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Pressemeldung

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Newsletter Soziales und Integration - 1/2018

LVR unterstützt Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Mit insgesamt 70 Millionen Euro unterstützte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Jahr 2016 Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Davon fielen ca. 48 Millionen Euro auf die Finanzierung von Wohnheimen. Ambulante Unterstützungsleistungen zum Wohnen wurden mit 12 Millionen Euro gefördert, jeweils 5 Millionen Euro gingen an Fachberatungsstellen sowie Arbeits- und Beschäftigungsprojekte. Ziel ist es, Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten Leistungen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten zu erbringen, wenn sie aus eigener Kraft hierzu nicht fähig sind. Ihnen soll damit wieder ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben in der Gesellschaft ermöglicht werden. 2016 nahmen rund 5.000 Menschen im Rheinland diese Hilfen in Anspruch.

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Bescheid zum Betreuten Wohnen: Erklärung in Leichter Sprache

Seit Februar 2018 erhalten Leistungsberechtigte mit Lernschwierigkeiten eine Erklärung in Leichter Sprache, zusätzlich zum Bewilligungsbescheid für das Betreute Wohnen. Die Erklärung erläutert sowohl die Kostenzusage als auch die Hinweise zur Anrechnung von Einkommen und Vermögen.
Leichte Sprache kann insbesondere für die Zielgruppe der Menschen mit Lernschwierigkeiten eine geeignete Maßnahme sein, um im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) die Zugänglichkeit zu Information und Kommunikation herzustellen. Sie trägt damit zum Abbau von Barrieren bei.
Die Erklärungen in Leichter Sprache zum Betreuten Wohnen sind auch online abrufbar.

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Fachtagung „I have a dream“: Der Traum von einer inklusiven Gesellschaft

Über 200 Teilnehmende kamen am 28. Februar in Köln zusammen, um sich bei der Fachtagung „I have a dream“ über die Perspektiven und Wünsche für die zukünftige Entwicklung der Eingliederungshilfe auszutauschen. Welche Träume gibt es, wenn es um die Lebensentwürfe von Menschen mit Behinderung und die umfassende und gleichberechtigte Umsetzung von gesellschaftlicher Teilhabe geht? Hochrangige Referentinnen und Referenten wagten einen Blick in die Zukunft und skizzierten die ideale Umsetzung der UN-Behindertenkonvention, inklusive Nachbarschaften und eine Welt ohne Teilhabebarrieren.
Zum Abschluss der Veranstaltung reflektierte Lothar Flemming die Entwicklungen in der Eingliederungshilfe aus seiner ganz persönlichen Perspektive. Mit dem Fachtag beendete er seine berufliche Tätigkeit, die ihn über 30 Jahre mit dem LVR verbunden hat.

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Rasant in den Beruf – „Job-Speed-Dating“ bringt Jugendliche mit Behinderung und Arbeitgeber an einen Tisch

Noah (15) ist handwerklich interessiert und führte ein Gespräch mit dem Unternehmen HolzTeam Esser, in dem er demnächst vielleicht ein Praktikum machen kann. Foto: Guido Schiefer / LVR

Beim „Job-Speed-Dating“ in Aachen am 23. Februar trafen rund 70 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung auf mehrere Großkunden der Bundesagentur für Arbeit sowie regionale Arbeitgeber und Integrationsunternehmen. Die Jugendlichen stellten sich in der LVR-Viktor-Frankl-Schule den Arbeitgebern für Betriebspraktika, Arbeits- und Ausbildungsstellen vor. Das LVR-Integrationsamt und die Bundesagentur für Arbeit organisierten das Job-Speed-Dating bereits im dritten Jahr.
Viele Unternehmen finden nicht genügend Bewerberinnen und Bewerber, obwohl sie für die Einstellung junger Menschen mit Einschränkungen offen sind. Mit dem Job-Speed-Dating greift das LVR-Integrationsamt gemeinsam mit der Großkundenberatung der Bundesagentur für Arbeit dieses Thema auf und bahnt frühzeitig Anschlussperspektiven nach der Schule auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an.

