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Pressemeldung

Corona - Frühlingshaft!?

Während sich der Frühling bei steigenden Temperaturen durchsetzt, das erste Grün und die ersten Blüten sichtbar werden, schlagen die Auswirkungen der Corona-Krise voll durch. Wir befinden uns - gefühlt - in "Frühlingshaft". Im Zuge der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden zahlreiche Veranstaltungen abgesagt: die Feierabendspaziergänge sowie das Forum des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft und der 27. Mühlentag. Warten wir ab, wie es frühlingshaft weitergeht und vor allem: Bleiben Sie gesund!

16. Forum LVR-Netzwerk Kulturladschaft: Veranstaltungsabsage aufgrund der Pandemie-Situation Corona-Virus/ COVID19

Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung "16. Forum Naturschutz und Kulturlandschaft LVR-Netzwerk Kulturlandschaft" am 21. April 2020 im LVR-Horion-Haus abzusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Das nächste Forum findet am Mi. 28.10.2020 statt.

Feierabendspaziergänge 2020: Veranstaltungsabsage im April aufgrund der Pandemie-Situation Corona-Virus/ COVID19

Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken haben wir uns entschlossen, die Feierabendspaziergänge in den Monaten April und Mai abzusagen. Betroffen sind die Termine:

  • Durchblick verloren? - Liebeskindcarré und Hofgarten Düsseldorf am 07. April, 17.30-19.00 Uhr
  • Gottfried Böhm und die Düsseldorfer Königsallee in Köln-Lindenthal am 07. April, 17.30-19.00 Uhr
  • Im Herzen der Stadt – das Rathaus in Düsseldorf am 12. Mai, 17.30-19.00 Uhr
  • Messelager Köln – ein Ort des NS-Terrors im Zentrum der Stadt am 12. Mai, 17.30-19.00 Uhr

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Absage von weiteren Feierabendspaziergängen behalten wir uns vor. Bitte erkundigen Sie sich deshalb vor Veranstaltungen hier auf unserer Website unter Aktuelles.

Unter Vorbehalt laden der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die Abteilung Kulturlandschaftspflege des LVR ab Juni 2020 wieder zu den „Feierabendspaziergängen" ein (zweiter Dienstag im Monat).

In anderthalb Stunden stellen wir in lockerer Runde Aspekte der urbanen und ländlichen Kulturlandschaft vor. Es gibt immer noch Neues zu entdecken! Kommen Sie mit, wir zeigen Ihnen vermeintlich bekannte Orte auch einmal aus unbekannten Perspektiven.

Im Juni werden - unter Vorbehalt - folgende Spaziergänge stattfinden:

09.06.2020 Licht, Luft und Sonne – wie die Moderne ins Koblenzer Kastorviertel kam

09.06.2020 Gartenpracht und Pflanzenvielfalt – Die Flora zu Köln am Rhein

Weitere Informationen zu den Einzelterminen sowie das vollständige Programm erhalten Sie hier .

Nicole Schmitz (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Absage: 27. Deutscher Mühlentag

Grottenhertener Windmühle; S. Arendt, LVR
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Grottenhertener Windmühle; S. Arendt, LVR

Eigentlich findet der Deutsche Mühlentag alljährlich am Pfingstmontag statt. Dieses Jahr wurde der 27. Deutsche Mühlentag jedoch - wie viele andere Veranstaltungen auch - im Rahmen der Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus abgesagt. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde (DGM) sowie unter www.muehlenregion-rheinland.lvr.de .

Louisa Schwartz und Julia König (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Auszeichnung der Wahrsmannshof gGmbH durch die UN-Dekade Biologische Vielfalt

Auszeichnung durch die UN-Dekade; Foto: J. Dörstel (2019)
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Auszeichnung durch die UN-Dekade; Foto: J. Dörstel (2019)

Der Wahrsmannshof ist ein Natur- und Umweltbildungszentrum am Reeser Meer und wurde vor 10 Jahren gegründet. Seither versuchen die engagierten Mitarbeiter*innen tolle Projekte und Umweltbildungsangebote anzubieten und umzusetzen. Mit dem Leitbild „Naturerlebnis für alle!“ wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen mit und ohne Behinderung die Natur erleben können. Ob bei einer Schiffstour auf dem Forschungsschiff „Wilde Gans“, beim Lernen über Nachhaltigkeit oder beim Fledermäuse- bzw. Vögelbeobachten – jede*r ist herzlich eingeladen dabeizusein und mitzumachen.

