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Erfahrungsberichte

Joline Mühlheim

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Hallo, ich heiße Joline und ich befinde mich zurzeit im zweiten Ausbildungsjahr zur Verwaltungswirtin in der mittleren Beamtenlaufbahn.

Meine Ausbildung begann Anfang August letzten Jahres und dauert insgesamt zwei Jahre. Vor der Ausbildung besuchte ich eine zweijährige höhere Handelsschule in Richtung Wirtschaft und Verwaltung mit dem Abschluss Fachabitur.

Schon damals galt mein Interesse vor allem dem Fach BWL und Rechnungswesen. Aber bis zu diesem Zeitpunkt war mir der Ausbildungsberuf „Verwaltungswirt/-in“ noch nicht bekannt. Glücklicherweise wurde ich durch meine Stiefmutter und meine Stiefschwester auf den Landschaftsverband Rheinland aufmerksam. Da meine Stiefmutter in der LVR-Klinik in Langenfeld arbeitet und meine Stiefschwester zur selben Zeit die Ausbildung zur Verwaltungswirtin im mittleren Dienst absolvierte, wurde mir viel über den LVR erzählt.

Da ich ein sehr sozialer Mensch bin, war es mir wichtig, einen Arbeitgeber zu finden, der ebenfalls sehr viel Wert auf soziales Engagement legt. Deshalb konnte ich mich von Anfang an sehr gut mit dem LVR identifizieren.

Die Ausbildung selbst teilt sich in vier Praxiseinsätze auf, der vierte und letzte muss extern in einem Ordnungsamt erfolgen, da der LVR über kein Ordnungsamt verfügt.

Neben den Praxiseinsätzen besuche ich zweimal wöchentlich das Rheinische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln-Rodenkirchen. Dort werden Fächer wie zum Beispiel Sozialrecht, BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), AVR (Allgemeines Verwaltungsrecht) oder BWL unterrichtet. Mit den Fächern Buchführung, VWL und BWL hatte ich bereits in meiner Berufsschule Kontakt, was mir einen kleinen Vorteil verschaffte.

Mein erster großer Praxiseinsatz erfolgte für mich im Dezernat 5 „Schulen und Integration“. Dort arbeitete ich im Fachbereich 54 „Soziales Entschädigungsrecht“. Ich hatte zu Beginn ein bisschen Bauchkribbeln, aber meine Kollegen halfen mir sehr schnell über meine Nervosität hinweg. Zu meinem Aufgabenbereich gehörte z.B. das Gewähren von Leistungen, das heißt, ich stellte mit Hilfe meiner Ausbilderin Bescheide aus.

In meinem zweiten Praxisabschnitt saß ich im Vorzimmer des Gesamtpersonalrates. Dort bekam ich einen sehr guten Überblick über die Hauptaufgaben des LVR. Ich stellte schnell fest, bei wie vielen Maßnahmen der Gesamtpersonalrat Mitbestimmungsrecht hat. Auch das Teilnehmen an Vorstellungsgesprächen war eine interessante Aufgabe des GPR.

Nach diesem zweiten, erfolgreichen Praxisabschnitt folgte mein zweiwöchiges Sozialpraktikum, welches ebenfalls zu meiner Ausbildung zur Verwaltungswirtin gehört. Dieses absolvierte ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik in Viersen. Das Praktikum hat mir gut gefallen, da ich dort hautnah miterleben konnte für welche Menschen sich der LVR in der Praxis einsetzt. Diese Erfahrung und die dort praktizierte menschliche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat mich sehr berührt.

Meinen dritten Praxisabschnitt absolviere ich momentan im Dezernat 8 „Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen“. Hier kümmere ich mich um den Bau und die Investitionen des Landschaftsverbandes Rheinland. Die Arbeit gefällt mir sehr gut, da ich in einem sehr spannenden Fachbereich eingesetzt bin.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin, meine Ausbildung hier beim LVR zu absolvieren! Ich habe bereits viele nette Arbeitskolleginnen und -kollegen kennengelernt und viele spannende Aufgabenbereiche entdeckt.

Ich bin in die Zukunft blickend gespannt, was mich in meinem externen Praxisabschnitt im Ordnungsamt der Stadt Mettmann erwarten wird und hoffe, dass ich nach Beendigung meiner Ausbildung an einem interessanten Arbeitsplatz arbeiten werde.

Die Tätigkeiten meiner Ausbildung haben mir so sehr gefallen, dass ich mich auf jeden Fall um die Weiterbildung zum gehobenen Dienst bewerben möchte.