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Erfahrungsberichte

Sabrina Köster

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Nach meinem Abitur habe ich Grundschullehramt studiert und nach Abschluss des ersten Staatsexamens im Referendariat schnell gemerkt, dass ich lieber einen Job haben möchte, bei dem ich Feierabend habe, sobald ich das Dienstgebäude verlasse. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen und habe sehr darauf gehofft, dass ich einen Ausbildungsplatz bei einer kommunalen Verwaltung ergattern würde. Da ich erst mal nicht mehr studieren wollte und über die Aufstiegsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst Bescheid wusste, entschied ich mich dazu, zunächst die Beamtenlaufbahn im mittleren Dienst anzustreben.

Im September habe ich mich dann beim LVR beworben und bekam schnell eine Einladung zum Online-Einstellungstest. Nach Ablegen des Tests folgte kurze Zeit später eine Einladung zum Vorstellungsgespräch im November. Ich war zu Beginn des Gesprächs ziemlich nervös. Die Atmosphäre war allerdings sehr angenehm und schon bald legte sich meine Nervosität. Bereits am Ende des Gesprächs sagte man mir, dass ich den Ausbildungsplatz haben könne. Ich war überglücklich und erleichtert und konnte mir auch ein, zwei Freudentränen nicht verkneifen.

Bevor wir am 1. August 2017 mit der Einführungswoche anfingen, wurden alle künftigen Auszubildenden zu einem Kennenlern- und Informationsnachmittag im Juni eingeladen. Das war eine sehr nette Veranstaltung, bei der wir auch Gelegenheit hatten, noch offene Fragen zu klären und – besonders spannend – die anderen neuen Auszubildenden zum ersten Mal zu sehen.

Die Einführungstage in der Ausbildung waren vollgepackt mit neuen Eindrücken und Informationen. Neben unserer Vereidigung standen einige Kennenlernspiele, informative Vorträge und das Kennenlernen der Dezernate und Dienstgebäude in Deutz auf dem Programm. Und um nicht nur den LVR, sondern uns auch untereinander besser kennen zu lernen, waren wir eine Nacht gemeinsam in einer Jugendherberge in Bonn. Es folgten zwei Schulungstage zu Word, Excel und Outlook und dann ging es in der zweiten Woche für uns alle in unsere ersten Praktikumsabschnitte.

Ich wurde für die ersten fünf Monate in der Rheinischen Versorgungskasse in der Beihilfekasse eingesetzt. Vorab war ich sehr aufgeregt, weil ich keine Vorstellung davon hatte, was mich dort erwarten könnte. Ich wurde sehr positiv überrascht, denn ich wurde nicht nur freundlich empfangen, sondern auch ab dem ersten Tag so eingearbeitet, dass ich schon sehr bald selbständig mitarbeiten konnte.

Mitte September wurde es dann noch einmal spannend als es zum ersten Mal ans Rheinische Studieninstitut ging. Dort erhalten wir an zwei Tagen in der Woche Unterricht in Rechts- und Wirtschaftsfächern. Besonders schön finde ich, dass wir den Unterricht dort gemeinsam mit Auszubildenden aus anderen Kommunen haben.

Der Unterricht ist zwar teilweise anstrengend und während den Klausurenphasen geht sehr viel Freizeit fürs Lernen drauf, es macht aber insgesamt wahnsinnig viel Spaß gemeinsam zu lernen und gedanklich gefordert zu werden.

Ich habe meine Entscheidung noch an keinem Tag bereut und würde mich jederzeit wieder für die Ausbildung beim LVR entscheiden!