Dies wurde am 30. Januar 2020 besonders deutlich, als der Wahrsmannshof durch die UN-Dekade biologische Vielfalt im Sonderwettbewerb „Soziale Natur“ ausgezeichnet wurde. Bei der Auszeichnungsfeier wurden viele toller Bilder vorgestellt, Filmmitschnitte aus den Projekten gezeigt und es fand ein Austausch mit ausgebildeten Umweltassistenten statt, welche neben ihren eigentlichen Tätigkeiten und trotz ihrer Behinderungen mit viel Elan, Spaß und Freude dabei waren. Es ist mit Freude zu sehen, dass ein kulturlandschaftlicher Ort nicht nur Natur und Kultur vereint, sondern dabei auch die sozialen Aspekte mit einbindet. Durch den Aufbau des Wahrsmannshof als Natur- und Umweltbildungszentrum am Reeser Meer konnte ein besonderer Ort entstehen, an dem Menschen und Natur zusammen „wachsen“ können. Nicht nur bildet er die Schnittstelle zwischen der Natur und den Menschen, sondern er vermittelt ein grundlegendes Verständnis für eine nachhaltige Welt im sozialen und naturnahen Bereich.

Im Rahmen des LVR-Netzwerks Kulturlandschaft wurden in den Jahren 2007 und 2009 zwei Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 196.000 € gefördert, die den Ausbau der Einrichtung des Wahrsmannshof betrafen. Dabei wurden beispielsweise Wege, Plätze, die Teichanlage und Sitzmöglichkeiten errichtet sowie zahlreiche biologische Arbeitsmaterialien beschafft. In einem weiteren Schritt wurde die Förderung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen in Angriff genommen.

Sie wollen nun selber einmal an einem Umweltbildungsprogramm teilnehmen, sich über Nachhaltigkeit informieren oder das Reeser Meer auf dem Forschungsschiff „Wilde Gans“ erkunden? Alle Informationen diesbezüglich finden Sie auf der Webseite des Wahrsmannshofes.

Juliana Dörstel (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Kulturlandschaftspflege goes Instagram!

Drei Turmfalken im und am Vogelhäuschen; Foto: O. Sieger
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Drei Turmfalken im und am Vogelhäuschen; Foto: O. Sieger

Sie bekommen einfach nicht genug von der rheinischen Kulturlandschaft, schaffen es aber nicht oft genug rauszufahren? Kein Problem! Mit unserem neuen Instagram- Account LVR-Kulturlandschaft bieten wir wöchentlich kleine Schmankerl, die Sie im tristen Alltag aufheitern können und ganz praktisch von unterwegs oder entspannt bei Regen auf dem Sofa genossen werden können.

Ob Veranstaltungshinweise, wie beispielsweise das LVR-Forum, interessante Reihen rund um die Biostationen, Beethoven, Film und Funk oder einfach nur Basics rund um die Kulturlandschaft – für jede*n ist etwas rund um die Kulturlandschaft dabei!

Also Instagram öffnen, LVR-Kulturlandschaft folgen und mit uns tolle Beiträge genießen!

#kulturlandschaft #rheinland #lvr #losgehts

Franziska Ostfeld (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Kulturlandschaftspflege goes YouTube: Kulturlandschaft digital erleben

Kreativ, modern, innovativ und spannend - so kann man das Projekt der Biologischen Station Oberberg „KuLa goes YouTube – Schüler erklären Kulturlandschaft“ am besten beschreiben. In Form eines Videowettbewerbs wurden zahlreiche Schüler*innen unterschiedlicher Jahrgangsstufen dazu aufgerufen, sich mit der bergischen Kulturlandschaft zu beschäftigen und sich kreativ mit der Geschichte und den Hintergründen auseinanderzusetzen. Ziel war es, die Schüler*innen von der bergischen Kulturlandschaft zu begeistern und ihre Kreativität und Fantasie anzuregen. Dadurch lernen die Schüler*innen nicht nur die Kulturlandschaft vor ihrer eigenen Haustür kennen, sondern beschäftigen sich auch konkret mit Themen, wie zum Beispiel Lebensraum von Tieren und Pflanzen, Hohlwege oder Streuobstwiesen. Durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft können sich die Schüler*innen besser mit der Kulturlandschaft identifizieren und durch den Videowettbewerb andere Kinder und Jugendliche von der Arbeit begeistern und überzeugen.

