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Pressemeldung

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Newsletter Soziales 5/2020

Corona: Informationen zu Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben

Die Corona-Pandemie ist mit großen organisatorischen Herausforderungen für alle verbunden. Trotz der hohen Infektionszahlen ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen mit Behinderung weiter ihrer Arbeit in den Werkstätten oder ihrer tagesstrukturierenden Tätigkeit nachgehen können. Deshalb soll aktuell – anders als bei der ersten Welle im Frühjahr – stärker auf lokale Infektionsgeschehen reagiert werden. Falls die örtlichen Gesundheitsbehörden Betretungs- oder Kontakteinschränkungen veranlassen, die einzelne Werkstätten oder andere Einrichtungen betreffen, bittet der LVR, die erforderlichen Maßnahmen individuell mit den für Ihre Einrichtung zuständigen LVR-Mitarbeitenden abzustimmen.

Bei einem Betretungsverbot für eine Einrichtung treten die Regelungen aus dem Frühjahr erneut in Kraft: Bitte senden Sie dann dem LVR die ordnungsbehördlichen Verfügungen. Außerdem sind die WfbM und andere Einrichtungen angehalten, Wohnanbieter zu unterstützen und somit ihre Leistungsangebote an einem anderen Ort im Rahmen der Möglichkeiten zu erbringen.

Weitere Informationen über die neuen Regelungen rund um den Werkstatt- und Tagesstättenbetrieb und die Abrechenbarkeit von unabweisbaren Mehrkosten entnehmen Sie dem LVR-Schreiben vom 04.11.2020. Außerdem informieren die Landschaftsverbände in einem Eckpunktepapier über die Stärkung der Arbeitsentgelte aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe.

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Corona: Informationen zu Leistungen der Sozialen Teilhabe

Der LVR geht davon aus, dass sich Bewohner*innen von Wohnangeboten der Eingliederungshilfe oder der 67er-Wohnangebote in ihrem üblichen Umfeld auch in Krisen- und Pandemiezeiten gut betreut und sicher fühlen. Sollte dies in Ausnahmefällen nicht der Fall sein, können Bewohner*innen bei ihren Angehörigen wohnen. Der LVR übernimmt wie im Frühjahr die Platzgebühr von 75 Prozent der Vergütung. Dabei wird diese Abwesenheitszeit nicht auf die maximal 28 Tage (bzw. 49 Tage bei WfbM-Beschäftigten) der allgemeinen Abwesenheits-Regelung angerechnet. Diese Einzelfälle sind dem LVR anzuzeigen.

Bei Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung betreut werden, werden die erweiterten Leistungserbringungs- und Quittierungsmöglichkeiten wieder in Kraft gesetzt. Die Frist zur Einholung der Unterschrift der Quittierung wird auf acht Wochen erweitert.

Unabweisbare Mehrkosten für Verbrauchsmaterial (Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel, Handschuhe) sind über das bekannte Abrechnungsverfahren anzuzeigen und abzurechnen.

Weitere Informationen zum Abrechnungsverfahren

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Zur Arbeit mit BEI_NRW: Neue Infos auf bthg.lvr.de

Das elektronische Bedarfsermittlungsinstrument BEI_NRW wird elektronisch ausgefüllt und beim LVR eingereicht. Zur Übermittlung der Daten an den LVR dient die eigens dafür entwickelte Fachanwendung „PerSEH – personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe“. Auf der LVR-Internetseite bthg.lvr.de finden Sie neue Fragen und Antworten rund um die Nutzung der Fachanwendung zur individuellen Bedarfsermittlung. Außerdem beantwortet der LVR, wie leistungsberechtigte Personen mit Hilfe des BEI_NRW einen Antrag auf das Persönliche Budget stellen.

