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Dialog Inklusion und Menschenrechte

Inklusion braucht Dialog

Gelingende Inklusion braucht Austausch auf Augenhöhe – zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Dazu hat der LVR das barriere-arme Veranstaltungsformat „LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte“ entwickelt. Der LVR-Dialog findet seit 2017 jährlich statt.

Der LVR versteht den Dialog als weiteren Schritt hin zu einer Kultur der Beteiligung, die Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eng an sie betreffenden Entscheidungen in öffentlichen Angelegenheiten konsultiert und aktiv einbezieht.

Rückblick auf den 3. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte im Dezember 2019

Zu sehen sind: LVR-Direktorin Ulrike Lubek (rechts) mit Dorothee Daun (Vorsitzende des LVR-Beirates für Inklusion und Menschenrechte) und Journalistin Zuhal Mössinger-Soyhan (Mitte).
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LVR-Direktorin Ulrike Lubek (rechts) mit Dorothee Daun (Vorsitzende des LVR-Beirates für Inklusion und Menschenrechte) und Journalistin Zuhal Mössinger-Soyhan (Mitte).

Der LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte fand am 6. Dezember 2019 bereits zum dritten Mal statt. Wie in den vergangenen Jahren waren zahlreiche Gästen aus Fach- und Selbstvertretungsverbänden von Menschen mit Behinderungen, aus Beratungsstellen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben sowie aus Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und der Gemeindepsychiatrie der Einladung zum LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte ins Horion-Haus gefolgt.

Am Vormittag war die freie Journalistin Zuhal Mössinger-Soyhan zu Gast in Köln. Gemeinsam mit Dorothee Daun, Vorsitzende des LVR-Beirates für Inklusion und Menschenrechte, reflektierte sie mit den Teilnehmenden des Dialogs über Grenzen und Möglichkeiten der Selbstbestimmung. Besonders eindrücklich waren dabei die exemplarisch eingespielten Eindrücke von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in Wohneinrichtungen des LVR leben.

Im zweiten Teil der Veranstaltung drehte sich alles wieder um die Fragen und Anregungen der Verbände. Angesichts der in Kürze anstehenden Neuerungen nutzten die Teilnehmenden zahlreich die Gelegenheit, sich mit dem LVR über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Rheinland auszutauschen. In weiteren Arbeitsgruppen wurden das Thema „Behinderung und Geschlechtergerechtigkeit“ sowie „Verwaltung und Haltung“ beleuchtet.

Rückblick auf den 2. LVR-Dialog im Dezember 2018

Ulrike Lubek (LVR-Direktorin) diskutiert mit den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe "Menschenrechtsbildung und Bewusstseinsbildung".
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Impression vom 2. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte, Foto: Heike Fischer/LVR

Am 6. Dezember 2018 fand der 2. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte statt. Schwerpunktthema war am Vormittag die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die vor 70 Jahren verabschiedet wurde.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten sich Politik und Verwaltung des LVR in Arbeitsgruppen wieder den Fragen und Anregungen der Verbände. Zudem wurden wichtige Themen aus der Fragenliste des UN-Fachausschusses im Vorfeld der zweiten Staatenprüfung Deutschlands beleuchtet.

Rückblick auf den 1. LVR-Dialog im November 2017

Raul Krauthausen im „Schlagabtausch“ mit Josef Wörmann. Foto: Heike Fischer/LVR
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Raul Krauthausen im „Schlagabtausch“ mit Josef Wörmann. Foto: Heike Fischer/LVR

Am 22. November 2017 haben der LVR-Ausschuss für Inklusion mit seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte zum ersten Mal zum LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte nach Köln eingeladen. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Berliner Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen.

Am Vormittag widmete sich die Veranstaltung dem Schwerpunktthema „Kinderwunsch und Elternschaft von Menschen mit Behinderungen“.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse der Dialog-Veranstaltungen werden für die LVR-Politik und Verwaltung zunächst intern aufbereitet und gesichtet. Anschließend erfolgt eine Dokumentation im jeweils nächsten Jahresbericht zum LVR-Aktionsplan.

Die LVR-Stabsstelle Inklusion - Menschenrechte - Beschwerden ist natürlich auch „zwischendurch“ für Ihre Anliegen rund um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im LVR ansprechbar.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!