Die Ausarbeitungen der Schüler*innen war ein großer Erfolg. Sie gingen mit viel Spaß und Freude daran, sich mit der Kulturlandschaft zu beschäftigen und setzten das neu erlangte Wissen in kleinen Sketchen, informativen Videos und Liedern um. Die tollen Ergebnisse der Zusammenarbeit der einzelnen Schüler*innen lassen sich unter folgendem Link auf YouTube ansehen: https://www.youtube.com/channel/UCtUete5uBFZyjrjPJSaJczQ

Um das erfolgreiche Projekt abzuschließen, hat auch die Biologische Station Oberberg ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und ein eigenes Video gedreht, in welchem Sie einen tollen und spannenden Einblick in die Arbeit der Biologischen Station und in die Aufgaben sowie Herausforderungen gibt. Zudem wird ein umfassender Bereich der Bergischen Kulturlandschaft vorgestellt. Schauen Sie rein und lassen Sie sich von den tollen Aufgaben der Biologischen Station begeistern.

Das Video können Sie auf YouTube unter folgendem Link abrufen: https://www.youtube.com/watch?v=2X9cZsIXO2w

Juliana Dörstel (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Neues aus der KuLaDig-Redaktion

Obstwiesen mit alten hochstämmigen Obstbäumen werden immer seltener; Foto: Biologische Station StädteRegion Aachen (2011)
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Obstwiesen mit alten hochstämmigen Obstbäumen werden immer seltener; Foto: Biologische Station StädteRegion Aachen (2011)

Obstbäumen hinter die Blätter geguckt - eine StoryMap

Das Objekt des Monats April 2020 präsentiert ein Kulturlandschaftselement, welches die Frühlingslandschaft optisch sehr mitprägt: die Streuobstwiese. Allerdings wird das Bild von blühenden Obstbäumen immer seltener, da alte Obstbäume abgängig sind und häufig nicht mehr nachgepflanzt werden. Dabei hat eine Streuobstwiese mehr zu bieten als "nur" gesundes Obst! Einen Blick hinter die Kulissen bietet die StoryMap "Streuobstwiesen", die viele spannende Einblicke auf eine sehr eingängige Art und Weise gewährt!

Zum ganzen Artikel geht es hier.

Die StoryMap zum Thema Streuobstwiesen finden Sie hier.

Nicole Schmitz (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Pflanzgutförderung 2020 - jetzt Anträge stellen!

Im Frühjahr erfreut der Anblick blühender Obstbäume; Foto: Biologische Station StädteRegion Aachen (2010)
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Im Frühjahr erfreut der Anblick blühender Obstbäume; Foto: Biologische Station StädteRegion Aachen (2010)

Der LVR fördert aufgrund eines Beschlusses des Landschaftsausschusses seit vielen Jahren Maßnahmen zur Förderung kulturhistorisch begründeter Landschaftsbilder durch die Bereitstellung von Pflanzgut.

Ein wesentliches Element unserer Kulturlandschaft ist das enge Nebeneinander von landwirtschaftlich geprägten Flächen mit historisch gewachsenen Elementen. Die zahlreichen Dörfer sowie Gehöfte und Burganlagen bestimmen mit ihren charakteristischen Gehölzbeständen das Landschaftsbild am Niederrhein ebenso wie im Bergischen Land und in der Eifel, aber auch in der Börde und im Umfeld der großen Städte. Dazu zählen vor allem Alleen, Obstwiesen und Hecken, aber auch markante Einzelbäume.

Diesen kulturlandschaftsprägenden Gehölzbeständen widmet der Landschaftsverband Rheinland besondere Aufmerksamkeit und unterstützt deren Erhaltung und Wiederherstellung durch eine gezielte kostenlose Bereitstellung von Pflanzgut für die freie Landschaft. So wurden im Jahr 2019 beispielsweise Gehölze für rund 7 Hektar Obstwiesen sowie 4 Kilometer Landschaftshecken ausgegeben.