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Save-the-date: LVR-Fachtagung am 15.3.2021 „Paradigmenwechsel in der Eingliederungshilfe: Unterstützung in der selbstbestimmten Lebensführung“

Die Themen „Selbstbestimmung“ und „Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts“ haben mit der Überführung der Eingliederungshilfe in das SGB IX eine neue Dynamik entfaltet. Die Eingliederungshilfe hat damit die Aufgabe, eine individuelle Lebensführung zu ermöglichen und die „volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“ zu fördern. Es stellt sich aber die Frage, wie sich die neuen gesetzlichen Bestimmungen in die Praxis umsetzen lassen und welche Verfahren und Instrumente dafür erforderlich sind, um das Wunsch- und Wahlrecht und damit die Selbstbestimmung zu stärken.

Die Fragestellungen greift der LVR am Montag, den 15.3.2021 bei einem Fachtag zum Thema „Paradigmenwechsel in der Eingliederungshilfe“ auf. Es werden zwei Projekte vorgestellt, die neue Handlungsstrategien und Ansätze zur Neugestaltung der Leistung der Sozialen Teilhabe entwickelt haben.

Im Projekt „Selbstbestimmt Wohnen in NRW“ des Landesverbandes für Menschen mit einer Körper- und Mehrfachbehinderung (lvkm NRW) stehen Menschen mit komplexem bzw. hohem Unterstützungsbedarf im Mittelpunkt, die aus dem Elternhaus ausziehen wollen. In dem von Bethel.regional durchgeführten Projekt „Wahlmöglichkeiten sichern“ geht es um die Ermittlung von Wohnwünschen von Menschen mit komplexer Behinderung.

In der Fachtagung werden die Projektergebnisse im Hinblick auf die Neugestaltung der Leistungen der sozialen Teilhabe vorgestellt und diskutiert.

Informationen zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze auf der LVR-Internetseite unter News und Veranstaltungen und im nächsten Newsletter Soziales.

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Kunsthaus in Pulheim-Brauweiler ist neuer Anderer Leistungsanbieter

Das Kunsthaus der Gold-Kraemer-Stiftung ist neuer Anderer Leistungsanbieter. Das Kunsthaus bietet zwölf Künstler*innen mit Behinderung die Möglichkeit, selbstbestimmt auf professionellem Niveau arbeiten zu können. Auf 580 Quadratmetern werden die Künstler*innen mit eigenen Ateliers, bei der Materialbeschaffung, mit Netzwerken und Fortbildungen unterstützt.

Das Kunsthaus ist der dritte Andere Leistungsanbieter im Rheinland. Mit dem Angebot der Anderen Leistungsanbieter schafft der LVR eine Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Weitere Informationen zu Anderen Leistungsanbietern im Rheinland

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LVR verschiebt „Tag der Begegnung“ auf 2022 - digitale Alternativangebote für kommendes Jahr geplant

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der „Tag der Begegnung“ um ein Jahr verschoben. Der LVR feiert sein großes, inklusives Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung am 11. Juni 2022 wieder im Kölner Rheinpark.

Weil aber Inklusion auch in der Corona-Pandemie ein wichtiges Thema ist, entwickelt der LVR derzeit neue, schwerpunktmäßig digitale Veranstaltungsformate für das kommende Jahr 2021.

Weitere Informationen rund um den Tag der Begegnung

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DVfR: Online-Befragung zu den Corona-Pandemiefolgen

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) werden diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich.

Zur Teilnahme an der Befragung

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Literaturhinweise: Einfache und Leichte Sprache

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LVR-Stellenmarkt

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sucht regelmäßig qualifiziertes Personal. Mit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter vielen Teilzeitbeschäftigten, ist der LVR einer der größten kommunalen Arbeitgeber im Rheinland. Sein vielfältiges Aufgabengebiet bietet berufliche Perspektiven sowohl in pflegerischen und sozialen als auch in verwaltungstechnischen und handwerklichen Berufen. Sie haben Interesse an einer Stelle beim Landschaftsverband Rheinland? Stellenangebote des LVR-Dezernates Soziales sind der Rubrik „Verwaltung“ zugeordnet.

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