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Oktober

Inklusives Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ zu Gast beim LVR

Foto der Zusammenkunft
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Bei dem inklusiven Podcast-Projekt „Erinnerungs-D.i.N.G.“ („Für Demokratie – inklusives Nachdenken über Geschichte“) gehen 15 junge Menschen mit und ohne Behinderung in Kooperation mit dem LVR der Frage nach, wie Erinnerung und Demokratie inklusiv vermittelt werden können. Die Gruppe war zu Gast in der Gedenkstätte Brauweiler des LVR und anschließend im LVR-Digitallabor in Köln-Deutz.

Mehr Informationen zum Kooperationsprojekt mit „Erinnerungs-D.i.N.G.“

Social-Media-Beitrag zum Besuch des Podcast-Projekts beim LVR

1 Euro, der was ins Rollen bringt – der LVR sammelt für einen Bulli!

Man sieht einen Bulli (ein Auto). Daneben steht "Bringen Sie Inklusion ins Rollen.
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Gemeinsam Inklusion ins Rollen bringen: Das haben LVR-Mitarbeitende, Menschen aus der Social-Media-Community und Vertreter*innen der Landschaftsversammlung erreicht. Gemeinsam haben sie 5.000 Euro für einen Bus gesammelt, der in Griechenland Menschen mit Behinderungen zur Werkstatt bringt – und ihnen damit Zugang zu tagesstrukturierenden Angeboten und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglicht. Der LVR unterstützt eine ehrenamtliche Initiative vor Ort, die sich für Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben einsetzt. Der Bulli soll Menschen mit Behinderungen täglich zu ihrer Arbeit in einer Werkstatt bringen – für viele eine wichtige Konstante im Alltag, die Bestätigung gibt.

Mehr Informationen zur Spendenaktion

Pilot des Mentoring-Programms MOVE erfolgreich abgeschlossen

Auf dem Bild ist eine Gruppe Menschen zu sehen.
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Zufriedene Teilnehmende des ersten Mentoring-Programmes. Foto: Kathleen Bayer/LVR

Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung ist der erste Durchlauf des Mentoring-Programms MOVE („Mentoring für Orientierung, Verantwortung und Entwicklung“) im Dezernat Soziales zu Ende gegangen. Mentorinnen, Mentees und die Programmkoordinatorinnen Michaela Langebröker und Christian Klein blickten auf den Pilot zurück – und zogen eine überaus positive Bilanz.

Das Mentoring-Programm MOVE war Anfang des Jahres als ergänzender Baustein zu Onboarding und fachlicher Einarbeitung gestartet worden. Ziel: Orientierung geben, Netzwerke schaffen und einen niedrigschwelligen Austausch ermöglichen – jenseits fachlicher Schulungen.

Die Ergebnisse des Piloten fließen nun in die Weiterentwicklung des Programms ein. Für 2026 ist eine zweite Runde geplant.

Zwölf Millionen Euro für Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben

Illustration von Menschen mit verschiedenen Behinderungen

Die Landschaftsversammlung hat in ihrer Sitzung am 9. Oktober 2025 über die Zuweisung von Mitteln aus der Ausgleichsabgabe an die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben beschlossen.

Diese erhalten für das Jahr 2026 zwölf Millionen Euro, um damit Menschen mit Behinderung im Beruf und deren Arbeitgeber bei der behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen zu fördern. Die Zuweisung der Mittel erfolgt jährlich. Entscheidend für die Verteilung auf die einzelnen Fachstellen ist die Zahl der vor Ort lebenden schwerbehinderten Menschen im erwerbsfähigen Alter. Um auch kleinere Fachstellen abzusichern, erhält jede Fachstelle einen Sockelbetrag in Höhe von 52.000 Euro. Sollten Fachstellen einen höheren Bedarf nachweisen, können sie Nachforderungen stellen. Der tatsächliche Bedarf der Fachstellen im Kalenderjahr 2024 lag bei 13,3 Millionen Euro. Für das Kalenderjahr 2025 ist mit einer ähnlichen Summe zu rechnen.