Die Abteilung Kulturlandschaftspflege nimmt Anträge auf Pflanzgut entgegen und berät auf Grundlage kulturlandschaftlicher Kriterien die an Pflanzmaßnahmen interessierten Bürgerinnen und Bürger. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, aber auch Landwirte, Vereine, Verbände und Kommunen als jeweilige Grundstückseigentümer. Nächste Antragsfrist ist der 30.5.2020 zur Gehölzausgabe im Spätherbst 2020. Ausgeschlossen ist die Förderung von Ausgleichsmaßnahmen sowie von Pflanzungen im baulichen Innenbereich (Ortslagen), an klassifizierten Straßen, im Wald oder zur Begrünung von Bauwerken.

Zur Verfügung gestellt werden ausschließlich heimische Bäume und Sträucher sowie in der Region bewährte Obstsorten als Hochstämme. Eine Erstattung selbst beschaffter Gehölze ist nicht möglich.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen erhalten Sie hier oder telefonisch unter 0221-809-3510.

Martin Pflaum (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Wassererlebnispfad Pulheimer Bach

Erzählstation 7 „Furt mit Stele“ des Wassererlebnispfad Pulheimer Bach, Foto: R. Zeese (2011)
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Erzählstation 7 „Furt mit Stele“ des Wassererlebnispfads Pulheimer Bach, Foto: R. Zeese (2011)

Der Pulheimer Bach fließt im Nordwesten von Köln von Bergheim-Glessen nach Pulheim. Im Zuge der Regionale 2010 wurde der zuvor kanalisierte Bach nahezu durchgängig renaturiert und ist damit heute ein gutes Beispiel für gelungene Umweltplanung und Naturschutz.

Entlang des Baches können Interessierte an drei Ankerpunkten auf jeweils sechs Informationstafeln (Glessen, Geyen-Sinthern und Pulheim) vertiefte Informationen bekommen. Sie bilden die Knotenpunkte auf dem „Wassererlebnsipfad“ der auf rund 9,8km Länge an 30 Erzählstationen Spannendes und Unerwartetes über die Landschaftsentwicklung, die Nutzung und das Leben am und im Pulheimer Bach vermittelt. Der Pfad beginnt an den Quellen des Pulheimer Bachs im Naturschutzgebiet „Liebesallee“ und endet an seinem Versickerungsgebiet in den Pulheimer Laachen.

Der Wassererlebnispfad wurde von der LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege in LVR-KuLaDig eingestellt.

https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-306507

Folgen Sie der Geschichte des Wassers und gehen Sie mit der KuLaTour „Wassererlebnsipfad Pulheimer Bach“ und der KuLaDig-App auf Entdeckungstour.

Martina Gelhar / Lennert Herden (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

KuLaDig und die Via Industrialis in Köln

Niehler Hafen; Foto: Dr. M. Gelhar (2015)
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Niehler Hafen; Foto: Dr. M. Gelhar (2015)

Die Via Industrialis verbindet Denkmäler der Industriekultur und Technikgeschichte in Köln. Auf dem LVR-Informationsportal KuLaDig sind nun erstmalig über 80 herausragende Objekte der Industrie-, Verkehrs- und Technikgeschichte der Stadt Köln und seine Unternehmen für interessierte Bürgerinnen und Bürger dargestellt.

Die einzelnen Objekte sind durch spannende Texte zur Architektur-, Wirtschafts- und Stadtplanungsgeschichte beschrieben, die durch anschauliche Bilder ergänzt wurden.

Das Spektrum reicht von bedeutenden Zeugnissen aus der frühindustriellen Zeit, wie den Barockbauten aus der Seidenweberzeit an der Mülheimer Freiheit, bis zu hochkarätigen großindustriellen Anlagen aus der Zeit der Hochindustrialisierung, wie der Gasmotorenfabrik Deutz. Darüber hinaus werden wichtige Häfen und Verkehrsbauten gezeigt, die im Zusammenhang mit der wachsenden Industrie entstanden.

Die einzelnen Standorte sind zudem in sechs unterschiedlichen Touren (Innenstadt/ Brücken, Häfen, Bahnhöfe / Rechtsrheinisches Köln / Nippes und der Kölner Norden / Kölner Westen / Kölner Süden) zusammengefasst, die über die KuLaDig-App angezeigt werden. Die Touren sind unterschiedlich lang. Sie umfassen etwa 10 - 30 Objekte und sind innerhalb einer Tages- bzw. Halbtagestour zu bewältigen. Schauen Sie doch mal vorbei – auf https://www.kuladig.de/ !

Marius Röhr (LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege)

Fragen und Anregungen?

Dann melden Sie sich gerne bei uns unter kulturlandschaft@lvr.de