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Erfahrungsbericht Timo Korek

Timo Korek

Timo Korek lächelt in die Kamera
Timo Korek

"Als Auszubildender des LVR unterstütze ich im Landesjugendamt das Team bei der Bearbeitung von Förderungsbescheiden und Belegprüfungen sowie der allgemeinen Organisation im Bereich der Familienbildung.“

So oder so ähnlich klingt es, wenn ich gefragt werde, was ich denn den ganzen Tag im Büro so treibe. Dieser Satz hört sich für einen Außenstehenden gewiss kompliziert an und oft schaue ich nach meiner Antwort in verdutzte, freundlich nickende Gesichter.

Falls ich mein Gegenüber mit dieser Antwort jedoch noch nicht gänzlich verloren habe, versuche ich zu erklären, was es mit dieser Tätigkeit auf sich hat – und warum sie so sinnvoll ist!

Mein Name ist Timo Korek und ich bin Auszubildender des Einstellungsjahrganges 2019.

Ich durchlaufe zurzeit meinen ersten Praxisabschnitt des dualen Studiums (Bachelor of Laws) im Dezernat 4 - Kinder, Jugend und Familie. Hier geht es um die finanzielle Förderung für Beratungsstellen und Familienbildungsstätten.

Kurz gesagt: hier werden die Gelder verteilt, die das Land NRW zur Förderung ebendieser Einrichtungen bereitstellt. Empfänger sind freie Träger wie beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt oder auch kirchliche Verbände.

Aber was genau habe ich damit zu tun?

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase gehörten die Abrechnungsbearbeitung sowie Belegprüfungen zu meinen ersten Aufgaben. Hierzu habe ich telefonisch oder per Mail Kontakt zu den entsprechenden Ansprechpartnern der freien Träger aufgenommen und Nachweise über die Verwendung der bereitgestellten Mittel erbeten. Sobald diese bei uns eingehen, werden sie vom Kollegium und mir geprüft, um sicherzustellen, dass die Gelder auch zweckentsprechend genutzt wurden. Ist dies der Fall, erstelle ich per Serienbrief über Word und Excel die entsprechenden Abschlussschreiben.

Da Word und Excel neben SAP oder auch Outlook aus dem Büroalltag nicht wegzudenken sind, findet während der ersten Praxisphase auch eine LVR-interne IT-Schulung statt. Hier wird den Auszubildenden, welche möglicherweise wenig bis gar keine Vorkenntnisse mit diesen Programmen besitzen, das nötige Know-how vermittelt, damit sie ihr Werkzeug beherrschen.

Eine speziellere Einweisung findet natürlich auch zusätzlich am Arbeitsplatz statt!

Falls es im Büro mal etwas ruhiger sein sollte (Covid-19 lässt grüßen…) bekommt man nach Absprache mit seinem/seiner Ausbilder/in natürlich auch die Gelegenheit, sich auf das kommende Semester an der Hochschule vorzubereiten und alten Stoff aufzufrischen.

Abschließend sei erwähnt, dass dieser erste Praxisabschnitt die Möglichkeit bietet, das Erlernte anzuwenden und den Landschaftsverband als Behörde inklusive seiner Aufgaben sowie Strukturen und Verfahrensweisen genauer kennenzulernen.

Vor allem aber bekommt man einen ersten Einblick in das Arbeiten im Team, das Leben nach dem Studium sowie die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, die der LVR bereithält.