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Ausbildung zur Selbstverteidigungstrainerin für Frauen mit Lernschwierigkeiten

Ab September 2018 können sich Frauen mit Lernschwierigkeiten zu Trainerinnen für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung ausbilden lassen. Grundprinzip der Ausbildung ist ein inklusives Trainerinnen-Tandem. Jede Frau mit Lernschwierigkeiten wird zusammen mit einer Mitarbeiterin aus einer Mädchen- und Frauenberatungsstelle ausgebildet. Anschließend bieten die inklusiven Tandems selbst Kurse in Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen mit und ohne Behinderungen an, in Kooperation mit Förderschulen, Werkstätten oder Wohneinrichtungen.

Das Ausbildungsprogramm wird vom Zentrum für inklusive Bildung und Beratung (ZIBB e.V., Dortmund) in Kooperation mit dem LVR durchgeführt, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Gefördert wird das Ausbildungsprogramm durch die Aktion Mensch. Bei Interesse an der Ausbildung sowie inhaltlichen, organisatorischen oder finanziellen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Rosa Schneider (0231-1897109, info@zibb-beratung.de).

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Modellprojekt "Menschen im Arbeitsleben nach erworbener Hirnschädigung"

Das LVR-Integrationsamt hat in Zusammenarbeit mit den Integrationsfachdiensten Köln und Düsseldorf und weiteren Kooperationspartnern ein Modell entwickelt, das die speziellen Bedürfnisse von Menschen nach erworbener Hirnschädigung im Arbeitsleben betrachten soll. Das Ziel des Modellprojektes ist es, die Leistungen für Betroffene und deren Arbeitgeber zu optimieren, um eine zeitnahe Wiedereingliederung und eine dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben zu gewährleisten.

Im Rahmen dieses Projektes werden zwei Beratungsstellen zur beruflichen Inklusion der genannten Zielgruppe über einen Zeitraum von drei Jahren in den Integrationsfachdiensten in Düsseldorf und Köln eingerichtet. Die Projektstellen nehmen Beratungsanfragen vor Ort ab dem 1. Mai 2018 entgegen.

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Erster LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte

Raul Krauthausen im „Schlagabtausch“ mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Inklusion, Josef Wörmann. Foto: Heike Fischer / LVR

Gelingende Inklusion braucht Austausch auf Augenhöhe – zwischen Politik, Verwaltung und Menschen mit Behinderungen. Daher lud der LVR-Ausschuss für Inklusion mit seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte am 22. November 2017 zum ersten LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte nach Köln ein. Die rund 120 Teilnehmenden, darunter zahlreiche Gäste aus Selbstvertretungs- und Fachverbänden von Menschen mit Behinderungen sowie Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe, tauschten sich intensiv und konstruktiv zu den Fragen aus: Wo steht der LVR bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Welche Schwerpunkte sollen zukünftig gesetzt werden?
Der LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte soll künftig jährlich stattfinden.

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Fachtag am 26. April: Das Persönliche Budget – Mehr als Geld

Welche Vorteile bietet das Persönliche Budget? Wie kann es als konzeptionelle Alternative zu Sachleistungen noch stärker wahrgenommen werden? Diese und weitere Fragen erörtert ein Fachtag der Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit dem regionalen Beratungsnetzwerk der BAG Persönliches Budget e. V. und den Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) am 26. April in Gelsenkirchen.

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Neue Ausgabe der Rheinlandweit

Die dritte Ausgabe der Rheinlandweit fokussiert das Thema „Wandel“. Die Leserinnen und Leser erfahren unter anderem, wie sich das Leben in den Einrichtungen der LVR-Heilpädagogischen Hilfen in den letzten 30 Jahren verändert hat.
Auch in der Kultur spielen Veränderungen im Rheinland eine wesentliche Rolle. So gilt es, das kulturelle Erbe zu wahren, und zugleich gesellschaftlich relevante Entwicklungen zu dokumentieren – wie mit der Erforschung rheinischer Bräuche.
Die Ausgabe enthält auch Beiträge in Leichter Sprache.

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LVR-Stellenangebote

Sie haben Interesse an einer Stelle beim Landschaftsverband Rheinland? Das LVR-Dezernat Soziales und das LVR-Dezernat Schulen und Integration sind regelmäßig auf der Suche nach qualifiziertem Personal. Stellenangebote in den Bereichen sind den Rubriken Verwaltung oder Gesundheits-/Sozialwesen zugeordnet.

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