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Mein Weg im LVR

5 Jahre LVR

Julia Gatzen

Ein Erfahrungsbericht von Julia Gatzen

Julia Gatzen hat vor 5 Jahren ihr Duales Studium zum Bachelor of Law abgeschlossen und ist ihren Weg im LVR gegangen.

Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

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Bald fünf Jahre ist es her, dass ich mein Bachelor-Studium geschafft habe. Und bald fünf Jahre arbeite ich nun auch schon im Personalbereich für den LVR-Klinikverbund und den LVR-Verbund Heilpädagogischer Hilfen.

Aber von vorn:

Bereits Anfang 2014 konnte ich in einem meiner Praxisabschnitte in das sehr fachlich geprägte LVR- Dezernat 8 Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen reinschnuppern. Obwohl ich auch interessante Abschnitte im Sozialwesen, im Finanzbereich und im Ausbildungsbüro hatte, wollte ich nach meinem Studium unbedingt zurück ins Dezernat 8. Der Themenbereich rund um Psychiatrie und Heilpädagogische Hilfen hat mich einfach gepackt. Mit ein bisschen Glück hat es dann tatsächlich geklappt.

Als ich nach meinem Abschluss hier im Dezernat ankam, wurde ich – mit Blümchen in der Hand – begrüßt und sehr herzlich ins Team aufgenommen. Trotz der netten Kolleg*innen war die Anfangszeit nicht ganz einfach und ich musste das „Azubi-Dasein“ und meine persönliche Unsicherheit erstmal abschütteln. Nach ein paar Monaten war ich einigermaßen eingearbeitet und spätestens nach dem ersten Dezernatsfest richtig angekommen. Ich knüpfte viele neue Kontakte, die ich sehr schätze und ich habe in den letzten Jahren echte Freundschaften gewonnen.

Und so habe ich mich die letzten fünf Jahre mit meinen Kolleg*innen um sehr vielseitige Personalthemen gekümmert und z.B. über komplexen rechtlichen Fragestellungen zu verschiedenen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen gebrütet und gemeinsam mit meinen Kolleg*innen z.B. zu kreativen Werbemaßnahmen fürs Stipendienprogramm gebrainstormed.

Im Arbeitsleben gibt es aber auch nicht nur rosige Zeiten. Nach etwa einem Jahr im Job erhielt ich durch einen Personalengpass im Team deutlich mehr und neue Aufgaben. Parallel dazu nahm ich auf eigene Faust ein Master-Studium neben dem Beruf auf, das ich inzwischen (Gott sei Dank!) abgeschlossen habe. All das unter einen Hut zu bringen, hat mich sehr (heraus-)gefordert. Obwohl die Zeit nicht einfach war, konnte ich an allen persönlichen und beruflichen Herausforderungen wachsen und weiß, dass ich heute und wahrscheinlich mein ganzes Berufsleben hiervon profitieren werde.

Bereits jetzt haben sich all meine Anstrengungen gelohnt und ich habe erst kürzlich meine jetzige Stelle als „Personalrecruiterin“ antreten können (natürlich auch im Dezernat Klinikverbund und Verbund HPH).

Und so kann ich ganz pathetisch sagen: Ich blicke – obwohl es „nur“ fünf Jahre waren – auf eine sehr erfahrungsreiche und aufregende Zeit zurück und freue mich noch mehr auf das, was da noch kommt.