Mehr Informationen zu den Zuweisungen an die Fachstellen in 2026

30 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr im Rheinland

Gruppenfoto der Teilnehmenden
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Foto: Bilder & Bärte / LWL

Nicht einfach nur Unkraut ziehen, sondern sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen und zugleich den Boden für das weitere Leben bereiten. Darum geht es im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), das jetzt 30-jähriges Jubiläum feiert. Um diesen Anlass gebührend zu begehen, hatten die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) als Organisatoren des FÖJ gemeinsam mit dem NRW-Familienministerium zu einem großen Fachtag eingeladen. Podiumsdiskussionen, Vernetzung und Praktische Workshops - die vielseitigen Programmpunkte im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster machten für die knapp 300 Gäste deutlich, welche Entwicklung das FÖJ in den letzten drei Jahrzehnten genommen hat. Waren es NRW-weit anfänglich noch 50 Plätze, die den jungen Menschen angeboten werden konnten, sind die Zahlen mittlerweile auf 380 Plätze gestiegen.

Zur FÖJ-Website

Erster Jahresbericht des LVR-Fachbereichs Soziale Entschädigung

Titelblatt des Jahresberichts 2024 vom LVR-Fachbereich Soziale Entschädigung
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Der erste Jahresbericht des LVR-Fachbereichs Soziale Entschädigung wurde im Sozialausschuss Anfang September 2025 öffentlich vorgestellt und steht jetzt auch in barrierefreier Form zur Verfügung. Er richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Partner bei der Beratung und Unterstützung von Opfern (z. B. den Weißen Ring, Opferschutzbeauftragte der Polizei), andere Behörden (z. B. das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW) sowie die Politik im LVR.

Das Soziale Entschädigungsrecht unterstützt Menschen, die durch ein schädigendes Ereignis einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben, für die die staatliche Gemeinschaft eine besondere Verantwortung trägt. Es hat sich aus der Versorgung von verwundeten Soldaten und Hinterbliebenen der Gefallenen der Weltkriege entwickelt. Heute stehen insbesondere Opfer von Gewalttaten im Fokus, die in Folge der Gewalttat langandauernde gesundheitliche Schäden und hierdurch wirtschaftliche Nachteile erlitten haben. Aber auch Geschädigte durch eine Impfung oder eine andere Maßnahme der Prophylaxe können Leistungen erhalten. Der Bericht gibt Auskunft über alle Leistungen.

Hier finden Sie den barrierefreien Jahresbericht des LVR-Fachbereichs Soziale Entschädigung.

LVR-Schulausschuss empfiehlt Neubau einer Förderschule in Neunkirchen-Seelscheid

Illustration von Personen, die an einer weißen Mauer etwas Planen und farbige Klötze einsetzen.

Der Schulausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat in seiner Sitzung am 8. September 2025 einstimmig den empfehlenden Beschluss zum Neubau einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Körperliche und motorische Entwicklung“ in Neunkirchen-Seelscheid gefasst.

Mit der finalen Beschlussfassung des Landschaftsausschusses am 6. Oktober 2025 wird die Verwaltung des LVR beauftragt, die konkrete Planung für den Neubau einer 1,5-zügigen Schule mit 18 Klassen aufzunehmen. Ziel ist es, den steigenden Bedarf an Schulplätzen in der Region Rhein-Sieg-Kreis Ost/Oberbergischer Kreis Süd dauerhaft zu decken und die bestehenden LVR-Förderschulen in Rösrath, Sankt Augustin und Wiehl nachhaltig zu entlasten.

Hier finden Sie weitere Informationen.

"Wurzeln der Demokratie in der Kindertagesbetreuung"

Die Referentin steht vorn am Redner*innenpult, hinter ihr ist eine Präsentation
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Bei einem Barcamp setzen die Teilnehmenden die Themen. Foto: Karina Heinz / LVR

Wie können Kita-Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen Kinder früh für demokratische Werte begeistern – und gleichzeitig Kinderschutz, Vielfalt und Inklusion stärken? Die Veranstaltungsreihe „Wurzeln der Demokratie: Kinderschutz, Vielfalt und Teilhabe in der frühen Bildung" vom LVR-Landesjugendamt Rheinland gibt praxisnahe Impulse, um Haltung zu zeigen, Diskriminierung zu vermeiden und handlungsfähig zu bleiben. Den Auftakt machte ein Barcamp zum Thema "Diskriminierungssensibilität als Voraussetzung für gelebten Kinderschutz".

Mehr Informationen auf der Demokratie-Website