten für ihre Pedelecs, E-Bikes und elektrischen Rollstühle bieten“, so Ulrike Lubek.

Glückwünsche vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gratulierte dem LVR und den weiteren Preisträgern und betonte die Bedeutung des kommunalen Engagements. Schwarzelühr-Sutter: „Der Wettbewerb zeigt erneut, dass Kommunen und Regionen eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz und der Klimaanpassung einnehmen. Die ausgezeichneten Städte und Gemeinden nehmen dabei eine Vorbildfunktion ein. Wir stellen aber nicht nur weithin sichtbare Leuchtturmprojekte ins Rampenlicht, sondern auch die, die mit beharrlicher und oft mühsamer Überzeugungsarbeit im Kleinen wichtige Erfolge erzielen. Es freut mich, dass sich Kommunen mit über 100 Beiträgen am Wettbewerb beteiligt haben.“

Der Film zum Preisträger

Zahlreiche Gebäude begrünt

Bereits 1995 begann der LVR die Dächer seiner Gebäude zu begrünen. Innerhalb der letzten Jahre hat er 31 Neubau- und Sanierungsmaßnahmen mit extensiv begrünten Dachflächen geplant – davon wurden bereits 26 umgesetzt. Aktuell pflegt der Landschaftsverband auf seinen Gebäuden etwa 41.000 Quadratmeter Gründächer. Daneben setzt der LVR sich mit weiteren baulichen Mitteln, wie Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen, für den Klimaschutz ein.

Frank Boss, der Vorsitzende des Bau- und Vergabeausschusses der Landschaftsversammlung Rheinland, erklärt anlässlich des Preises: „Umwelt- und Klimaschutz spielen auch in der Bauplanung eine immer bedeutendere Rolle. Der Bau- und Vergabeausschuss hat frühzeitig auf diese Entwicklung reagiert. Auch in Zukunft ist es uns ein wichtiges Anliegen, den LVR mit unserer Arbeit als moderne Behörde nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten.“ Auch Rolf Fliß, Vorsitzender des Umweltausschusses der Landschaftsversammlung Rheinland, freut sich über die Auszeichnung: „Sie ist ein Zeichen dafür, dass der LVR mit seinem Einsatz über die Grenzen des Rheinlandes hinweg als Vorreiter in puncto Umwelt- und Klimaschutz wahrgenommen wird.“

Gründächer gegen die Folgen des Klimawandels
Begrünte Dächer bieten vielfältige Vorteile und tragen auf verschiedene Weise zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei: Sie fördern die Biodiversität, verbessern das Gebäude- und lokale Mikroklima, entlasten die Abwassersysteme und leisten einen Beitrag zum Überflutungsschutz bei Starkregen. Nebenbei sorgt die Begrünung für gleichmäßigere Temperaturen im Gebäudeinneren, dient als Schallschutz und wertet das Stadt- und Landschaftsbild auf.

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“
Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“) wird seit 2009 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelobt. Für den Wettbewerb wurden in diesem Jahr über 100 Beiträge in drei unterschiedlichen Kategorien eingereicht.

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Leiterin Stabsstelle Umwelt Bärbel Busch

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