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Erfahrungsberichte

Lisa Reuter

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Meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten habe ich am 01.08.2016 beim LVR begonnen.

An der Ausbildung hat mich der Bezug zu Recht und Gesetzen, die man in der Verwaltung überall antrifft und auf Arbeitsinhalte anwenden muss, sehr gereizt.

Das Einstellungsverfahren habe ich als sehr angenehm empfunden.

Es musste ein Online-Test absolviert werden, bevor man nach dessen Bestehen zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Vor Ort musste ebenfalls ein kleiner Test gemacht werden, bevor es ins Gespräch mit dem Ausbildungsteam ging.

Die Atmosphäre beim Vorstellungsgespräch war sehr angenehm und man hatte das Gefühl, gut aufgehoben zu sein, und dass nicht darauf gewartet wird, dass man einen Fehler macht.

In der ersten Woche gab es Einführungstage, bei denen wir Auszubildende mehr übereinander und den LVR erfahren konnten. Wir haben zum Beispiel eine Klinik des LVR in Mönchengladbach besucht und konnten uns so einen Einblick darüber verschaffen, welche Aufgaben der LVR unter anderem noch wahrnimmt.

Nach den Einführungstagen habe ich meinen ersten Praxisabschnitt in der Beihilfekasse absolviert. Dort habe ich gelernt, wie die Beihilfeanträge bearbeitet werden und wie die Beihilfeverordnung NRW anzuwenden ist. Die Arbeit dort hat mir Spaß gemacht, und die Kolleginnen und Kollegen waren nett und hilfsbereit.

Neben den Praxisabschnitten und dem dort begleitenden Unterricht jeden Dienstag am Rheinischen Studieninstitut in Köln Rodenkirchen gibt es auch reine Berufsschulblöcke. Davon hat man drei Stück innerhalb der dreijährigen Ausbildung. Endet ein Berufsschulblock, so wird man anschließend wieder in einen Praxisabschnitt eingeteilt. Alle Dienststellen bzw. das Studieninstitut und die Berufsschule erreiche ich mit Bus und Bahn oder mit dem Auto.

Einen weiteren Ausbildungsabschnitt hatte ich bei der Landesfamilienkasse.

Dort hat es mir sehr gut gefallen. Ich hatte sehr nette Kolleginnen und Kollegen.

Mir hat es viel Spaß gemacht zu lernen, wie Kindergeldanträge bearbeitet werden.

Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und bietet einem als Azubi die Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten. So war in der Familienkasse eines meiner Ausbildungsziele, eine eigene Dienststelle zu übernehmen. Dies hat sehr gut geklappt und mir wurde eine gewisse Verantwortung übertragen.

Bis jetzt wurde ich bei jedem neuen Praxisabschnitt gut ins Team aufgenommen und habe mich dazugehörig gefühlt, was mir sehr gut gefällt.

Was mir beim LVR ebenfalls gut gefällt, ist das Gleitzeitmodell.

So bleibt genug Zeit, sich nach der Arbeit noch um seine Hobbys kümmern zu können, wie z.B. ins Fitnessstudio zu gehen oder sich mit Freunden zu treffen.

Das Einzige, das ich bei meiner Ausbildung ändern, bzw. verbessern wollen würde, ist, dass sich Auszubildende aussuchen können, welches Dezernat bzw. welche Abteilungen sie gern durchlaufen möchten.

Einen Ausbildungsplan, der aufzeigt, wann man welcher Abteilung zugeteilt ist, und dies für die gesamte Ausbildung vorab schon geplant ist, würde ich mir ebenfalls wünschen.

Die Abteilungen haben mir bis jetzt viel Spaß gemacht und die Arbeit dort hat mir gefallen.

Ich bin gespannt, welche Abteilungen ich noch durchlaufen werde und freue mich darauf, noch viele verschiedene Aufgaben des LVR kennen zu lernen.