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Was ist das „partizipative Berichtswesen“ zum Aktionsplan?

Jahresberichte zum Aktionsplan

Der LVR hat inzwischen ein partizipatives Berichtswesen zu seinem Aktionsplan aufgebaut. Seit 2016 erstellt die Stabsstelle Inklusion - Menschenrechte - Beschwerden in enger Zusammenarbeit mit den Dezernaten einmal jährlich einen Jahresbericht zum Aktionsplan. Im Jahresbericht wird rückblickend dargestellt, welche besonderen Aktivitäten und Maßnahmen der LVR zur Erreichung seiner 12 Zielrichtungen aus dem LVR-Aktionsplan ergriffen hat.

Der Entwurf des Jahresberichts wird zunächst in allen Fachausschüssen des LVR beraten und abschließend durch den Ausschuss für Inklusion und seinen Beirat für Inklusion und Menschenrechte beschlossen.

LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte

Seit 2017 wird der Bericht zudem beim jährlich stattfindenden "LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte" mit der Zivilgesellschaft diskutiert. Ziel ist es, dass sich die Teilnehmenden aus Selbstvertretungsorganisationen, Politik und Verwaltung offen und konstruktiv zu den Fragen austauschen: Wo steht der LVR bei der Umsetzung der BRK? Welche Schwerpunkte sollen zukünftig gesetzt werden?

Hier geht es somit um einen prospektiven Blickwinkel. Zugleich macht der LVR deutlich, dass er natürlich auch „zwischendurch“ für Anliegen rund um die Umsetzung der BRK im LVR ansprechbar ist.

Die Ergebnisse des LVR-Dialogs werden von der Stabsstelle Inklusion - Menschenrechte - Beschwerden intern für die Politik und Verwaltung im LVR aufbereitet. Die öffentliche Dokumentation erfolgt stets im nächsten Jahresbericht.

Das Schaubild zeigt die drei Schritte des partizipativen Berichtswesens: 1. Die Verwaltung erstellt den Berichtsentwurf. 2. Der Berichtsentwurf wird in politischen Gremien des LVR diskutiert und beschlossen. 3. Der Bericht wird beim LVR-Dialog mit der Zivilgesellschaft reflektiert. Dann beginnt der Prozess von Neuem.
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Schaubild: Das partizipative Berichtswesen zum LVR-Aktionsplan